Zweimal Messerangriffe auf Polizisten in 24 Stunden: Zweimal Schusswaffengebrauch, einmal davon tödlich

7. Oktober 2018 um 20:20 Uhr

Zweimal Messerangriffe auf Polizisten in 24 Stunden: Zweimal Schusswaffengebrauch, einmal davon tödlichIn den vergangenen 24 Stunden kam es zu zwei Messerangriffen auf Polizisten, bei denen die Kollegen zum eigenen Schutz von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen mussten. Tragisch, aber notwendig. In Brandenburg konnte der Angreifer gestoppt werden, in Schleswig-Holstein starb der Angreifer.

Im Brandenburgischen Prenzlau wurde der Polizei gestern Abend gegen 22:57 Uhr eine Bedrohungslage gemeldet. Ein 19-Jähriger sei dort von einem anderen Mann mit einem Messer angegriffen worden. Die als erstes eingetroffene Streife konnte den Angreifer auch antreffen.

Diensthundeführer bei Messerangriff leicht verletzt: Diensthund verhindert schlimmeres

11. Juni 2018 um 18:47 Uhr

Diensthundeführer bei Messerangriff leicht verletzt: Diensthund verhindert schlimmeresVergangene Woche mussten wir von verschiedenen Messerangriffen auf Polizisten berichten, bei denen die Kollegen auch ihre Dienstwaffe einsetzen mussten. Ebenfalls in dieser Woche fand ein weiterer Messerangriff statt, bei dem ein Polizist leicht verletzt wurde und der Polizeihund schlimmeres verhinderte, worüber die eingesetzten Beamten heilfroh waren.

Eigentlich war der Ursprung des Einsatzes eine Ruhestörung. Ein Mann fühlte sich durch eine Privatfeier in Sulz am Neckar (Baden-Württemberg) gestört. Das Ganze ging sogar so weit, dass er die Feiernden bedrohte und anschließend mehrere Scheiben des Gebäudes zu Bruch gingen, weil der 54-Jährige sie einwarf. Daraufhin wurde die Polizei Tuttlingen alarmiert.

Als die eingesetzten Beamten dort eintrafen, stand ihnen der Mann mit einem Messer in der Hand gegenüber. Damit ging er schließlich auf die Polizisten los. Mehrfach wurde dieser aufgefordert das Messer aus der Hand zu legen und den Angriff zu stoppen. Der Angreifer reagierte nicht und so wurde von den Beamten Pfefferspray eingesetzt.

Schon wieder Messerangriff auf Polizisten: Abermals Schusswaffengebrauch

5. Juni 2018 um 17:45 Uhr

Schon wieder Messerangriff auf Polizisten: Abermals SchusswaffengebrauchDie Angriffe mit Messern auf Polizisten – und damit einhergehend der dienstliche Schusswaffengebrauch – scheinen sich in letzter Zeit zu häufen. Zumindest gefühlt lesen wir immer öfter die Berichte der Kollegen über solche Vorfälle.

Erst kürzlich berichteten wir über den Vorfall in Flensburg, bei dem eine junge Polizistin verletzt wurde und sich mittels Schusswaffengebrauch retten musste, am vergangenen Sonntag dann der Vorfall im Berliner Dom, zu dem wir gestern Abend die Gedanken der Frau eines Berliner Polizisten veröffentlichten, und just am selben Tag geschah ein weiterer Messerangriff mit anschließendem Schusswaffengebrauch.

Besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Messerangriffe auf Polizisten

24. März 2018 um 17:39 Uhr

Besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Messerangriffe auf PolizistenNicht viele Bundesländer führen eine genaue Statistik zu diesem Thema, oftmals werden nur Angriffe mit Schusswaffen registriert, so dass es hier kein bundesweites Lagebild gibt. Genau dieser Umstand muss geändert werden, auch muss endlich auf diese steigende Zahl von Messerangriffen reagiert werden.

Auch bei den Polizeigewerkschaften ist dies mittlerweile ein heiß diskutiertes Thema, bei denen die Polizeivertreter Konsequenzen fordern. So sagte Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der GdP: “Es ist höchste Zeit, diesem Deliktphänomen auf den Grund zu gehen. Dazu gehört auch, mit Messern begangene Straftaten bundesweit zu erfassen und Täterkategorien zu bilden.” Des Weiteren fordert er eine Prüfung der Strafverschärfung für Messerangriffe.

Tödlicher Schusswaffengebrauch: Mann stirbt nach Messerangriff

7. November 2017 um 21:01 Uhr

Tödlicher Schusswaffengebrauch: Mann stirbt nach MesserangriffEigentlich wollen wir Polizisten helfen und besonders dann, wenn es in der Familie Streit gibt oder es zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam, möchten wir letzten Endes doch beide Seiten vereinen. Was aber gestern in Österreich geschah, ist der schlimmste anzunehmende Fall.

