Vom Dienstherrn alleine gelassen: Wenn Polizisten sich im Dienst mit Corona infiziert haben

28. Dezember 2020 um 20:04

Die Gefahr, sich mit Corona zu infizieren ist für uns Polizisten höher als in den meisten anderen Beruf. Abgesehen von den Pflege- und Gesundheitsberufen kommt man ansonsten nicht so nah an die Menschen heran und das in der Regel eher unfreiwillig. Besonders hoch ist die Gesundheitsgefahr bei positiv getesteten Personen und auf den Querdenker-Demos.

Doch nicht nur dort, wie wir im September dieses Jahres berichteten, hatten sich 21 Polizisten bei einem Sportlehrgang im März in Bayern angesteckt. Und obwohl niemand die Unterkunft während des Lehrganges verlassen hatte und die Möglichkeit, sich im Dienst angesteckt zu haben, sehr hoch ist, weigert man sich die Erkrankung als Dienstunfall anzuerkennen.

Ebenso sieht es bei dem Polizisten am Münchner Flughafen aus, der im April an Covid19 verstorben war. Seine Witwe kämpft bislang erfolglos darum, dass die Corona-Erkrankung als Dienstunfall anerkannt wird. Auch der 57-jährige Flughafenpolizist hatte sich offenbar im Dienst angesteckt.

Auch anderswo scheint es dieses Problem zu geben und man weiß noch nicht, welche Langzeitfolgen eine Infektion haben kann, selbst wenn man die Krankheit selbst überstanden hat. Welche Folgen es für Polizisten hat, ob die Krankheit als Dienstunfall anerkannt wird oder nicht, hatten wir euch bereits in unserem ersten Bericht erklärt.

So muss die Frage, Dienstunfall ja oder nein, nun juristisch geklärt werden. Betroffene berichten:

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