Gegenseitiges Verständnis: Notfallsanitäter fahren mit auf Streife

24. Januar 2020 um 12:51 Uhr

Gegenseitiges Verständnis: Notfallsanitäter fahren mit auf Streife

Bild: Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein

Polizei und Rettungsdienste sind oft gemeinsam im Einsatz, doch nicht immer kommen sie zur selben Zeit am Einsatzort an und dann kann es wichtig sein zu wissen, wie man sich richtig verhält. So kann es für die Polizei interessant sein, wenn Rettungskräfte zu einer verletzten Person gerufen werden, wenn sich die Sanitäter die Auffindesituation merken, falls eine Straftat im Raume steht.

Um dieses gegenseitige Verständnis und damit eine noch bessere Zusammenarbeit zu fördern, haben das DRK Kreis Siegen-Wittgenstein und der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) eine Kooperation beschlossen, von der beide Seiten eigentlich nur profitieren können.

In den nächsten Wochen fahren bei den Polizeistreifen angehende Notfallsanitäter mit, die ihre Sanitäterausbildung bereits absolviert haben. Insgesamt sechs Sanitäter werden am Wochenende in den einsatzstarken Spätdiensten im Streifenwagen mitfahren.

Doch es geht hierbei nicht nur darum, dass man Gespräche führt und die Einsätze aus Sicht der Polizei erlebt. Die Sanitäter auf Streife haben natürlich ihre Einsatzausrüstung dabei und können bei Verletzten sogleich tätig werden.

Was meint ihr, wäre das eine Modellkooperation auch für andere Regionen?