Wenn jede Minute zählt: Vom Geschwindigkeitsverstoß zur Blaulichteskorte ins Krankenhaus

25. Februar 2020 um 11:42

Manchmal muss es eben schnell. Auch wenn eine Autofahrerin in Wien (Österreich) zunächst durch ihre Fahrweise aufgefallen war, schalteten die Polizist schnell und halfen ganz pragmatisch. Völlig richtig entschieden, wie sich später herausstellen sollte.

Einer Streife der Polizei Wien war ein Auto aufgefallen. Die Fahrerin fuhr zu schnell, hatte den Warnblinker eingeschaltet und hupte dauernd. Da stimmt doch etwas nicht, dachten sich die Beamten und hielten das Fahrzeug an.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Autofahrerin auf dem Rücksitz einen dreijährigen Buben sitzen hatte, der starke krampfte. “Ok, folgen sie uns”, war die Aufforderung der Polizisten Anna und Florian. Und so schalteten sie Blaulicht und Martinshorn ein und eskortierten die Familie auf eiliger Fahrt ins nächstgelegene Krankenhaus.

In der Hoffnung, womöglich ein Leben gerettet zu haben, bekamen sie wenige Stunden später durch Rücksprache mit dem Arzt die Bestätigung. Der Junge hatte einen epileptischen Anfall und war mittlerweile außer Lebensgefahr. Bei der nun erfolgreichen Behandlung habe jede Minute gezählt.