Ein Erlebnis: Flugtraining der Polizeihubschrauberstaffeln in den Alpen

3. November 2019 um 21:43 Uhr

“Die Luftfahrerschule für den Polizeidienst führte dieses Jahr den 39. AL (Ausbildungslehrgang) Gebirgsflug durch. Man kann den Lehrgang auch mit ‘Fliegen in schwierigem Gelände” betiteln.

Die 20 Teilnehmer (Piloten und Flugtechniker) waren in den 2 Wochen von den Chiemgauer Alpen über Karwendel und die Zugspitze bis in die Allgäuer Alpen unterwegs. Die erste Woche waren die tiefliegenden Wolken und schlechtes Wetter die Herausforderung. In der 2. Woche machten ihnen Fallwinde und Föhnsturm das Leben schwer.

Generell galt es geeignete Landeplätze in unwegsamem Gelände zu erkunden, was durch Wetter, Geografie und Umwelteinflüsse erschwert wird. Die Teilnehmer waren aus den Reihen der Bundespolizei und den Länderpolizeien Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg.

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Alle hatten bisher 2 Jahre an Theorie und Praxis sowie das Typerating für die jeweiligen Maschinen, auf denen sie eingesetzt werden, hinter sich gebracht. Damit erlangten sie die Lizenz für Berufshubschrauberpiloten. Für die Beamten der Bundespolizei folgt noch 1 Jahr Schulung nach Instrumentenflugregeln, sowie das Typerating für die unterschiedlichen Typen der Bundespolizei um dann für den Alltag gerüstet zu sein.

Sie werden während des Lehrgangs von älteren Kollegen betreut, damit sie für den Dienstbetrieb an ihren Dienststellen gerüstet sind. Das Event war auch super organisiert. Das Highlight war der Flug in den Bergen. Danke für die Hilfsbereitschaft der Polizisten und der Presseabteilung. Günter”