Gedanken einer Polizistin: Das LADG ist unmenschlich

15. August 2020 um 20:11

Gedanken einer Polizistin: Das LADG ist unmenschlichWochenlang ist über das Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) berichtet worden, nicht nur in Berlin, sondern bundesweit. Dieses Gesetz, das vordergründig zwar Diskriminierung verhindern soll, denjenigen, die glauben, sie seien diskriminiert wurden aber ein mächtiges Instrument in die Hand gibt.

Das Beweislast umkehrt, da nicht eine Behörde dem Polizisten nachweisen muss, dass er diskriminiert hat, sondern den Beamten in eine Dokumentation- und Rechtfertigungspflicht drängt, weil er beweisen muss, dass er nicht diskriminiert hat. Die Tatsache, dass seine Behörde das für ihn nachweisen muss täuscht nur darüber hinweg, dass der Beamte sich rechtfertigen muss, folgendes Disziplinarverfahren inklusive. Und es muss nicht zweifelsfrei diskriminiert worden sein, sondern überwiegend wahrscheinlich (PDF, § 7 LADG) sein.

Wir haben getan, was vermutlich keiner der Verantwortlichen getan hat und was wohl auch nicht gewollt ist. Wir haben uns mit einer Berliner Polizistin über das LADG unterhalten und sie gebeten uns ihre Gedanken dazu zu schildern:

Manchen sind die Grundzüge des menschlichen Zusammenlebens eben fremd…

1. Mai 2019 um 11:33

Manchen sind die Grundzüge des menschlichen Zusammenlebens eben fremd...

Menschlichkeit zum Jahresanfang: Polizist nimmt Obdachlosem Hunger und Einsamkeit

6. Januar 2019 um 18:28
Menschlichkeit zum Jahresanfang: Polizist nimmt Obdachlosem Hunger und Einsamkeit

Bild: Elizabeth McClain via Facebook

„Stellen Sie sich vor, Sie sitzen am Straßenrand und aus irgendeinem Grund kann alles, was Sie besitzen, in einen Rucksack passen. Es sind nur 5 Grad draußen, Sie fühlen sich einsam und hungrig. Sie lassen den Kopf sinken, um zu versuchen, den Schrei des Hungers in Ihrem Kopf zu vergessen.

Dann hören Sie das Geräusch eines Motors. Sie schauen auf und sehen einen uniformierten Polizisten auf Sie zukommen. Ihr Verstand rattert und denkt an alles, was Sie möglicherweise falsch gemacht haben könnten. Plötzlich setzt sich dieser Polizist zum Mittagessen zu Ihnen und nimmt Ihnen nicht nur Ihren Hunger, sondern auch Ihre Einsamkeit.

Zur Weihnachtszeit Menschlichkeit schenken: Projekt #Keinerbleibtallein

2. Dezember 2018 um 13:03

Zur Weihnachtszeit Menschlichkeit schenken: Projekt #KeinerbleibtalleinZu bevorstehenden Weihnachtszeit möchten wir auf ein Projekt aufmerksam machen, welches ausnahmsweise nichts mit der Polizei zu tun hat. Wir tragen jedoch auch „Mensch“ im Seitennamen und das Projekt, welches wir euch hier vorstellen möchten, hat sehr viel damit zu tun.

Es geht bei dem Projekt #Keinerbleibtallein darum, dass zur Weihnachtszeit niemand allein sein soll, der das nicht möchte. Viele Menschen sind aus den unterschiedlichsten Gründen alleine, haben keine Familie oder niemanden, der seine Zeit mit ihnen verbringen kann. Gerade in Zeiten, in denen viele Ehen und Beziehungen scheitern, kann das Alleinsein unfreiwillig sein und zur Last werden.

