Gedanken eines Polizeimeisteranwärters: Auch mit Kind kann man die Ausbildung schaffen

4. Oktober 2019 um 18:42 Uhr

Gedanken eines Polizeimeisteranwärters: Auch mit Kind kann man die Ausbildung schaffen

“Im Laufe der Ausbildung kann es durchaus sein das man an seine körperliche und psychische Grenze stößt, denn wie jeder festgestellt hat wird einem eine Menge abverlangt. Jede Menge Paragraphen hageln auf einen herein und Sporteinheiten prägen den einen oder anderen Tag.

Dafür haben wir allerdings einen absolut sicheren und abwechslungsreichen Job für den es, zumindest aus meiner Sicht, lohnt jeden Tag zu kämpfen.

Als mein Sohn im Jahr 2018 zur Welt kam war für mich von vornherein klar, dass ich ihm in der Zukunft ein gutes Leben ermöglichen möchte.

Ich entschied mich für ein Aus- und Fortbildungszentrum welches 310 km entfernt lag, um mich auch voll auf die Chance konzentrieren zu können, trotz regelmäßigem pendeln an Wochenenden.

Ich bin mir ziemlich sicher das es Elternteile gibt die auch bei der Bundespolizei ihre Ausbildung bestreiten und sich ebenfalls in der Lage befinden, dass sie pendeln müssen und zusätzlich die Ausbildung ‘dual’ absolvieren müssen.
Wie heißt der Spruch so schön: ‘Die Bundespolizei ist eine Familie’. Und so ist es auch.

Mein Fazit:

Auch wenn es nicht einfach ist, redet mit Freunden und Kollegen die für euch da sind. So schafft man es echt gut und zudem ist die Zeit absehbar

Euer S.”

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Der Kollege ist uns namentlich bekannt, er möchte jedoch anonym bleiben. Wir wünschen allen Kollegen/innen in Ausbildung und Studium, besonders jungen und werdenden Eltern, dass sie diese Doppelbelastung gestemmt bekommen und Unterstützung erhalten!