Polizeiliche Kriminalstatistik: Erstmals Anzahl der Messerangriffe ausgewertet

18. Januar 2020 um 19:18

Polizeiliche Kriminalstatistik: Erstmals Anzahl der Messerangriffe ausgewertetNordrhein-Westfalen ist eins der wenigen Bundesländer, das statistisch auswertet, wenn bei einer Straftat ein Messer eingesetzt wurde, entweder um zuzustechen oder damit zu drohen. Diese Statistik wurde Anfang 2019 eingeführt und damit liegt nun erstmals eine Auswertung vor, die vergangene Woche im Innenausschuss des Landtages vorgestellt wurde.

Demnach wurden im Jahr 2019 6.827 Straftaten registriert, bei denen ein Messer auf welche Art auch immer eingesetzt wurde. Hierbei wurden 6.736 Tatverdächtige erfasst, von denen 4.091 die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, 2.645 waren Nichtdeutsche.

Messerangriff auf Polizisten: Anwärter muss Dienstwaffe einsetzen – Angreifer wird getroffen und stirbt

6. Januar 2020 um 20:49

Messerangriff auf Polizisten: Anwärter muss Dienstwaffe einsetzen - Angreifer wird getroffen und stirbtGestern Abend kam es zu einem tätlichen Angriff auf Polizisten, unmittelbar vor der Polizeiwache Gelsenkirchen Süd (Nordrhein-Westfalen), bei dem ein Polizeikommissaranwärter seine Dienstwaffe zur Eigensicherung einsetzen musste. Der Angreifer wurde getroffen und starb.

Am frühen Abend schlug ein Mann mit einem Knüppel auf einen Streifenwagen ein, der vor der Wache geparkt stand. Polizisten versuchten den Mann davon abzubringen und sprachen ihn an. Der genau Geschehensablauf ist noch nicht ganz klar und ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.

Bislang ist bekannt, dass der Angreifer, ein 37-jähriger Deutschtürke, mit einem Messer hantierte und die beiden Polizisten (23 und 41 Jahre alt) damit bedrohte. Der 23-jährige Polizeikommissaranwärter setzte daraufhin gegen 19:41 Uhr seine Dienstwaffe ein und schoss viermal auf den Angreifer.

Bedrohungslage auf Rastplatz: Schusswaffengebrauch und Messerangriff auf Diensthund

15. Oktober 2019 um 19:27

Bedrohungslage auf Rastplatz: Schusswaffengebrauch und Messerangriff auf DiensthundIn der vergangenen Nacht war es auf dem Rastplatz Michendorf Süd an der A10 in Brandenburg zu einer Bedrohungslage gekommen, in dessen Verlauf ein Diensthund durch einen Messerangriff verletzt und daraufhin die Dienstwaffe eingesetzt wurde. Der Täter konnte festgenommen werden.

Es müssen dramatische Stunden gewesen sein, die der Großeinsatz der Polizei aus Brandenburg und Berlin andauerte. Er begann damit, dass gegen 22:38 Uhr gestern Abend ein Zeuge den Notruf wählte und erklärte, dass auf dem Rastplatz ein Mann mit einer Waffe stünde.

Messerangriff in Paris: Vier Polizisten tot, Angreifer erschossen

3. Oktober 2019 um 18:29

Messerangriff in Paris: Vier Polizisten tot, Angreifer erschossenHeute Mittag ist es in Paris zu einem schrecklichen Vorfall gekommen, bei dem am Ende fünf Menschen ihr Leben lassen mussten. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Mitarbeiter derselben Dienststelle.

Demnach soll ein Mitarbeiter der Polizeipräfektur im Zentrum von Paris, auf der Île de la Cité, gegen 13 Uhr mit einem Messer auf mehrere Polizisten eingestochen haben. Eine Polizistin und drei Polizisten starben bei diesem Messerangriff.

Festnahme: Messerangriff auf Polizisten in zivil

2. Oktober 2019 um 20:13

Festnahme: Messerangriff auf Polizisten in zivilAnfang dieser Woche kam es nachts in Berlin zu einem Messerangriff auf Polizisten, die privat unterwegs waren. Zwei Polizisten wurden dabei verletzt. Nach anfänglicher Flucht konnten die Tatverdächtigen festgenommen werden.

Die Tat geschah nachts in Mariendorf. Drei junge Beamte einer Berliner Einsatzhundertschaft, die privat auf dem Mariendorfer Damm unterwegs waren, also keine Uniform trugen und damit nicht als Polizisten erkennbar waren, gerieten aus bislang unklarer Ursache mit drei jungen Männern in Streit.

Nach häuslicher Gewalt: Auf Messerangriff folgt Schusswaffengebrauch

17. Januar 2019 um 19:05

Nach häuslicher Gewalt: Auf Messerangriff folgt Schusswaffengebrauch

Opfer würgt Polizistin

Einsätze wegen häuslicher Gewalt können gefährlich werden. Gerade dann, wenn sich das ursprüngliche Opfer, welches die Polizei um Hilfe gebeten hat, sich mit ihrem Peiniger verbündet und sich dann gegen die eigentlichen Helfer wendet und diese angreift, sind die Folgen kaum absehbar.

