Steinbewurf und Krähenfüße: Mehrere besetzte Streifenwagen attackiert

26. Mai 2020 um 19:53 Uhr

Steinbewurf und Krähenfüße: Mehrere besetzte Streifenwagen attackiertIn der vergangenen Nacht wurden im Berliner Stadtteil Friedrichshain mehrere Streifenwagen mit Steinbewurf attackiert und es wurden Krähenfüße ausgelegt, damit sie nicht mehr einsatzbereit sind. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Eine Streife war gegen 2 Uhr in der Nacht in der Petersburger Straße unterwegs, als aus dem Hinterhalt und im Schutze der Dunkelheit plötzlich Steine auf das Polizeifahrzeug geworfen wurden. Der Streifenwagen war beschädigt und die Polizisten riefen Unterstützungskräfte herbei.

Als diese eintrafen, wurden sie ebenfalls mit Steinen beworfen und auch getroffen. Zudem hatten die unbekannten Täter Krähenfüße ausgelegt, wodurch die Reifen der Einsatzfahrzeuge beim Überfahren beschädigt wurden.

Krähenfüße sind äußerst gefährlich und perfide, weil man sie im Dunkeln meist nicht sieht und keine Chance zur Reaktion hat, bevor man darüber fährt. Zudem kann das plötzliche Entweichen der Luft in den Reifen zu gefährlichen Fahrmanövern führen, bei denen schnell auch jemand verletzt werden kann.

Bis etwa 4 Uhr sicherten die Beamten Beweise und räumten die Straße von Steinen und Krähenfüßen frei, damit nicht noch jemand darüber fährt. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen, ein politisch motivierter Hintergrund kann wegen der Örtlichkeit nicht ausgeschlossen werden.

Zum Glück wurde niemand verletzt! Alles darf dann mal wieder der Steuerzahler übernehmen 😠