Menschlich: Wenn der Blitzer blitzt, kann man in bestimmten Fällen nach Ermessen das Verfahren einstellen

5. November 2018 um 18:46

Menschlich: Wenn der Blitzer blitzt, kann man in bestimmten Fällen nach Ermessen das Verfahren einstellen

„Liebevoll und voller Menschlichkeit“: Busfahrerin schickt Dankesschreiben an Polizisten

14. Oktober 2018 um 10:27

"Liebevoll und voller Menschlichkeit": Busfahrerin schickt Dankesschreiben an PolizistenUnsere heutige positive Geschichte und damit der Polizeibericht im Original kommt aus Bochum:

Ein völlig entkräfteter Senior aus Herne schaffte es vom Bus aus nicht allein nach Hause. Zwei Polizeibeamte kümmerten sich um ihn. Jetzt wandte sich die Busfahrerin mit einem Dankesschreiben an die beiden Polizisten.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend, 5. Oktober, in Herne. Gegen 20 Uhr wurde die Fahrerin der HCR-Linie 329 auf ihren gebrechlichen Fahrgast aufmerksam. Der Mann sah so schlecht aus, dass sie überzeugt war, er würde es ohne Hilfe kaum alleine nachhause schaffen. Kurzentschlossen informierte die couragierte Busfahrerin die Polizei.

Akt der Menschlichkeit: Polizistin stillt vernachlässigtes Baby

21. August 2018 um 19:58

Cele Ayala ist Polizistin im Bezirk Berisso in Argentinien. Sie hatte Wachdienst in einem Krankenhaus und ihre Schicht war fast zu Ende, als ein Baby mit seiner Mutter in die Kinderklinik gebracht wurde. Die Mutter war völlig überfordert mit ihren sechs Kindern und das Baby hinterließ einen verwahrlosten Eindruck.

Es schrie, stank, war dreckig und unterernährt. Doch das Krankenhauspersonal hatte noch keine Zeit für das Baby. Zu wenig Personal, zu viele andere dringende Fälle. Kollegin Ayala sah sich die Sache kurz an und fragte die Krankenschwestern, ob sie das Kind auf den Arm nehmen dürfe. Die Schwestern waren einverstanden.

Leserbrief von Jürgen: Das Zwischenmenschliche bei einer Verkehrskontrolle

29. Juni 2018 um 17:29

Leserbrief von Jürgen: Das Zwischenmenschliche bei einer Verkehrskontrolle

„Hallo!

Ich möchte heute mit euch ein, für viele sicherlich banales, Ereignis teilen. Es handelt sich zwar nur um eine Verkehrskontrolle, aber mir geht es dabei um das Zwischenmenschliche.

Seit Jahrzehnten bin ich heute mal von einer Streife angehalten worden. Nach einer sehr freundlichen Begrüßung erfolgte die übliche Frage nach Fahrzeugschein und Führerschein. Und dann nach meinem Kennzeichen.

Leserbrief von Steffi: Darauf kommt es an – Zusammenhalt und Menschlichkeit

6. September 2017 um 19:44

Leserbrief von Steffi: Darauf kommt es an: Zusammenhalt und MenschlichkeitSteffi ist keine Polizistin, sondern Anwältin. Gestern Abend sandte sie uns diese Zeilen zu:

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„Ich war gerade einkaufen. Das an sich ist nichts Besonderes, aber ich war einkaufen und habe neben einem Polizeifahrzeug geparkt. Sah nach Geländewagen aus, groß und wuchtig, hat mir gefallen. Gewundert hatte ich mich erst darüber, dass es aus Mecklenburg-Vorpommern stammt, so weit entfernt vom Odenwald, in dem es gerade vor dem Supermarkt stand, aber morgen findet hier der Castor-Transport statt, zu dem viele Ihrer Kollegen abgestellt wurden.

Leserbrief einer Polizistin: Von Unmenschlichkeit und Mitmenschlichkeit

1. Juli 2017 um 19:58

Leserbrief einer Polizistin: Von Unmenschlichkeit und MitmenschlichkeitAchtet mehr auf die Älteren!

Kürzlich unterhielten wir uns mit einer Kollegin über dies und das. Als wir ihr die Frage stellten, welcher Fall ihr nicht aus den Gedanken geht und sie emotional beeinflusst hat, schilderte sie uns folgende Geschichte.

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Wie soll man etwas erzählen was einen selbst nach Wochen noch beschäftigt? Es ist nicht leicht Worte zu finden. Ich versuche es so zu beschreiben wie ich es auch in meinem Bericht getan habe.

Wir fuhren durch die Einkaufsstraße der Stadt, die ich nicht nennen werde, weil sie nichts zur Sache tut und täglich irgendwo ähnliches geschieht. Wir hatten einige Platzverweise an die üblichen Klienten verteilt, als uns ein älterer Herr auffiel, der aufgeregt seine Tasche und seine Jacke durchsuchte.

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