So geschehen gestern Abend im bayerischen Pullach. Da wählte eine 44-jährigen Frau den Notruf, weil ihr Freund am randalieren sei und nicht mehr weiter wisse. Die eintreffende Streife wurde sogleich von dem Randalierer mit einem Messer bedroht, woraufhin sich die Beamten zurück zogen und Unterstützung anforderten.

Zweimal Messerangriffe auf Polizisten in 24 Stunden: Zweimal Schusswaffengebrauch, einmal davon tödlich

7. Oktober 2018 um 20:20

Zweimal Messerangriffe auf Polizisten in 24 Stunden: Zweimal Schusswaffengebrauch, einmal davon tödlichIn den vergangenen 24 Stunden kam es zu zwei Messerangriffen auf Polizisten, bei denen die Kollegen zum eigenen Schutz von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen mussten. Tragisch, aber notwendig. In Brandenburg konnte der Angreifer gestoppt werden, in Schleswig-Holstein starb der Angreifer.

Im Brandenburgischen Prenzlau wurde der Polizei gestern Abend gegen 22:57 Uhr eine Bedrohungslage gemeldet. Ein 19-Jähriger sei dort von einem anderen Mann mit einem Messer angegriffen worden. Die als erstes eingetroffene Streife konnte den Angreifer auch antreffen.

Diensthundeführer bei Messerangriff leicht verletzt: Diensthund verhindert schlimmeres

11. Juni 2018 um 18:47

Diensthundeführer bei Messerangriff leicht verletzt: Diensthund verhindert schlimmeresVergangene Woche mussten wir von verschiedenen Messerangriffen auf Polizisten berichten, bei denen die Kollegen auch ihre Dienstwaffe einsetzen mussten. Ebenfalls in dieser Woche fand ein weiterer Messerangriff statt, bei dem ein Polizist leicht verletzt wurde und der Polizeihund schlimmeres verhinderte, worüber die eingesetzten Beamten heilfroh waren.

Eigentlich war der Ursprung des Einsatzes eine Ruhestörung. Ein Mann fühlte sich durch eine Privatfeier in Sulz am Neckar (Baden-Württemberg) gestört. Das Ganze ging sogar so weit, dass er die Feiernden bedrohte und anschließend mehrere Scheiben des Gebäudes zu Bruch gingen, weil der 54-Jährige sie einwarf. Daraufhin wurde die Polizei Tuttlingen alarmiert.

Als die eingesetzten Beamten dort eintrafen, stand ihnen der Mann mit einem Messer in der Hand gegenüber. Damit ging er schließlich auf die Polizisten los. Mehrfach wurde dieser aufgefordert das Messer aus der Hand zu legen und den Angriff zu stoppen. Der Angreifer reagierte nicht und so wurde von den Beamten Pfefferspray eingesetzt.

Schon wieder Messerangriff auf Polizisten: Abermals Schusswaffengebrauch

5. Juni 2018 um 17:45

Schon wieder Messerangriff auf Polizisten: Abermals SchusswaffengebrauchDie Angriffe mit Messern auf Polizisten – und damit einhergehend der dienstliche Schusswaffengebrauch – scheinen sich in letzter Zeit zu häufen. Zumindest gefühlt lesen wir immer öfter die Berichte der Kollegen über solche Vorfälle.

Erst kürzlich berichteten wir über den Vorfall in Flensburg, bei dem eine junge Polizistin verletzt wurde und sich mittels Schusswaffengebrauch retten musste, am vergangenen Sonntag dann der Vorfall im Berliner Dom, zu dem wir gestern Abend die Gedanken der Frau eines Berliner Polizisten veröffentlichten, und just am selben Tag geschah ein weiterer Messerangriff mit anschließendem Schusswaffengebrauch.

Besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Messerangriffe auf Polizisten

24. März 2018 um 17:39

Besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Messerangriffe auf PolizistenNicht viele Bundesländer führen eine genaue Statistik zu diesem Thema, oftmals werden nur Angriffe mit Schusswaffen registriert, so dass es hier kein bundesweites Lagebild gibt. Genau dieser Umstand muss geändert werden, auch muss endlich auf diese steigende Zahl von Messerangriffen reagiert werden.

Auch bei den Polizeigewerkschaften ist dies mittlerweile ein heiß diskutiertes Thema, bei denen die Polizeivertreter Konsequenzen fordern. So sagte Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der GdP: “Es ist höchste Zeit, diesem Deliktphänomen auf den Grund zu gehen. Dazu gehört auch, mit Messern begangene Straftaten bundesweit zu erfassen und Täterkategorien zu bilden.” Des Weiteren fordert er eine Prüfung der Strafverschärfung für Messerangriffe.

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