Das erlebt man nur auf dem Land: Polizisten halfen Bullen auf die Welt

27. Oktober 2020 um 11:59

Das erlebt man nur auf dem Land: Polizisten halfen Bullen auf die Welt

Bild: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

Die Polizeiarbeit unterscheidet sich etwas, je nachdem, ob man in der Stadt oder auf dem Land seinen Dienst versieht. Was die Stadtkollegen aber wohl nie erleben werden, das haben Polizisten aus Werdohl (Nordrhein-Westfalen) am vergangenen Sonntag erlebt – und erfolgreich gemeistert.

Ein Spaziergänger hatte nämlich auf einer Weide eine kalbende Kuh entdeckt, die offenbar Probleme hatte, ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Er alarmierte die Polizei.

Während Polizisten versuchten den Tierhalter zu ermitteln, machte sich eine Streife auf den Weg zur kalbenden Kuh. Als die Beamten eintrafen, schauten bereits die Vorderläufe des Kälbchens und ein Teil des Kopfes aus dem Hinterleib der Mutterkuh heraus.

Die Polizisten fackelten nicht lange und schritten zur Tat. Während der folgenden Presswehen zogen sie am Kälbchen und es dauerte nur wenigen Minuten bis das Jungtier den Mutterleib verlassen hatte.

Die Beamten entfernten die Fruchtblase vom Kopf und so fing der Jungbulle schnell an selbst zu atmen und wurde minütlich lebendiger. Zwischenzeitlich war auch der Bauer eingetroffen, der ob dieser Frühgeburt doch etwas überrascht war. Er kümmerte sich nun um Mutterkuh und Jungbulle und brachte sie auf seinen Hof.

 

Wir hatten ja schon über einige Geburtshelfereinsätze der Kollegen berichtet, dass Polizisten aber einem Bullen (Achtung Wortwitz 😉 ) bei der Geburt helfen, das ist neu.

Gut gemacht!