Auf ein Wort: Solidarität durch Distanz – Tragt den Mundnasenschutz

30. Oktober 2020 um 18:32

Auf ein Wort: Solidarität durch Distanz - Tragt den Mundnasenschutz

HEY CORONA! Du schaffst uns NICHT!!!

Und zwar dann nicht, wenn wir, so paradox dies auch klingt, zusammenstehen und zusammenhalten. Unsere gegenseitige Solidarität ist wahrscheinlich mehr gefragt als jemals zuvor.

SOLIDARITÄT durch Distanz!
SOLIDARITÄT durch Verzicht!
SOLIDARITÄT durch Selbsteinschränkung!
SOLIDARITÄT durch Vernunft!
SOLIDARITÄT durch Gemeinsinn!
SOLIDARITÄT durch weniger Ego!
SOLIDARITÄT durch uns alle für alle!

Wir haben es in der Hand. Nicht die Politik, nicht die Medizin in vorderster Front, nicht die Wissenschaft.

Wir, die Bürger, die Menschen dieses Landes und jeden Landes allein werden bestimmen wie wir durch diese Zeit kommen. Der Ball liegt bei uns und wir sollten alle diesen Ball aufnehmen und erkennen, dass wir in eine Situation geraten sind, die sich vor einem guten Jahr noch kaum jemand hätte vorstellen können.

Was war für uns bis dahin wichtig?

Es war die nächste große Familienfeier. Es war der nächste Ausflug ans Meer, der Zoobesuch, der Kindergeburtstag. Es war sogar der Kauf der nächsten Hose oder Jacke und es war vielleicht sogar nur der kleine Streit über das abendliche Fernsehprogramm.

Was bedeuten diese Gedanken jetzt noch? Sie sind in den Hintergrund gerückt. Fast jeder macht sich Sorgen. Unser Denken dreht sich um unsere eigene Gesundheit und um die Gesundheit der Menschen die wir lieben und mögen. Das ist gut, aber wir sollten diesen Gedanken noch erweitern und uns um alle sorgen.

Jeder trägt für jeden Verantwortung und das ist historisch. Begreifen wir es als Chance! Begreifen wir es nicht als Grund zur Spaltung.

Lasst uns die Maske, den Mund-Nasen-Schutz tragen. Jeder für jeden!

Das ist der geringste Einsatz den jeder zeigen kann, um jeden anderen zu schützen. Er tut nicht weh, er stört vielleicht mal ein wenig, aber er hilft.

Viele Menschen fürchten um ihre Existenz, völlig zurecht und es wird auch so sein, dass nicht jeder diese Situation wirtschaftlich unbeschadet überstehen wird. Aber gerade deswegen ist unsere gegenseitige Solidarität, durch das Tragen eines kleinen Stückes Stoff, um so wichtiger.

Wir müssen begreifen, dass wir alle Anteil daran haben können, dass so wenig Menschen wie möglich ihre wirtschaftliche Grundlage verlieren, indem wir dabei helfen die Zahlen der Infizierungen so gering wie möglich zu halten. Dafür benötigt es nur einer Bedeckung eines Teils unserer Gesichter.

Und vergessen wir nicht die Menschen, die gerade jetzt unter großer Gefahr für uns alle bis an den Rand der Erschöpfung arbeiten. Die Menschen in den Krankenhäusern, die Menschen in den Pflegeeinrichtungen, die Menschen in der Rettung. Diese Menschen haben nicht nur eine vernünftige Bezahlung verdient, nein, sie haben noch viel mehr unsere Vernunft verdient, damit sie ihre so wichtige Aufgabe auch weiterhin bewältigen können.

Wir brauchen diese Menschen, lasst uns ihnen helfen.

Wir wollen doch alle, dass wir so schnell wie möglich uns wieder treffen können. Wir wollen doch alle, dass wir gerade auch die älteren Menschen wieder durch einen Besuch glücklich machen können. Wer möchte nicht seine Eltern, seine Großeltern, seine Freunde, sehen und in den Arm nehmen dürfen? Welche Oma und welcher Opa möchte nicht seine Enkel in den Arm schließen?

Was ist dagegen schon ein Stück Stoff im Gesicht? Ein NICHTS!

Lasst uns alle helfen, lasst uns alle mitmachen. Wir sind mehr gefordert als fast je zuvor. Wir brauchen uns jetzt alle gegenseitig. Und vermeidet aber auch nicht den Dialog, sondern öffnet eure Ohren. Nicht jeder, der Kritik an Maßnahmen übt, ist ein Aluhutträger.

Es sind auch viele Menschen darunter, die einfach auch Angst haben und zwar Angst um ihre Existenz. Wir wissen alle was Angst mit Menschen machen kann und man dadurch empfänglicher wird für Falschmeldungen, für falsche Propheten und scheinbare große Verschwörungen.

Wir dürfen den Dialog nicht aufgeben, wir dürfen uns nicht selbst spalten, denn wir brauchen uns gegenseitig. Wir brauchen uns gegenseitig, damit so schnell wie möglich wieder der nächste Kindergeburtstag die wichtigste Sache der Welt sein kann oder auch die neue Hose.

Diese schwere Zeit überstehen wir nur gemeinsam, das muss uns allen klar sein/klar werden.

Egoismus wird uns, auch im wahrsten Sinne des Wortes, töten. Wir haben es mit einem Feind zu tun, den wir letztlich nur gemeinsam werden besiegen können. Lasst uns zusammenstehen, lasst uns gemeinsam den Kampf aufnehmen. Tragt den MNS!