Einmal Polizist, immer Polizist: Pensionierter Kripo-Beamter nimmt flüchtenden Drogenschmuggler fest

29. Juni 2020 um 11:00 Uhr

Einmal Polizist, immer Polizist: Pensionierter Kripo-Beamter nimmt flüchtenden Drogenschmuggler fest

Bild: Kreispolizeibehörde Viersen

Eine filmreife Festnahme gelang der Bundespolizei mit Unterstützung eines pensionierten Kriminalpolizisten aus Nordrhein-Westfalen, das Drehbuch hätte sich kein Regisseur besser ausdenken können. Fast schon klischeebehaftet, doch der Vorfall belegt, dass ein Polizist immer ein Polizist bleiben wird.

Demnach wollten Bundespolizisten ein Berliner Auto in Nettetal (Nordrhein-Westfalen) kontrollieren, welches aus den Niederlanden eingereist war, doch der Fahrer – das wird unseren regelmäßigen Lesern bekannt vorkommen – dachte nicht daran den Weisungen der Polizisten zu folgen und gab Gas.

Mit stark überhöhter Geschwindigkeit ging es durch den Ortskern. Während der Verfolgungsfahrt hatten die beiden Fahrzeuge der Bundespolizei untereinander einen Auffahrunfall, bei dem vier Beamte leicht verletzt wurden.

Aus Liebe zum Tier: Polizistin kauft pensioniertes Polizeipferd

25. November 2019 um 13:09 Uhr

Polizeioberkommisarin Manuela Weickert (36) von der Polizei Sachsen konnten ihr Hobby zum Beruf machen. Dabei standen die Dinge anfangs gar nicht so gut dafür. Zunächst war sie Krankenschwester und arbeitete auf einer Intensivstation. Ihre Kurzsichtigkeit verhinderte, dass sie sich bei der Polizei bewerben konnte.

Doch das Ziel Polizei blieb bestehen, Manuela ließ ihre Augen lasern und bewarb sich bei der Polizei. Sie wurde angenommen und absolvierte erfolgreich das Studium. Danach bewarb sich die pferdebegeisterte Polizistin zur Polizeireiterstaffel und wurde auch sofort angenommen.

Sie selbst neu und unerfahren als Polizeireiterin hatte das Glück auf dem bereits erfahrenen Schimmel Norris ihr Handwerk lernen zu dürfen. Dessen Stammreiter war in Pension gegangen und somit war Norris frei. Für Manuela ein Glücksgriff. “Der erfahrene Norris hat mich förmlich durch den Einsatz getragen, sodass ich mich voll auf die Führung der Gruppe und mein Funkgerät konzentrieren konnte. Das vergesse ich ihm nie”, berichtet sie.

Eure Meinung? Ruhestandsausweis für pensionierte Polizisten

16. Juli 2019 um 12:25 Uhr

Eure Meinung? Ruhestandsausweis für pensionierte Polizisten“Einmal Polizist, immer Polizist”, heißt es und in den meisten Fällen ist es auch so. Egal ob ein Polizist in seiner Freizeit einen Straftäter stellt, Menschen aus Gefahren rettet oder wenn er in Pension geht. Das Gefühl “zur Truppe” zu gehören vergeht irgendwie nie.

Das ist auch der Grund, warum in Nordrhein-Westfalen nun der sogenannte Ruhestandsausweis eingeführt wird. Diesen Ausweis erhält jeder Polizist, der in den Ruhestand geht und seinen Dienstausweis abgeben muss. Auch bereits pensionierte Polizisten können den Ausweis beantragen.

Pensionierte Polizeihunde in Thüringen: Diensthundeführer erhalten mehr Unterstützung

19. Mai 2019 um 12:29 Uhr

Pensionierte Polizeihunde in Thüringen: Diensthundeführer erhalten mehr UnterstützungPolizeihunde und ihre Diensthundeführer sind ein eingespieltes Team – meinst auf Lebzeit. Die Hundeführer bekommen ihre zukünftigen Partner mit der kalten Schnauze schon im Welpenalter und wenn sie in Rente gehen bleiben sie Familienmitglied.

Das bedeutet aber auch, dass die Diensthundeführer für ihre Fellnasen die Kosten tragen. Und gerade im Alter stehen vermehrt Tierarztbesuche auf dem Plan. Kosten, die Polizisten in Thüringen bislang überwiegend selbst tragen mussten.

Das ändert sich nun. Thüringens Innenminister Georg Maier hatte vor wenigen Monaten angekündigt, dass die Unterhaltsregelung zugunsten der Diensthundeführer geändert werden soll. Und er hat Wort gehalten.

Auch als Pensionär immer noch Teil der Polizeifamilie

7. Mai 2019 um 18:15 Uhr

Ehemaliger Bärenführer bekommt von seinem damaligen Schützling ein Thin Blue Line-Armband geschenkt ⚫️🔵⚫️

Einmal Polizist, immer Polizist: Polizist fasst am Tag seiner Pensionierung renitenten Ladendieb

22. Dezember 2018 um 11:19 Uhr

Einmal Polizist, immer Polizist: Polizist fasst am Tag seiner Pensionierung renitenten LadendiebDer vergangene Donnerstag war ein emotionaler Tag für einen Polizisten und seine Ehefrau aus Koblenz (Rheinland-Pfalz). Nach 45 Jahren im Dienst wurde der Kollege pensioniert und seine Frau erlebte ihn erstmals im Einsatz. Doch der Reihe nach.

