“Es gibt nichts Höheres, als unserem Land zu dienen”: Integration und Rassismus bei Bundeswehr und Polizei

17. Juli 2020 um 20:54 Uhr

"Es gibt nichts Höheres, als unserem Land zu dienen": Integration und Rassismus bei Bundeswehr und PolizeiIn Gesellschaft und Politik gibt es seit Monate eine Debatte darüber, ob es im Staatsdienst Rassismus gebe und andere wiederum fragen, inwiefern Integration in der Gesellschaft allgemein und auch im Staatsdienst gelingen kann.

Befeuert wird diese Diskussion einerseits durch Vorgänge in den USA, deren Ursache manche gerne auch hierzulande herbeireden würden. Andererseits tun Vorgänge wie rechtes Gedankengut bei der Eliteeinheit der Bundeswehr, Kommando Spezialkräfte (KSK), und Drohschreiben der sogenannten NSU 2.0, bei der womöglich Mitarbeiter der Polizei beteiligt sein könnten, ihr übriges.

Doch schauen wir mal vorurteilsfrei und unvoreingenommen auf die Fakten und fragen diejenigen, die aus eigener Erfahrung etwas dazu sagen können. Zunächst zu den Fakten.

Schülerbarometer: Bundeswehr und Polizei beliebteste Arbeitgeber

14. Juli 2020 um 12:01 Uhr

Schülerbarometer: Bundeswehr und Polizei beliebteste ArbeitgeberOffenbar sind Arbeitsplätze bei Vater Staat äußerst beliebt, zumindest bei Schülern in den Klassen 8 bis 13 scheint der Staat ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Das fand jedenfalls das Marktforschungsinstituts Trendence bei einer Befragung von 22.000 Schülern heraus.

Demnach landet auf Platz 1 der beliebtesten Arbeitgeber die Polizei mit 17,4 Prozent, gefolgt von der Bundeswehr mit 13,2 Prozent. Das interessante daran: Jungen und Mädchen sind derselben Ansicht und unterscheiden sich auf den ersten beiden Plätzen überhaupt nicht. Gegenüber dem Vorjahr bei der Polizei eine Abnahme um 0,3 Prozent und bei der Bundeswehr von 0,7 Prozent. Dennoch konnte die Bundeswehr von Platz 3 in 2018 auf Platz 2 in 2019 aufsteigen.

Falscher Bundeswehrgeneral: “Freie Fahrt” mit Folgen

29. Mai 2020 um 14:06 Uhr

Falscher Bundeswehrgeneral: "Freie Fahrt" mit Folgen

Bild: Bundespolizeirevier Fulda

Wir haben hin und wieder schon darüber berichtet, dass falsche Polizisten von echten Polizisten dingfest gemacht und ihre Uniformteile und anderen Hilfsmittel, um sie wie echte Polizisten aussehen zu lassen, sichergestellt wurden. Im folgenden Fall war es ein falscher Soldat, gleich ein General, der scheinbar einfach nur kostenlos Zug fahren wollte.

Demnach kontrollierte ein Zugbegleiter einen 49-Jährigen aus Berlin, der in einem ICE aus Frankfurt am Main in Richtung Norden unterwegs war. Er hatte kein gültiges Ticket, verwies hierzu aber auf seine Bundeswehruniform, die ihn unter bestimmten Umständen zur freien Nutzung berechtigen würde. Der Zugbegleiter hatte aber Zweifel daran, dass hier ein echter General vor ihm saß, und informierte die Bundespolizei.

“Moin, hier mal ein Foto von zwei Schirmmützen. Meine alte Weißmütze der Feldjäger/Militärpolizei der Bundeswehr und meine Dienstmütze weiß der Bundespolizei. #Onebluefamily Gruß Matthias”

19. November 2019 um 08:14 Uhr

"Moin, hier mal ein Foto von zwei Schirmmützen. Meine alte Weißmütze der Feldjäger/Militärpolizei der Bundeswehr und meine Dienstmütze weiß der Bundespolizei. #Onebluefamily Gruß Matthias"

Zivilcourage lohnt sich: Soldat erhält Dank von Bundespolizei und Bundeswehr

14. Oktober 2019 um 12:03 Uhr

Zivilcourage lohnt sich: Soldat erhält Dank von Bundespolizei und Bundeswehr

Bild: Bundespolizeidirektion Hannover und Bundeswehr

Zivilcourage lohnt sich, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Der Dank eines (möglichen) Opfers einer Straftat ist einem gewiss und darüber hinaus schaut man nicht einfach weg, wenn jemand Hilfe braucht. Denn wer nichts tut macht mit.

