Wer nicht hören will, muss fühlen – oder Hochwasser vs. “Da komm ich noch durch” 1:0

7. März 2020 um 11:56 Uhr

Wer nicht hören will, muss fühlen - oder Hochwasser vs. "Da komm ich noch durch" 1:0

Bild: Polizei Bernkastel-Kues

Wir Polizisten hören viele Ausreden, wenn wir Autofahrer dabei erwischen, wie sie durch eine Straßensperre fahren oder dies gerne tun würden. “Ich fahre hier immer lang”, “Ich wohne da” oder “Ich muss aber da durch” sind nur ein paar Beispiele für Ausreden, warum man sich an die Anordnung hier nicht weiterzufahren nicht halte möchte.

“The karma strikes back” fällt einem unweigerlich bei dem folgenden Vorfall ein, bei dem ein Autofahrer meinte, die Straßensperre ignorieren zu können, diese zu umfahren und dann seine Fahrt unbekümmert fortzusetzen. Bis es dann überhaupt nicht mehr weiter ging.

So sind an der Mosel in Rheinland-Pfalz mehrere Straßen wegen Hochwassers gesperrt, eine entsprechende Beschilderung wurde aufgestellt. Die hatte der junge Fahrer ignoriert und musste dann feststellen, dass die Schilder völlig zurecht aufgestellt waren. Er blieb nämlich im Hochwasser stecken (siehe Bild).

Und so kam es zum Einsatz der Polizei Bernkastel-Kues und mehrerer Feuerwehren, um den Autofahrer und sein Gefährt aus dieser misslichen Lage wieder zu befreien. Völlig unnötig, aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Und die Moral von der Geschicht: Missachte keine Straßensperre nicht.