Müllvandalismus: Jugendliche säubern Straßen unter polizeilicher Aufsicht

8. März 2020 um 12:29 Uhr

Müllvandalismus: Jugendliche säubern Straßen unter polizeilicher AufsichtIn der Nacht von Donnerstag auf Freitag meldeten Verkehrsteilnehmer einen Fall von Müllvandalismus. Unbekannte hatten kurz vor 2 Uhr in der Nacht in Speyer (Rheinland-Pfalz) den Müll aus den zur Abholung bereitgestellten Mülltonnen quer über die Fahrbahn in einem Kreuzungsbereich verteilt.

Die alarmierte Streife konnte bereits auf der Anfahrt zum eigentlichen Einsatzort feststellen, dass aus Kartons der Müll heraus genommen und über die komplette Fahrbahnbreite verteilt worden war. An der zuvor genannten Kreuzung fanden die Polizisten die Situation wie beschrieben vor und bezeichneten in ihrem Bericht die Sache als “Verwüstung”.

Auf der Suche nach dem Verursacher wurden die Beamten fündig. Eine Gruppe aus fünf Personen, im Alter von 17 bis 19 Jahren, hielt sich noch in der Nähe auf und bei Befragung durch die Polizisten gaben sie sogar zu, den Müll verteilt zu haben. Die Ordnungshüter machten den Jugendlichen in deutlichen Worten klar, wie inakzeptabel dieses Verhalten war und wie gefährlich für andere zudem.

Und da eine erzieherische Maßnahme hier deutlich notwendig war, folgte ein Crashkurs in Sachen Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen. Unter den wachsamen Augen des Gesetzes durfte die Personengruppe gemeinsam das Chaos, welches sie angerichtet hatte, wieder rückgängig machen.

Der Polizeibericht schließt mit der Feststellung:

“Der Spaß des ‘Putztrupps’ hielt sich dabei sichtlich in Grenzen.”

Nun, Verantwortung übernehmen muss nicht unbedingt Spaß machen, soll aber effektiv und lehrsam sein, was hier der Fall gewesen sein dürfte. Wäre es nur immer so einfach…