Ausgesetzten Hund gemeldet: Polizisten finden neue “Hunderasse” vor

12. Januar 2021 um 12:05

Ausgesetzten Hund gemeldet: Polizisten finden neue "Hunderasse" vor

Bild: Kreispolizeibehörde Soest

Es geschieht immer wieder, dass sich Meldungen, wegen der Polizisten alarmiert werden, später als völlig anders darstellen. Manchmal liegt es an einer falschen Annahme, einem Missverständnis oder an – diplomatisch ausgedrückt – einem “Knick in der Optik” (nicht böse gemeint!).

Letzteres traf vermutlich auf den Vorfall am vergangenen Wochenende zu, als ein aufmerksamer Autofahrer einen ausgesetzten Hund auf einer Autobahnraststätte an der A44 (Nordrhein-Westfalen) meldete. Die Fellnase sei zudem an eine Mülltonne angebunden, so die Mitteilung.

Eine Streife machte sich daraufhin, zur Hunderettung bereit, auf den Weg zur Raststätte. Die Polizisten fanden diesen “Hund” auch wie beschrieben vor, doch wenn sie ihr Blick nicht trügte, hatte das Tier einen ziemlich großen Kopf, zu lange Beine und Hufe am Ende der Beine.

Ein Hund konnte das nicht sein, zumindest keiner der bislang bekannten Rassen. Kreuzung aus Hund und Pferd vielleicht? Beim näheren Hinsehen klärte sich die Sache auf. Es handelte sich um den Plüschkollegen eines Einhorns.

Vermutlich hatte der vormalige Besitzer das Fabelwesen auf eine letzte Ausfahrt mitgenommen und dann an der Raststätte zurück gelassen. Wie der Polizeibericht abschließt, verblieb das Einhorn auf eigenen Wunsch Trübsal blasend an Ort und Stelle.