Wir trauern: Alpinpolizist kommt bei Lawinenabgang ums Leben

8. März 2020 um 19:28 Uhr

Wir trauern: Alpinpolizist kommt bei Lawinenabgang ums LebenDie Polizeifamilie trauert um einen der Ihren. In Österreich ist ein Alpinpolizist bei einem Lawinenabgang verschüttet worden und starb noch an Ort und Stelle.

Wie die Landespolizeidirektion Kärnten mitteilt, führte sie im Bereich des Großglockner eine Fortbildung durch. Alpinpolizisten sollten zu Bergführern fortgebildet werden und eine Gruppe von 20 Teilnehmern befand sich zum Unglückszeitpunkt im dortigen Bereich, als sich heute Mittag gegen 11:30 Uhr eine Lawine löste.

Auch wenn die Abrisskante des Schneebretts nur 15 cm betrug, erfasste sie doch einen der Beamten, riss den Polizisten mehrere hundert Meter mit und verschüttete ihn teilweise. Die Verletzungen des erfahrenen 33-jährigen Alpinpolizisten waren so schwerwiegend, dass er noch vor Ort verstarb.

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat die Ermittlungen aufgenommen und zur Abklärung der Unfallursache einen Sachverständigen eingeschaltet. Die Leiche des Polizisten wurde mittels Hubschrauber geborgen und ins Tal gebracht. Die anderen 19 Kursteilnehmer blieben körperlich unverletzt.

Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen des verstorbenen Kollegen. Ihr seid mit Eurer Trauer nicht alleine!

Den beteiligten Kollegen wünschen wir eine gute Verarbeitung dieses schrecklichen Unfalles. Daneben stehen zu müssen und nichts tun zu können, den Kollegen dann nur noch tot bergen zu können ist traumatisierend.

Ruhe in Frieden, du bleibst #unvergessen ⚫️🔵⚫️