Illegaler Tiertransport: Polizisten kümmern sich um Welpen

26. Januar 2021 um 19:59

Immer wieder kommt es vor, dass wir Polizisten illegale Tiertransporter stoppen müssen. Zumeist sind keine notwendigen Papiere und Impfungen für die Tiere vorhanden, Start und Ziel bleiben eher nebulös, von Tierschutz keine Spur. So auch in der vergangenen Woche bei einer Verkehrskontrolle im Bundesland Vorarlberg (Österreich).

Da kontrollierten Polizisten der Autobahnpolizei in Hörbranz einen Pkw, der von einem Rumänen gelenkt wurde. Im Kofferraum befand sich eine Hundebox mit einem Cocker Spaniel-Welpen darin. Der 38-jährige Fahrer, der bereits 15 Stunden unterwegs war, konnte weder Transport- und Zulassungsdokumente, noch eine gültige Tollwutimpfung, eine Chipung oder Fütterungs- und Tränkehinweise vorweisen.

Gemeinsam mit zwei hinzugezogenen Amtstierärzten wurde entschieden, dass die hungrige und durstige Jungfellnase zunächst in amtliche Obhut und dann in ein Tierheim gebracht wird. Der Fahrer wurde nach dem Tierschutzgesetz sowie nach dem Kraftfahrgesetz an die Bezirkshauptmannschaft Bregenz angezeigt.

 

Bitte kauft keine Hunde, deren Aufzucht und Herkunft nicht anhand Dokumente nachvollziehbar ist. Damit unterstützt ihr diese illegalen Tiertransporte, bei denen die Tiere, wie in diesem Fall, nicht artgerecht gehalten, gefüttert oder getränkt werden. Diese Transporte gibt es schließlich nur, weil es auf der anderen Seite Abnehmer gibt, die bei Dokumenten und Tierschutz lieber ein Auge zudrücken und dafür ein paar Euro sparen.