Hahn im Korb: Blinder Gockel zu Gast im Landeskriminalamt Bayern

6. April 2019 um 12:34 Uhr

Hahn im Korb: Blinder Gockel zu Gast im Landeskriminalamt Bayern

Bild: Bayer. Landeskriminalamt

Dass wir Polizisten eine Schwäche für die Schwachen haben, ist nicht nur ein Gerücht. Wir helfen gerne und gerade die Schwächsten brauchen manchmal ganz besonders unsere Hilfe. So kommt es auch vor, dass ein blinder Hahn im Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) zu Gast ist.

Jürgen Drosten arbeitet in der Personalverwaltung des LKA. Doch nebenbei haben in seinem privaten Garten auch fünf Hühnern, drei Enten und ein Hase ein Zuhause. Zudem auch Maxl. Maxl ist ein stattlicher Hahn, dem man nicht ansieht, dass er nichts sehen kann.

Beamtin des Landeskriminalamtes Berlin setzt sich für Opfer von Hasskriminalität ein

15. Januar 2018 um 15:05 Uhr

Anne Griesbach-Baerns hilft Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen, die Opfer von Hasskriminalität wurden, sich zu wehren. Sie agiert als Ansprechperson der Polizei Berlin.

Routinemäßig bekam die LKA-Beamtin eine Anzeige von einem 28-jährigen Iraker auf ihren Schreibtisch.

Der junge Mann wurde kurz vor Weihnachten von einer Gruppe arabisch aussehender Männer zusammengeschlagen. Der 28-Jährige war mit seinem 23-Jährigen Begleiter auf der Sonnenallee angesprochen worden, weil er Ohrringe trug. Er wusste schon im Vorfeld, dass die Gruppe seine Ohrringe als Provokation ansahen würde, als die Obstkiste an seinen Kopf flog, wusste er es ganz genau. Der 28-Jährige erlitt Kopfverletzungen, sein 23-Jähriger Begleiter Arm- und Beinverletzungen.

Einsatzkräfte attackiert: 30 Rechtsextremisten greifen Polizisten mit Holzlatten und Stahlrohren an

27. Mai 2020 um 19:55 Uhr

Einsatzkräfte attackiert: 30 Rechtsextremisten greifen Polizisten mit Holzlatten und Stahlrohren an

Bild: Polizei Sachsen via Twitter

Erst heute hat das Bundeskriminalamt die Kriminalstatistik für politisch motivierte Straftaten veröffentlicht und die Zahlen sind Besorgnis erregend. Die Gesamtzahl stieg um über 14 Prozent, rechte Straftaten stiegen um fast 10 Prozent, linke um knapp 24 Prozent und die religiös motivierten fielen um 27,5 Prozent. Gewalttaten gegen Amtsträger, also auch Polizisten, stiegen um über 33 Prozent zum Vorjahr an.

Der folgende Vorfall fällt gleich in zwei der zuvor genannten Kategorien, nämlich politisch motiviert rechts (PMK rechts) und Gewalt gegen Einsatzkräfte. So wurden gegen Ende der vergangenen Woche im Königsteiner Ortsteil Pfaffendorf (Sachsen) Polizisten von 30 Rechtsextremisten angegriffen, ein Einsatzfahrzeug wurde beschädigt. 120 Polizisten von Landes- und Bundespolizei waren im Einsatz.

Steinbewurf und Krähenfüße: Mehrere besetzte Streifenwagen attackiert

26. Mai 2020 um 19:53 Uhr

Steinbewurf und Krähenfüße: Mehrere besetzte Streifenwagen attackiertIn der vergangenen Nacht wurden im Berliner Stadtteil Friedrichshain mehrere Streifenwagen mit Steinbewurf attackiert und es wurden Krähenfüße ausgelegt, damit sie nicht mehr einsatzbereit sind. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Eine Streife war gegen 2 Uhr in der Nacht in der Petersburger Straße unterwegs, als aus dem Hinterhalt und im Schutze der Dunkelheit plötzlich Steine auf das Polizeifahrzeug geworfen wurden. Der Streifenwagen war beschädigt und die Polizisten riefen Unterstützungskräfte herbei.

Straffällig geworden: 67 Polizisten in Bayern vom Dienst suspendiert

30. April 2020 um 12:06 Uhr

Straffällig geworden: 67 Polizisten in Bayern vom Dienst suspendiertWenn Polizisten vom Dienst suspendiert werden oder ihnen die Ausübung der Dienstgeschäfte untersagt wird, dann sind sie meist straffällig geworden. Dann haben sie eine Straftat begangen, deren Vorwurf so schwer wiegt, dass damit zu rechnen ist, dass sie am Ende womöglich aus dem Dienst entfernt werden.

In Bayern trifft dies auf 67 Polizisten zu, so die Antwort des Innenministeriums auf eine kleine Anfrage im Landtag. Und die Vorwürfe sind durchaus keine Lappalien. So wird unter anderem wegen Drogenmissbrauchs, Einbruchsdiebstahls, gefährlicher Körperverletzung, Kinderpornografie, Vergewaltigung oder wegen der Zugehörigkeit zu den Reichsbürgern gegen die Beamten ermittelt.

