Der zehnte Tag eines von der Hochwasserkatastrophe Betroffenen: Engel in Uniform

25. Juli 2021 um 20:02

Uns wurde ein Blogbeitrag zugesandt, den wir gerne an dieser Stelle weitergeben möchten. Heinrich Schmitz, der Autor, schildert vom zehnten Tag nach der Flut, wie er seiner Oma in Euskirchen hilft, das überschwemmte Haus zu räumen, dass er am selben Tag Opa wird, und wie ihm “Engel in Uniform”, sowie freiwillige Helfer, bis zur Rührung halfen.

Ein Auszug:

“Die Solidarität macht glücklich. Ich habe noch nie so viele Tränen der Rührung vergossen wie in den letzten Tagen. Macht Hoffnung. Wenn wir das behalten könnten, wäre es wertvoll für alle.”

 

Und:

“Und dann passierte das Wunder. Fünf Polizistinnen und Polizisten aus Gelsenkirchen kommen in ihrer Freizeit zu Hilfe und haben Kräfte und Kondition wie kein anderer von uns. So was hat noch keiner von uns erlebt. Durchtrainierte junge Leute, die ihre Freizeit dazu nutzen, wildfremde Menschen bei dieser Drecksarbeit zu unterstützen. Die schuften mehr als alle anderen zusammen und sehen dabei auch noch verdammt gut aus. Gut gelaunt im Matsch. Denen ist nichts zu schwer, und die haben auch noch jede Menge Material mitgebracht. Dann kommen noch zwei völlig unbekannte junge Mennoniten und packen mit an. Ich kenn die alle nicht, aber die helfen. Einfach so. Und mit fröhlichen Gesichtern. Ohne diese grandiosen Menschen wären wir nicht mal halb so weit gekommen. Und auch die wollten kein Geld, wollen aber zu einer Dankeschönfete wiederkommen. Ich hoffe mal, dass „SchoHnzeit“ uns diese Fete musikalisch gestalten wird.”

 

Den kompletten Tagesablauf könnt ihr hier nachlesen.