Säugling verschluckt Gegenstand: Polizisten beseitigen akute Atemnot

13. April 2020 um 15:31

Säugling verschluckt Gegenstand: Polizisten beseitigen akute AtemnotWenn das eigene Baby keine Luft mehr bekommt, jedoch nach Atem ringt, steigt Panik bei den Eltern auf und die meisten sind erst einmal rat- und hilflos. Das ist durchaus kein Vorwurf, es ist nur allzu verständlich. Jedoch kann schnelle Abhilfe lebenswichtig werden und den Notruf zu wählen ist auf keinen Fall verkehrt.

So geschehen am gestrigen Ostersonntag, als ein neun Monate junger Säugling in Pirmasens (Rheinland-Pfalz) offenbar irgend etwas verschluckt hatte und nun keine Luft mehr bekam. Die Mutter setzte folgerichtig den Notruf ab und sowohl der Rettungsdienst, als auch eine Streife der Polizei machten sich mit dringender Anfahrt auf den Weg.

Die Polizisten waren als erste vor Ort und fanden Mutter und Kind auf der Couch vor. Das Baby rang ganz offensichtlich nach Luft, versuchte zu hecheln, doch die Luft fand den Weg in die kleinen Lungen nicht. Nun war höchste Eile geboten.

Die Beamten behielten die Nerven, schauten in den Mund- und Rachenraum des Säuglings und konnten den verschluckten Gegenstand sehen. Mit Fingerspitzengefühl gelang es ihnen diesen behutsam zu entfernen und damit war die Luftzufuhr wieder hergestellt.

Wie sich zeigte, hatte das Baby ein Knäuel Tesa verschluckt. Die Beamten übergaben den Säugling zur weiteren Untersuchung an die zwischenzeitlich eingetroffenen Sanitäter und widmeten sich dann der Mutter, der ein paar beruhigende Worte sichtlich gut taten.

Ende gut, alles gut. Großartiger Job der Kollegen!