Wir trauern: Diensthund Grimm plötzlich im Dienst verstorben

13. November 2019 um 21:03 Uhr

Wir haben heute Abend die traurige Nachricht erhalten, dass Diensthund Grimm von der Polizeidirektion Oldenburg (Niedersachsen), über den wir bereits das ein oder andere Mal berichtet haben, vorgestern im Dienst verstorben ist.

Wir möchten Diensthundeführerin Hannah an dieser Stelle die Möglichkeit geben, sich von ihm zu verabschieden:

“Gehofft, gekämpft und doch verloren. Am 11. November 2019 bist du von mir gegangen. Mein Held, mein Freund und Beschützer. Es wird keinen wie dich geben und doch kann uns niemals jemand die Zeit nehmen, die uns vergönnt war.

Mit 8 Wochen bist du in mein Leben getreten und vor zwei Tagen bist du für immer gegangen. Du warst immer da, wenn wir dich brauchten. In jedem Einsatz hast du alles gegeben und mehr als einmal mich oder andere Kollegen beschützt.

Diensthund Grimm und Hundeführerin Hannah auf Fortbildung

16. August 2019 um 15:16 Uhr

“Viele Grüße aus dem Fortbildungszentrum des zentralen Diensthundwesens in Niedersachsen (ZDHW).
Grimm und ich sind zur Rauschgiftspürhund-Fortbildung hier und Echo darf natürlich mitkommen Hannah und Grimm”

Diensthund Grimm und Hundeführerin Hannah auf Fortbildung

Den richtigen Riecher gehabt: Diensthund Grimm findet flüchtigen Ladendieb

12. Februar 2019 um 12:04 Uhr

Den richtigen Riecher gehabt: Diensthund Grimm findet flüchtigen Ladendieb

Diensthund Grimm

Wie gut uns unsere vierbeinigen Kollegen unterstützen, darüber kann man nicht oft genug berichten. Sie sind wertvolle Mitglieder der Polizeifamilie und ersparen uns zweibeinigen Polizisten oft ein mühsame und vielleicht vergebliche Suche.

Am vergangenen Wochenende hatte sich ein Mann in einem Supermarkt in Delmenhorst (Nordhrein-Westfalen) offenbar gedacht, das Wochenende standesgemäß einläuten zu wollen. Für den 31-jährigen hieß es entweder “Geiz ist geil” oder er wollte sich die Taler für den Wochenend-Sprit schlicht ersparen.

Unser Jahresrückblick: Das war 2019 – unsere Wünsche für 2020

31. Dezember 2019 um 19:57 Uhr

Unser Jahresrückblick: Das war 2019 – unsere Wünsche für 2020Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. 2019 hielt für uns alle so manche Überraschung parat. Bei manchen lief das Jahr ganz gut, bei anderen weniger.

 

Fangen wir mit den weniger schönen Dingen an.

Wir mussten im Laufe des vergangenen Jahres viele schlimme Nachrichten schreiben. Ob Unfälle, Angriffe auf Kollegen, fehlende Wertschätzung (extern wie intern), fragwürdige Gerichtsurteile, Fehler aus verantwortlichen Reihen, verletzte und sogar getötete Kollegen.

Wir möchten ausdrücklich auf unserer Seite die gesamte Bandbreite der polizeilichen Arbeit, aber auch den Einblick in unser Denken und Fühlen darstellen. Uns persönlich, den Admins im Team, fällt es allerdings immer schwer, negative oder schlechte Nachrichten zu veröffentlichen.

Partner in Crime

22. Februar 2019 um 15:04 Uhr

Partner in Crime

“Partner in Crime ❤️️
Liebe Grüße aus Niedersachsen ✌
Hannah & Diensthund Grimm”

Auf Instagram zeigen die beiden in einem offiziellen Account Bilder aus ihrem dienstlichen Alltag.

Nur der Diensthund konnte ihn bändigen: Widerständler zu Bewährungsstrafe verurteilt

26. November 2018 um 08:58 Uhr

Nur der Diensthund konnte ihn bändigen: Widerständler zu Bewährungsstrafe verurteiltAuch wenn es keines Beweises bedurfte, belegt der folgende Fall, wie wichtig unsere vierbeinigen Kollegen sind und dass wir uns auf sie verlassen können. Sie sind Familienmitglieder und Schmusetiere, doch wenn es darauf ankommt, können sie ganz schön “böse” sein – weil sie es eben sein müssen, um ihre zweibeinigen Kollegen zu schützen.

