Diensthundetraining mit Folgen: Polizisten finden Indoorplantage

16. Januar 2020 um 11:55

Diensthundetraining mit Folgen: Polizisten finden IndoorplantageMan mag es vielleicht Kommissar Zufall nennen, doch was vier- und zweibeinigen Polizisten in Rastede (Niedersachsen) geschah, ließ Theorie schlagartig zur praktischen Übung werden, die nicht folgenlos geblieben ist.

Die Diensthundeführer befanden sich mit ihren Diensthunden in Rastede zum Training, als sie plötzlich einen starken Cannabisgeruch wahrnahmen. Ihre geschulten Nasen führten sie zu einem Einfamilienhaus in der Nähe und im dortigen Obergeschoss schien mächtig viel Stoff vorhanden zu sein.

Gemeinsam mit Rauschgiftermittlern wurde ein Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht erwirkt und die anschließende Durchsuchung verlief, naja, nennen wir es mal äußerst erfolgreich. Die Polizisten fanden eine professionelle Cannabis-Indoorplantage im Obergeschoss.

So stellten die Beamten rund 40 kg Marihuana-Blüten im Verkaufswert von etwa 200.000 Euro sicher, außerdem wurden die Gerätschaften zur Herstellung im Wert von rund 100.000 Euro abgebaut. Hierbei erhielten die Ermittler Unterstützung vom technischen Einsatzzug der Oldenburger Bereitschaftspolizei.

Die angetroffenen zwei Männer, der Mieter des Hauses und sein Gast aus den Niederlanden, kamen zunächst in den Polizeigewahrsam und von dort ging nach Vorführung beim Ermittlungsrichter per Untersuchungshaftbefehl in die nächste Justizvollzugsanstalt.