WARNUNG: Nach Facebook-Leak extrahieren Linksextreme Profile von Polizisten und stellen sie online

2. Mai 2021 um 20:14

WARNUNG: Nach Facebook-Leak extrahieren Linksextreme Profile von Polizist und stellen sie onlineMitte April wurde von einem Facebook-Leak berichtet, bei dem durch das Leck die Daten von einer halben Milliarde Profilen öffentlich einsehbar wurden. Zu den abgeflossenen Daten gehören unter anderem bei Facebook hinterlegte Telefonnummern, Namen, Facebook-ID, Wohnort und Email-Adressen.

Die Daten kursieren nun im Darknet und werden von einem bestimmten Klientel für eigene Zwecke missbraucht. So haben unter anderem Linksextreme aus dem Datensatz die Profile von Polizisten extrahiert und sie auf ihrer Plattform linksunten.indymedia veröffentlicht.

Dabei geben die Autoren zu bedenken: „Der Leak enthält falsche Positive, deshalb würden wir alle bitten die ganzen Lehrer und Feurwehrleute die dort auftauchen in Ruhe zu lassen. Was mit den Gefängniswärtern passiert ist uns relativ egal.“

 

Na wenigstens die Feuerwehrkameraden respektieren sie. Hier unsere Tipps im Zusammenhang mit Facebook und anderen sozialen Netzwerken:

  • Hinterlegt nicht eure private Telefonnummer. Die Netzwerke funktionieren auch ohne diese Angabe, auch wenn man regelmäßig daran erinnert wird, sie dort zu speichern.
  • Speichert nicht euren aktuellen Wohnort.
  • Überlegt gut, ob ihr tatsächlich als Polizisten erkannt werden möchtet. Insbesondere Profilbilder sind öffentlich einsehbar.
  • Achtet darauf, dass möglichst wenige Informationen öffentlich sichtbar sind. Stellt die Sicherheitseinstellungen so ein, dass Lebensereignisse, Arbeits-, Wohn- und Verwandtschaftsverhältnisse und private Bilder nur dann eingesehen werden können, wenn man eine Freundschaftsanfrage gut überlegt bestätigt hat (also nur für Freunde sichtbar).

 

So verhindert ihr, dass möglichst wenige Daten öffentlich abgegriffen werden und im Falle eine Leaks oder eines Hackerangriffs so wenig persönliche Daten wie möglich an die Öffentlichkeit gelangen.