Geburtsort Polizeiinspektion: Polizisten werden zum Geburtshelfer

23. Oktober 2019 um 12:16 Uhr

Geburtsort Polizeiinspektion: Polizisten werden zum GeburtshelferWas will man machen, wenn es ein Baby eilig hat auf die Welt zu kommen und die werdenden Eltern mit der Situation ein klein wenig überfordert sind? Ganz einfach, zupacken und helfen. Das taten Polizisten gestern am frühen Morgen und die Sache ging schnell, aber gut aus.

Gegen 05:24 Uhr erschien ein aufgelöster 51-jähriger Mann auf der Dienststelle in Ludwigshafen Oppau (Rheinland-Pfalz). Er hatte es eilig, er war aufgeregt. Der Grund war schnell erklärt und nachvollziehbar. Seine 34-jährige Frau befand sich im Auto, welches vor der Dienststelle stand.

Sie war hochschwanger und lag bereits in den Wehen. Die Polizisten ließen sich nicht zweimal bitten den werdenden Eltern zu helfen. Also liefen sie vor das Dienststellengebäude und scheinbar hatte es das Baby sehr eilig. Denn die Geburt war bereits im vollen Gange.

Während sich also die Beamten als gute Geburtshelfer erwiesen wurde parallel der Rettungsdienst verständigt. Noch bevor dieser eingetroffen war, konnte man die kräftigen Schreie eines offenbar gesunden Jungen über den Hof hallen hören. Die alarmierten Sanitäter übernahmen dann in fachmännischer Weise den Rest.

Ob im Pass später unter Geburtsort “Polizeiinspektion 2 Ludwigshafen Oppau” stehen wird? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall dürfte das für die Kollegen der Nachtschicht kurz vor Feierabend noch ein erfreulicher Einsatz gewesen sein.

Alles Gute dem neuen Erdenbürger und den Eltern!