Mann schießt auf Einsatzkräfte: Diensthund angeschossen und schwer verletzt

17. April 2020 um 19:31 Uhr

Mann schießt auf Einsatzkräfte: Diensthund angeschossen und schwer verletzt

SEK-Beamte erschießen Angreifer

Gestern Nachmittag war es im Düsseldorfer Stadtteil Lierenfeld (Nordrhein-Westfalen) zu einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem auch das Spezialeinsatzkommando mit Diensthund zum Einsatz kam. Am Ende waren zwar glücklicher Weise keine Polizisten verletzt, jedoch wurde ein Diensthund schwer verletzt und der Angreifer war tot.

Nachbarn hatten zunächst die Polizei alarmiert, da sie Schussgeräusche wahrgenommen hatten. Dann telefonierten die Eltern des Randalierers mit der Polizei und berichteten davon, dass sie von ihrem Sohn mit Waffen bedroht worden waren und Todesängste hätten.

In Hamburg verstorbener Zielfahnder: Spendenkonto eingerichtet

6. März 2020 um 11:54 Uhr

In Hamburg verstorbener Zielfahnder: Spendenkonto eingerichtetVergangene Woche berichteten wir euch von einem schlimmen Verkehrsunfall, den ein Gesuchter während seiner Festnahme verursachte und der dabei einen 57-jährigen Zielfahnder des Landeskriminalamtes Hamburg lebensgefährlich verletzte. Diese Woche war der Kollege seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus erlegen.

In einer gewerkschaftsübergreifenden Aktion wird nun zu Spenden für die Hinterbliebenen aufgerufen. Auch wenn Geld den Verlust eines geliebten Menschen nicht aufwiegen kann, kann eine kleine Spenden den Angehörigen doch erst einmal helfen.

Wer mag, kann gerne seine Spende auf folgendes Konto überweisen (kein PayPal):

Empfänger: Volker-Reitz-Stiftung
IBAN: DE72 1009 0900 1550 1776 00
BIC: GENODEF1P01
Verwendungszweck: Paul

Allen Spendern sagen wir herzlich: Danke!

Wir trauern: Zielfahnder stirbt im Krankenhaus – Polizist verunglückt tödlich

4. März 2020 um 19:26 Uhr

Wir trauern: Zielfahnder stirbt im Krankenhaus - Polizist verunglückt tödlichWir müssen heute leider gleich über zwei Todesfälle in der Polizeifamilie berichten. In Hamburg starb ein Zielfahnder des Landeskriminalamtes (LKA) im Krankenhaus, über dessen Vorfall wir vergangenen Woche berichtet hatten und in Bayern verunglückte ein Polizist auf dem Weg zum Nachtdienst tödlich.

Heute vor einer Wochen berichteten wir euch von einer geplanten Festnahme in Hamburg, den Zielfahnder des LKA Hamburg zusammen mit Beamten aus Itzehoe (Schleswig-Holstein) vollstrecken wollten.

Während der versuchten Festnahme gab der Gesuchte mit seinem Auto Gas und verursachte offenbar absichtlich einen Verkehrsunfall mit einem Zivilfahrzeug des LKA. Der Fahrer des Zivilfahrzeugs, ein 57-jähriger Zielfahnder, wurde lebensgefährlich verletzt und musste reanimiert werden.

Schwerer Verkehrsunfall bei Festnahme: Gesuchter rammt Streifenwagen – Polizist musste reanimiert werden

26. Februar 2020 um 19:44 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall bei Festnahme: Gesuchter rammt Streifenwagen - Polizist musste reanimiert werdenGestern Abend wollten Polizisten in Hamburg einen Haftbefehl vollstrecken, als dieser Gas gab und offenbar absichtlich einen Verkehrsunfall herbeiführte, bei dem ein Polizist schwer verletzt wurde und reanimiert werden musste.

Wie die Polizei Hamburg mitteilt, habe die Polizei Itzehoe (Schleswig-Holstein) in einer gemeinsamen Aktion mit dem Landeskriminalamt Hamburg drei Haftbefehle gegen einen 29-jährigen Deutschen vollstrecken wollen.

Die Polizisten sichteten den Gesuchten an einer Bushaltestelle, wie er in seinem VW Phaeton saß. Das Fahrzeug stand zu diesem Zeitpunkt. Ein Beamter der Polizei Itzehoe konnte sich auf den Beifahrersitz begeben, um den Haftbefehl zu vollstrecken, als der Fahrer plötzlich Gas gab, wendete und stadtauswärts los fuhr.

Straferlass gegen sexuelle Gefälligkeiten: Polizist aus dem Dienst entfernt

10. Februar 2020 um 20:28 Uhr

Straferlass gegen sexuelle Gefälligkeiten: Polizist aus dem Dienst entferntEs gibt gewisse Dinge, die kennt man aus dem Kino oder dem Fernsehen, die kann und möchte man sich nicht im wahren Leben vorstellen. Eigentlich, denn worüber wir nun berichten, hat tatsächlich stattgefunden und macht es daher umso verwerflicher.

Es war ein Dienstagmorgen im Mai 2019, als eine Streife bei Grafenwöhr (Bayern) eine Verkehrskontrolle durchführte. Eine 25-jährige Tschechin umfuhr eine Baustelle und nutzt dafür einen nicht dafür freigegebenen Forstweg. Die Polizisten kontrollierten die junge Frau.

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