Eine Frau aus Lauterach (Vorarlberg) alarmierte gestern gegen 10:30 Uhr die Polizei. Ihr Mann lief mit einem Messer in der Wohnung herum, zudem war er alkoholisiert. Auch wenn bis dahin noch nicht viel passiert war, war dies eine höchst gefährliche Situation.

Messerangriffe auf Polizisten: Zwei Mal Schusswaffengebrauch in zwei Tagen in Bayern

4. Juni 2017 um 17:17 Uhr

Messerangriffe auf Polizisten: Zwei Mal Schusswaffengebrauch in zwei Tagen in BayernNicht nur Terror oder Großschadenslagen schaffen Gefahren für Polizisten, es sind auch die alltäglichen Angriffe, insbesondere dann, wenn der Angreifer mit einem Messer bewaffnet ist, welche für uns Polizisten unkontrollierbare Gefahren schaffen.

Und jeder Polizist weiß, wenn der Aufforderung das Messer niederzulegen nicht Folge geleistet wird, dass dann letztendlich nur eine Option bleibt: der Schusswaffengebrauch. Das mussten auch die bayerischen Kollegen wieder erfahren, die innerhalb zwei Tagen zweimal von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen mussten. Einmal gelang es ihnen den Angreifer angriffsunfähig zu machen, das andere Mal verlief die Sache tödlich. Im letztgenannten Fall waren davon abgesehen noch mehr Opfer zu beklagen.

Gerichtsurteil zu bei Messerangriff getötetem Polizisten in Herborn: Lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung

12. Dezember 2016 um 16:00 Uhr

Gerichtsurteil zu bei Messerangriff getötetem Polizisten in Herborn: Lebenslange Haft mit anschließender SicherungsverwahrungFast ein Jahr ist es her, als es zu einem tödlich verlaufenden Messerangriff auf Polizisten im hessischen Herborn kam. Ein Fahrgast wollte sich im Zug nicht durch den Zugbegleiter kontrollieren lassen. Als die alarmierten Polizisten den Wagon betraten, stach der 27-jährige Gewalttäter ohne Vorwarnung auf die beiden ein.

Ein 47-jähriger Polizist wurde damals schwer verletzt, Polizeioberkommissar Christoph Rehm erlitt tödliche Verletzungen und starb am Heilig Abend 2015 noch am Bahnsteig. Er wurde nur 46 Jahre alt und hinterließ seine Frau und vier Kinder.

Seit Juni 2016 wurde der Fall vor dem Landgericht (LG) Limburg verhandelt, die Anklage lautete auf Mord und versuchten Mord. Der Prozessverlauf war eine Belastung für die Angehörigen und die Kollegen.

Messerangriffe in Berlin und Insheim: Polizisten müssen ihre Dienstwaffen einsetzen

1. Oktober 2016 um 17:03 Uhr

Messerangriffe in Berlin und Insheim: Polizisten müssen ihre Dienstwaffen einsetzenGestern Abend und heute Morgen ist es in zwei verschiedenen Orten in Deutschland – Berlin und Insheim (Rheinland-Pfalz) – zu Messerattacken auf Polizisten gekommen, bei denen jeweils die Dienstwaffe eingesetzt wurde und der Angriff gestoppt werden konnte, ohne den Angreifer lebensgefährlich zu verletzen.

“Tod den Polizisten”: Bei Messerangriff verhindert Schutzweste schlimmeres

14. September 2016 um 18:17 Uhr

Bei Messerangriff verhindert Schutzweste schlimmeresGestern Nachmittag kam es in Lamadelaine (Luxemburg) zu einem Messerangriff auf Polizisten, bei dem die Schutzweste glücklicher Weise schlimmeres verhindern konnte.

An einer Sozialwohnung war einem Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung ein Schild an einem Fenster aufgefallen. Dort hatte jemand einen Zettel angebracht, auf dem stand “Mort aux flics” (“Tod den Polizisten”). Die Gemeindeveraltung hatte dies an die Sozialeinrichtung, die die Wohnungen verwaltet, mitgeteilt, welche ihrerseits die Polizei verständigte.

In den Dienst versetzt: Polizist verhindert möglichen Messerangriff zwischen Jugendlichen

3. September 2016 um 14:48 Uhr

In den Dienst versetzt: Polizist verhindert möglichen Messerangriff zwischen JugendlichenVorgestern Abend befand sich ein Beamter der Bundespolizei Bremen auf dem Heimweg vom Dienst und verhinderte hierbei möglicherweise Schlimmeres.

In der Innenstadt von Leer (Niedersachsen) war es zunächst zu einem verbalen Streit zwischen zwei Jugendlichen gekommen. Als die Auseinandersetzung dann tätlich wurde, flüchtete der 16jährige in Richtung Bahnhof.

Als dann etwas später der Kontrahent ebenfalls am Bahnhof erschien und ein paar Freunde mitgebracht hatte, hinderten sie den 16jährigen daran einen Zug zu besteigen, als dieser dann ein Messer zückte und damit seine Verfolger bedrohte.

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