Gedanken von Caro: Mobbing in Uniform – Schaut hin und nicht weg!

8. Juni 2019 um 20:27

 Du bist hier: Startseite » Erfahrungsbericht » Gedanken von Caro: Mobbing in Uniform – Schaut hin und nicht weg!Wir Polizisten sind für die Schwachen, die Hilf- und die Wehrlosen da. Unsere Aufgabe ist es, uns vor die Wehrlosen zu stellen und sie zu schützen und nicht andere ohne Not in eine Wehrlosigkeit zu treiben. Doch auch das gibt es bei der Polizei, wie uns unsere Kollegin Caro nun berichten wird:

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„Ein Blick oder ein Stöhnen und schon fühlt man sich unwohl. Ein Stöhnen oder einen Augenverdrehen und die Unsicherheit wird immer größer. Selbstbewusstsein kennst du nicht und das Getuschel hinter deinem Rücken gibt dir auch nicht gerade ein gutes Gefühl.

Mobbing war lange Zeit ein Tabu-Thema und als es dann plötzlich in der Gesellschaft Fuß fasste, wollte niemand darüber reden. Im Gegenteil: es wurde tot geschwiegen. Mobbing in unserer Schule? Hier doch nicht! Mein Kind mobbt doch nicht! Betroffene trauen sich nicht darüber zu reden, da sie die Konsequenz daraus fürchten und die Täter machen einfach weiter, da ihr Verhalten keine Konsequenzen hat. Ein ewiger Teufelskreis.

Fünf Jahre später: Cybermobbing und die Spätfolgen

26. April 2019 um 18:52

Fünf Jahre später: Cybermobbing und die SpätfolgenEs ist mittlerweile schon fünf Jahre her, als wir über das Thema Cybermobbing berichteten und einen Leserbrief zu Thema veröffentlichen. Die damalige Autorin hat uns noch einmal angeschrieben und berichtet nun im folgenden, welche Spätfolgen Cybermobbing haben kann:

„Es heißt immer, dass die Zeit alle Wunden heilt. Doch ist das wirklich so?

Wie viel Zeit muss denn dann noch vergehen, frage ich mich regelmäßig. Vor inzwischen knapp 5 Jahren wurde ich von Mitschülern hauptsächlich über Whatsapp fertig gemacht. Meinen Leserbrief dazu gibt es hier.

Die Mobbingattacken hatten damals zwar aufgehört, doch ich hatte das Gefühl, dass man vieles weiter erzählt hat über mich. Dinge, die nicht stimmen. Es kamen in den beiden darauffolgenden Jahren immer wieder blöde Kommentare, nicht nur von denen, die mich gemobbt hatten, sondern auch von deren neuen Mitschülern.

Mit den Kollegen auf Streife: Mobbing an der Schule – Ein Einsatz, der mir unter die Haut ging

20. Oktober 2018 um 19:59

Mit den Kollegen auf Streife: Mobbing an der Schule - Ein Einsatz, der mir unter die Haut ging

„Wir wurden zu einem Einsatz geschickt, der mich lange beschäftigt hat und es immer noch tut.

Es geht um den Hilferuf eines kleinen Jungen. Ich weiß gerade gar nicht wie ich es schreiben soll, ohne vor Wut die falschen Worte zu schreiben. Obwohl, gibt es überhaupt falsche Worte zu diesem Sachverhalt? Bildet euch selbst ein Urteil darüber…

Mobbing bei der Polizei: In Einsatzhelm uriniert

9. April 2018 um 20:36

Mobbing bei der Polizei: In Einsatzhelm uriniertUrin im Helm, Handschläge verweigert, demonstrativ den Raum verlassen, wenn der Kollege den Raum betritt. Das sind Mobbingvorwürfe die jetzt die Ehefrau eines Polizisten in Kärnten (Österreich) in einer Email an Innenminister Herbert Kickl anprangert.

Öffentlich bestätigt wird bisher nur der Fall mit dem Urin im Helm. So sei es vergangene Woche am Donnerstag dazu gekommen, dass der Beamte vor seinen Kollegen den befüllten Helm aufgesetzt hatte und der Urin sich über den Kopf und den Oberkörper des Polizisten ergoss.

Laut Email der Ehefrau haben sich weitere Fälle gegenüber dem Beamten ereignet.Sie schrieb in ihrer Email an Innenminister Kickl von weiteren Demütigungen. Ihm würde von Kollegen der Handschlag verweigert und diese würden demonstrativ den Raum verlassen, wenn er ihn betrete. Ihr Mann werde aus Gruppenfotos herausgeschnitten, die dann wieder aufgehängt würden – und nun der Vorfall mit dem Helm.

Mobbing, nur weil man etwas anders ist?

5. Januar 2016 um 02:38

Mobbing

Alles fing schon während der Ausbildung an, ich bin eher schüchtern und nicht der lässige Typ wie die anderen. Ich gehe nicht gerne aus, sondern nutze meine Freizeit für Sport und Bildung.