Der Vorfall begann damit, als Polizisten einen Autofahrer auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in Löningen (Niedersachsen) kontrollierten. Diese Kontrolle erwies sich als schwierig, denn die Identität des Fahrers konnte vor Ort nicht festgestellt werden. Außerdem stand er offenbar unter Alkoholeinfluss, so dass er zur Wache verbracht werden sollte.

Leserbrief von Volker: Härtere Strafen auch bei minderschweren Straftaten

11. September 2017 um 21:36 Uhr

Leserbrief von Volker: Härtere Strafen auch bei minderschweren Straftaten

“Es wird ja immer wieder mal behauptet, das Polizisten ethnische Gruppen gezielt, vermehrt kontrollieren und werden oft Rassisten geschimpft. Diesem muss ich hier mal kräftig widersprechen.

Ich bin ein typisch deutsches, fettbäuchiges “IT-Kellerkind” mit blasser Haut und einem oftmals grimmigem Gesichtsausdruck, welcher jahrelangen Schmerzen aufgrund diverser Erkrankungen geschuldet ist und werde grundsätzlich kontrolliert, wenn die Polizei irgendwo kontrolliert.

Oftmals auch ohne jeden für mich ersichtlichen Grund und ich muss zugeben, das ich davon auch ein wenig genervt bin. Insbesondere dann, wenn Polizisten meinen mich gleich anfassen, bzw. fixieren zu müssen, ohne das ich dazu einen Anlass gab.

Allerdings muss ich hier auch mal eine Lanze für die Polizei brechen, denn ich wohne jetzt seit über zehn Jahren in einer Gegend, in welcher eine Hohe Kriminalität herrscht und es fast tagtäglich zu Polizeieinsätzen kommt. Es vergeht hier wirklich fast kein Tag ohne das unten vor dem Haus Blaulichter blinken.

In den Niederlanden gehört ein Tröstebär zur Grundausstattung jedes Streifenwagens

23. Oktober 2016 um 13:14 Uhr

In den Niederlanden gehört ein Tröstebär zur Grundausstattung jedes StreifenwagensVor ein paar Tagen stolperten wir im Internet auf eine Grafik, auf der genau dies behauptet wurde. Da wir als deutsche Polizisten selbst wissen, was zur Ausstattung unserer Streifenwagen gehört und wir uns auch an unsere Beiträge der vergangenen Jahre aus Berlin und Sachsen-Anhalt erinnerten (Links siehe unten), wollten wir das genauer wissen.

Wir fragten bei den Kollegen in den Niederlanden nach und sie bestätigten nicht nur, dass sie nicht nur einen, nein, zwei Tröstebären (bzw. Traumabären) auf ihren Fahrzeugen mitführen, sondern auch, dass diese zur Grundausstattung gehören. Sie werden bei Fahrzeugübergabe abgecheckt und falls einer fehlt, wird er sofort ersetzt.

Leserbrief von Bärbel zur Demo gegen Rassismus in Berlin am 3. September:

9. September 2016 um 17:09 Uhr

Leserbrief von Bärbel zur Demo gegen Rassismus in Berlin am 3. September

Hallo,

ich möchte mal etwas loswerden. Ich war auf der Demo gegen Rassismus in Berlin am 03.09.

Meine Tochter, 16 Jahre alt und mitten in der politischen Bildungsphase, wollte dort unbedingt hin und ich wollte sie dort nicht allein hingehen lassen. Meine letzten Demos sind auch Jahre her.

Wir kamen dort hin und trafen auf hunderte hochgerüstete Polizisten, die auch Taschenkontrollen durchführten. Das wurde von den linken Rednerinnen sehr kritisiert. Die Polizisten waren sehr angespannt aber auch hochprofessionell. Es gab Kommunikationsteams und die konnte man immer ansprechen.

Welchen Wert hat unsere verfassungsrechtliche Freiheit?

16. April 2016 um 01:49 Uhr

Ein jeder konnte die Vorgänge lesen, hören und sehen, die sich rund um die Person Jan Böhmermann, seine Sendung Neo Magazine Royale und sein Schmähgedicht zum türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan entfalteten.

Viel ist darüber geschrieben und gesagt worden, viele wichtige und weniger wichtige Persönlichkeiten haben dazu Stellung genommen, zuletzt auch die Bundesregierung in Person von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die das Strafverfahren gegen Böhmermann (kurz Böhmi) befürwortete.

Welchen Wert hat unsere Freiheit?

Bildquelle: http://sayitlikeboehmi.tumblr.com/

Wir möchten an dieser Stelle kein flammendes Plädoyer zugunsten oder gegen Böhmi halten, denn wie man zu dem Gedicht des Satirikers steht, dazu kann und darf man geteilter Meinung sein. Und genau darum geht es hier.

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