Bereits vorvergangenen Samstag ereignete sich in der Regionalbahn von Hannover nach Bremen ein Vorfall, bei dem ein junger Soldat der Bundeswehr diese Zivilcourage zeigte. Er wurde Zeuge, wie eine Frau Mitte 30 von einem 28-Jährige belästigt wurde.

Rassistischer Angriff: Bundeswehrsoldat angegriffen, weil er türkischstämmig ist

3. September 2019 um 19:43 Uhr

Rassistischer Angriff: Bundeswehrsoldat angegriffen, weil er türkischstämmig istGestern morgen kam es zu einem hinterhältigen tätlichen Angriff auf einen Soldaten der Bundeswehr, bei dem rassistische Motive eine Rolle spielen könnten. Der Soldat wurde verletzt, die Täter konnten flüchten.

Wie berichtet wird, war der Soldat gegen 09:20 Uhr in Dienstuniform in Berlin Neukölln unterwegs, als er hinter sich Geräusche hörten. Als sich der 25-jährige türkischstämmige Obergefreite umdrehte, sah er zwei Männer, die ihm offenbar folgten.

Kurz darauf griffen ihn die beiden Männer von hinterrücks an, schlugen und traten auf dem Kameraden ein. Bevor die Täter flüchteten, sagten sie noch zu ihm, dass sie ihm das Recht absprechen, die Uniform eines Soldaten tragen zu dürfen.

“Schöne Grüße aus Frankfurt am Main ☺️ Sowohl an das Polizist=Mensch-Team, als auch an alle Kolleginnen und Kollegen von der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Bundeswehr. Gökhan”

13. Juli 2019 um 15:19 Uhr

"Schöne Grüße aus Frankfurt am Main ☺️ Sowohl an das Polizist=Mensch-Team, als auch an alle Kolleginnen und Kollegen von der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Bundeswehr. Gökhan"

Mit Lachen helfen beim Tag der Bundeswehr in Erding

17. Juni 2019 um 18:26 Uhr

“Am Tag der Bundeswehr waren wir in Erding mit einem Infostand vertreten. Natürlich durften die Kids dabei auch meine Dienstmütze aufsetzen. Meine beiden Kolleginnen der Autobahnpolizei haben mich fleißig unterstützt. Liebe Grüße, Lothar”

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Lachen Helfen e. V. setzt sich überall dort für notleidende Kinder ein, wo deutsche Soldaten oder Polizisten im Auslandseinsatz sind. Der Verein finanziert seine Projekte aus Mitgliederbeiträgen und Spenden und hat schon für viele freudige Kinderaugen gesorgt.

“Viele Grüße von den Feldjägern, der Militärpolizei der Bundeswehr.”

21. Februar 2019 um 15:20 Uhr

"Viele Grüße von den Feldjägern, der Militärpolizei der Bundeswehr."

“Wasser marsch!”: Bundespolizei und Bundeswehr helfen Feuerwehr bei Waldbrandlöschung

30. Juli 2018 um 20:18 Uhr

Am 26. Juli kam es bei Fichtenwalde bei Potsdam (Brandenburg) zu mehreren Waldbränden. Da wir alle die Bilder aus Schweden (wo die Feuerwehr aus Niedersachsen unterstützt) und Griechenland vor Augen haben und wissen, wie gefährlich ein solcher Waldbrand für die Bevölkerung werden kann, stellte das Land Brandenburg ein Amtshilfeersuchen an die Bundespolizei und die Bundeswehr.

Die Bundespolizei begab sich gleich am nächsten Tag mit einem Helikopter des Typs Super Puma in den Einsatzraum. Die Feuerwehr stellte das Wasser und die Auftankmöglichkeit für den sogenannten “Bambi Bucket”, dem Feuerlöschbehälter der unter dem Hubschrauber montiert ist, zur Verfügung.

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