Kurioser Tiereinsatz: In Bochum regnet es Krabben

8. Juni 2020 um 11:52 Uhr

Kurioser Tiereinsatz: In Bochum regnet es Krabben

Bild: Polizei Bochum

Der Polizeiberuf ist unter anderem deswegen so interessant, weil kein Tag wie der andere ist. Jeden Tag erlebt man etwas Neues, kein Einsatz gleicht einem anderen. Das gilt auch für Tiereinsätze und was es mit dem “Krabbenregen” in Bochum (Nordrhein-Westfalen) auf sich hatte, das zeigt unser Polizeibericht im Original:

“An der Dorstener Straße regnet es Krabben!” Dieser durchaus ungewöhnliche Notruf geht am zurückliegenden Wochenende auf der Leitstelle im Bochumer Polizeipräsidium ein.

Eine Streifenwagenbesatzung macht sich auf den Weg, um der Sache nachzugehen – durchaus mit dem Gefühl, dass das nicht so ist.

Falsch, die Anruferin hat Recht! Auf dem Gehweg liegt rund ein Dutzend verendeter Schalentiere.

Und während sich die Beamten mit der Zeugin unterhalten, fallen zwei weitere Krustentiere zu Boden. Wenig später entdecken die Polizisten auf einem Vordach 25 weitere Tiere, die dort “herumkrebsen”. Diese können vor dem Sprung in die Tiefe abgehalten werden.

Wie ist der Vorfall zu erklären? Die Tiere waren für eine Sonntagsessen vorgesehen und in einer Box auf dem Balkon gelagert. Irgendwie muss es den Krebsen gelungen sein, den Deckel anzuheben und die Flucht anzutreten – mit den zuvor beschriebenen Folgen.

Was für ein tierischer Einsatz, es gibt halt nichts, was es nicht gibt!