Hausverbot beim Discounter: Betrunkener greift nach Waffe eines Polizisten

15. Oktober 2020 um 20:27

Hausverbot beim Discounter: Betrunkener greift nach Waffe eines PolizistenLadendiebe oder Verstöße gegen ein Hausverbot sind eigentlich alltägliche Situation für uns Polizisten. Dass diese Einsätze aber schnell eskalieren oder bedrohlich werden können, ist nicht gerade die Regel, doch immer wieder kann es vorkommen und deswegen ist die Eigensicherung so immens wichtig.

 

In Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) hatte ein Mann einen Discounter betreten, obwohl gegen ihn schon ein Hausverbot ausgesprochen worden war. Die Mitarbeiter versucht den Mann dazu zu bewegen, den Laden zu verlassen. Doch dieser weigerte sich beharrlich.

Also wurde die Polizei alarmiert, doch gegenüber den Beamten zeigte sich der 57-Jährige ebenso uneinsichtig und wurde zunehmend aggressiver. Es half alles nichts, der Mann wollte nicht selbständig hinaus gehen.

Also versuchten die Polizisten ihn Richtung Ausgang zu schieben, wogegen sich dieser sperrte. Dann packten die Beamten ihn am Arm, was nicht nur zur Folge hatte, dass der 57-Jährige sein Missfallen darüber ausdrückte, er griff auch plötzlich nach der Dienstwaffe eines der Polizisten, die sich im Holster befand.

Zum Glück verfügen die polizeilichen Holster über diverse Sicherung, die es auch in diesem Fall verhinderten, dass der Mann mit seinem Griff Erfolg haben konnte. Es blieb beim nutzlosen Griff nach der Waffe, doch eines war klar: Jetzt war Schluss, diese Grenze wurde überschritten.

Die Polizisten brachten den Betrunkenen zu Boden, fesselten ihn und brachten ihn zur Ausnüchterung in die Zelle. Gegen den 57-Jährigen wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.