Zeugenaufruf: Polizist droht zu erblinden – Neue Erkenntnisse nach Räumung linker Szenekneipe “Syndikat”

25. August 2020 um 19:16

Zeugenaufruf: Polizist droht zu erblinden - Neue Erkenntnisse nach Räumung linker Szenekneipe "Syndikat"Vor zwei Wochen berichteten über einen Polizeieinsatz zur Räumung eines teilbesetzten Hauses in Berlin und damit der linken Szenekneipe “Syndikat”. Während der Räumung und danach kam es zu Protestzügen und Ausschreitungen der linken Szene.

Wie wir berichteten wurde ein 30-jähriger Polizeiobermeister der 36. Einsatzhundertschaft schwer verletzt, als ihm eine Flasche ins Gesicht geworfen wurde. Neuesten Erkenntnissen zufolge traf ihn diese Flasche vermutlich nicht zufällig. Wie es heißt, sei dem Polizisten das Visier seines Einsatzhelmes mit Gewalt hochgeklappt worden. Hiernach traf ihn die Flasche ins Gesicht.

Der Beamte kam in ein Krankenhaus und wurde noch in der Nacht notoperiert. Er erlitt unter anderem einen Nasenbruch und schwere Verletzungen an den Augen. Die Folgen dieser Verletzungen sind noch nicht absehbar und es besteht die Befürchtung, dass er erblinden könnte.

 

Der polizeiliche Staatsschutz der Landeskriminalamtes Berlin ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, schweren Landfriedensbruchs und tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte. Die Ermittler fragen in einem Zeugenaufruf:

  • Wer hat am 7. August 2020 die hier beschriebene Tat in der Kirchhofstraße beobachten können?
  • Wer kennt die tatverdächtige Person oder kann sie beschreiben?
  • Wer besitzt Foto- oder Videoaufnahmen, die das Geschehen und/oder die tatverdächtige Person erkennen lassen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen?

Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt im Bayernring 44 in 12101 Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-952326 oder (030) 4664-909909, per E-Mail an oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

Bitte meldet euch, damit dieser schreckliche Vorfall aufgeklärt werden kann.

Wir sind in Gedanken bei dem so schwer verletzten Kollegen und hoffen und beten, dass er sein Augenlicht nicht verlieren und möglichst vollständig wieder genesen wird!