Eskorte ins Krankenhaus: Anton wartet mit seiner Geburt auf Papa

28. Februar 2020 um 12:16

Eskorte ins Krankenhaus: Anton wartet mit seiner Geburt auf Papa

Bild: Polizei Recklinghausen

Wir hatten schon über den ein oder anderen Fall berichtet, bei dem Polizisten als Geburtshelfer tätig wurden oder die werdenden Eltern ins Krankenhaus eskortierten. Einen ähnlichen Fall gab es nun auch in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen), jedoch war der werdende Papa alleine unterwegs.

Allerdings hatte er es sehr eilig, was einer Streife nachts um kurz nach 3 Uhr nicht entging. Geschwindigkeitsbeschränkungen sind, wenn es nicht ein Zusatzschild anordnet, nicht an Uhr- oder Tageszeiten gebunden und so kontrollierten die Polizisten den eiligen Fahrer.

Der erklärte ohne Umschweife, dass er auf dem Weg ins Krankenhaus sei. Seine Frau warte dort schon auf ihn und die Geburt ihres Kindes stünde unmittelbar bevor. Und die wollte der Kontrollierte, schon ganz Papa, auf keinen Fall verpassen.

Damit dieser das Krankenhaus auch sicher erreicht, eskortierten die Beamten kurzerhand den eiligen Autofahrer zu seinem Ziel und wünschten noch alles Gute. Gegen 11 Uhr meldete sich der Papa bei der Polizei: “Anton ist da – alles gut!” Damit verbunden war der Dank an den “Kollegen aus dem Nachtdienst mit Bart und Mütze” für so viel Bürgernähe.

Und so schließt der Polizeibericht mit den Worten:

“Damit nicht nur Papa, sondern auch Anton zukünftig sicher begleitet wird, haben wir ihm einen kleinen Plüschkollegen ins Krankenhaus gebracht. Herzlich willkommen im Leben Anton!”

Auch von unserer Seite ein Dank an die Kollegen und alles erdenklich Gute an die junge Familie!