Vorschlag von der Basis umgesetzt: Autobahnpolizisten in Nordrhein-Westfalen erhalten neue Uniformen

20. Februar 2020 um 12:29

Ein vorblidliches Beispiel für Mitarbeiterbeteiligung zeigt sich aktuell in Nordrhein-Westfalen. Dort erhalten die Autobahnpolizisten neue Uniformen, die mehr Sicherheit und Wetterfestigkeit für die Beamten bedeuten. Dabei kam der Vorschlag von der Basis.

Polizeihauptkommissar Marcel Dargel von der Autobahnpolizei Köln hatte sich mit einem Vorschlag an das Innenministerium gewandt. Ihm war aufgefallen, dass seine Kollegen draußen schlechter zu erkennen waren als zum Beispiel die Kollegen der Autobahnmeisterei, die komplett in Warnkleidung im Einsatz sind.

Dieser Vorschlag wurde im Innenministerium aufgegriffen und in einem Workshop unter Beteiligung aktiver Autobahnpolizisten und des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW) arbeitete man daran die Uniform so zu gestalten, dass die Beamten auch bei schlechtem Wetter besser gesehen werden und sie zudem nicht mehr so den Witterungen schutzlos ausgesetzt sind.

Die überarbeitete Uniform wurde nun von Innenminister Herbert Reul vorgestellt. So sind nun Jacken und Hosen für die rund 1.300 Autobahnpolizisten teils in Neongelb gehalten und mit reflektierenden Streifen versehen. Außerdem ist das Material so gewählt worden, dass die Polizisten auch bei Wind und Wetter nicht mehr nass werden.

Innenminister Reul:

“Den meisten Menschen, die in Nordrhein-Westfalen unterwegs sind, ist nicht bewusst, wie sehr man seine Sinne beisammenhaben muss, wenn man auf einer Autobahn arbeitet. Angesichts des rasenden Verkehrs sind hier Zehntelsekunden entscheidend. Da ist jeder Vorschlag für mehr Sicherheit höchst willkommen. Das Beispiel der neuen Dienstkleidung zeigt vorbildlich, wie Vorschläge von der Basis und aus der Praxis umgesetzt werden. Genauso wünsche ich mir das.”

Da kann man dem Innenminister nur zustimmen, genau so wünscht man sich das 👌