Ein Mensch eben, der die Gesellschaft genau so gerne wie das allein sein mag. Doch diese Punkte reichten schon aus, dass mich viele aufzogen und versuchten mich fertig zu machen.

An den Wochenende zog ich mich zurück oder traf mich mit meinem Freund heimlich. Denn keiner sollte erfahren das ich schwul bin.

Mobbing, Fesselspiele, Alkoholexzesse beim Kölner SEK – Ein Skandal, der keiner war

12. Oktober 2015 um 00:45

SEK_KoelnWochenlang hatten die Medien darüber berichtet, dass beim Spezialeinsatzkommando (SEK) in Köln (Nordrhein-Westfalen) unhaltbare Zustände vorherrschten. Von „brutalen Stammesriten“, menschenverachtenden Vorgängen, Fesselspielen und Alkoholexzessen wurde da berichtet. Alles passte offenbar zu gut in die Klischee-Schublade der harten Kerle vom SEK. Das war auch der Grund, warum wir uns bislang nicht an dieser „Bericht“-Erstattung beteiligten.

Wie mittlerweile bekannt wurde, hatte die Staatsanwaltschaft Aachen, die für die strafrechtlichen Vorwürfe zuständig war, die Ermittlungen eingestellt hatte. Und nicht nur das: wie die Staatsanwaltschaft heraus fand, wird dort der Polizist Thorsten K., der den Stein ins Rollen brachte, als „problematische Persönlichkeit“ bewertet.

Leserbrief: Ich wurde Opfer von Cybermobbing

30. Juli 2014 um 20:30

Leserbrief: Ich wurde Opfer von Cybermobbing

Nach unserer Berichterstattung über die Gefahren von Cybermobbing erreichte uns die Geschichte eines „Opfers“. Aus verständlichen Gründen halten wir die die Identität des Autors/der Autorin anonym. Das Wort „Opfer“ schreiben wir an dieser Stelle bewusst in Anführungszeichen, denn niemand muss sich mit der Opferrolle abfinden! Jeder kann und sollte etwas dagegen tun, wie auch die folgenden Zeilen zeigen:

„Es fing alles damit an, dass meine Mitschüler im Unterricht immer wenn sie meinen Namen sagten, anfingen zu lachen. Ich fühlte mich schon hierbei nicht ganz wohl in meiner Klasse.

Cybermobbing: Neue Form der Gewalt

23. Juni 2014 um 20:55

CybermobbingWenn Jugendliche auf einmal ihr Verhalten ändern, könnte Cybermobbing dahinter stecken. Oft fragen sich Eltern, was auf einmal mit Ihren Kindern los ist und würden nicht an so ein Problem denken.

 

 

Welt-Suizid-Präventionstag

11. September 2021 um 20:00

Welt-Suizid-PräventionstagZwar war der Welt-Suizid-Präventiontag bereits gestern, doch ist uns das Thema zu wichtig, als nicht darüber zu schreiben. Angesichts der folgenden Zahlen wird klar, dass es kein Tabuthema mehr sein darf.

Laut Weltgesundheitsorganisation begehen jedes Jahr rund 700.000 Menschen weltweit Suizid, alleine in Deutschland haben im Jahr 2019 9.000 Menschen ihr Leben selbstbestimmt beendet. Die Suizidrate je 100.000 Einwohner liegt in Deutschland bei 12,3, in Österreich bei 14,6, in der Schweiz bei 14,5 und in den Niederlanden bei 11,8. Zum Vergleich: In den USA liegt sie 16,1.

Im Bezug auf die Polizei ergeben sich noch ein paar weitere Punkte, die den eigenen Suizid begünstigen und die Durchführung vereinfachen können. Darauf möchten wir im Folgenden noch eingehen. Doch auch der Suizid durch das polizeilich Gegenüber, der suicide by cop (also das Herbeiführen eines Polizeieinsatzes und Bedrohung der Polizisten, um dann von diesen erschossen zu werden), spielt hier eine weitere Rolle.

Tamara, Auszubildende bei der Bayerischen Polizei: In einer Facharbeit habe ich mich damit beschäftigt, wenn ein Kollege im Dienst ums Leben kommt

7. März 2021 um 15:36

Tamara, Auszubildende bei der Bayerischen Polizei: In einer Facharbeit habe ich mich damit beschäftigt, wenn ein Kollege im Dienst ums Leben kommtMein Name ist Tamara, ich bin 24 Jahre alt und aus Unterfranken. Ich bin Beamtin in Ausbildung bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Dachau und befinde mich aktuell im 4. Ausbildungsabschnitt, also kurz vor Ausbildungsende.

Im 3. Ausbildungsabschnitt ersetzt eine Facharbeit eine Klausur im Fach Politische Bildung / Zeitgeschehen. Die Themen sollten so gewählt werden, dass sie einen Bezug zur Polizei haben.

Im März 2020 kam ein Bekannter von mir, Polizeibeamter beim Präsidium Unterfranken, auf dem Weg zum Dienst mit einem anderen Kollegen, bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Den Unfall aufgenommen haben die Kollegen seiner Dienststelle.

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