Mit Leib und Seele Polizist, das ist eine Berufung und kein bloßer Ninetofive-Job. Entsprechend emotional war es auch für den Beamten aus Koblenz, der am Donnerstag von seinem Polizeipräsidenten die Urkunde zur Versetzung in den wohlverdienten Ruhestand erhielt.

Trend oder Notwendigkeit? Immer mehr Polizisten gehen auf Streife, anstatt in Pension

4. März 2018 um 13:03 Uhr

Trend oder Notwendigkeit? Immer mehr Polizisten gehen auf Streife, anstatt in PensionDie große Pensionierungswelle rollt, viele Polizisten befinden sich im Pensionsalter oder kurz davor und das stellt die Polizei vor große Probleme. Sie muss nämlich genügend geeignete Bewerber finden, um die ausscheidenden Kollegen zu ersetzen. Doch das ist nicht so einfach, wie wir bereits berichtet haben.

Es zeichnet sich allerdings ein neuer Trend ab – oder ist es gar eine Notwendigkeit? Immer mehr Polizisten gehen nicht in den wohlverdienten Ruhestand, sondern gehen weiter auf Streife bzw. stellen ihr Wissen im Innen-/Bezirksdienst zur Verfügung.

Wir haben bei unseren Recherchen gleich aus zwei Bundesländern entsprechende Meldungen gefunden und in den anderen Bundesländern wird es vermutlich ähnlich sein. Die Beweggründe sind jedoch höchst unterschiedlich.

Grundsatzfrage in Berlin: Wie viel ist ein pensionierter Diensthund wert?

16. Oktober 2017 um 20:38 Uhr

Grundsatzfrage in Berlin: Wie viel ist ein pensionierter Diensthund wert?Unsere Diensthunde leisten unglaublich gute Arbeit, darüber haben wir schon öfter berichtet. Ohne diese wären wir in sehr vielen Fällen wirklich aufgeschmissen. Was passiert aber, wenn die Hunde nicht mehr dienstfähig sind? Damit geht jedes Bundesland und der Bund anders um.

In Berlin ist es so geregelt, dass der Hundeführer seinen Partner auf vier Pfoten für einen obligatorischen Euro kaufen kann, was die meisten der Beamten auch wahrnehmen. In den vielen Jahren, wo man mit dem Hund gearbeitet hat, wächst dieser einem ans Herz und er gehört zur Familie. Er ist Partner, Freund, Familienmitglied und Kollege auf vier Pfoten.

In manchen Bundesländern ist es schon so, wie in Bayern oder Brandenburg, dass die Hunde nach ihrer Dienstzeit eine Rente bekommen. In Berlin wird derzeit um dieses Thema gestritten, denn dort bekam der Diensthundeführer nichts dafür, wenn er den Diensthund nach seiner Pensionierung behielt: “Hier setzt der Senat bislang auf emotionale Erpressung und verlagert seine Versorgungsaufgabe. Alle Kosten trägt nach der Pensionierung allein der Hundeführer und das kann einfach nicht sein”, heißt es von der Berliner Opposition.

Knappe Finanzmittel: Trotz Personalengpass müssen Polizisten in Pension gehen

21. September 2017 um 20:42 Uhr

Knappe Finanzmittel: Trotz Personalengpass müssen Polizisten in Pension gehenBei der folgenden Meldung kommt einem sofort der Amtsschimmel in den Sinn. Zumindest jedoch ist es das Beispiel für eine Situation, auf die wir später eingehen werden.

Bundesweit hat die Polizei ein Personalproblem, welches gerade durch Mehreinstellungen versucht wird zu kompensieren. Auch in Sachsen-Anhalt ist es nicht anders. Dort hat man dieses Jahr doppelt so viele Polizisten eingestellt als noch im vergangenen Jahr. Für die 700 neuen Polizisten sind entsprechende Finanzmittel im Landeshaushalt eingeplant.

Nicht jedoch für diejenigen Polizisten, die sich mit 60 Jahren noch fit genug fühlen und länger ihren Dienst verrichten möchten, als sie es müssten. Sie würden also freiwillig Dienst verrichten, ihre Reihen stärken und darauf verzichten, trotz Erreichens des Penionsalters in den verdienten Ruhestand zu gehen.

Deutschlands erster Diensthund zur Vermisstensuche in Pension gegangen

8. August 2017 um 18:48 Uhr

“Fly” ist eigentlich ein passender Name für diesen Diensthündin, so sprang sie bei ihrem letzten Einsatz noch von einer Drehleiter in ein brennendes Haus. Fly, eigentlich ein Straßenmischling, liebevoll von seinem Herrchen sibirischer Bärenbeißer genannt, war immer heiß darauf Menschen zu suchen.

Die 12-jährige Hündin lernte das, wie alle ihre Kollegen, auf spielerische Art. “Finde die Person und sie wirft deinen Ball”, auf diese Weise lernte Fly die Vermisstensuche, wobei die Fellnase nicht direkt nach Personen suchte, sondern nach ihren Spuren, die sie hinterlassen hatten.

Und so suchte Fly in über 500 Einsätzen nach Weggelaufenen, in Not geratenen und Suizidenten. Etwas zerdeppert schaute Fly herein, wenn sie die Person gefunden hatte und diese den Ball dann doch nicht warf. Das mag auch daran liegen, dass der Diensthund mehr Leichen als Lebende fand.

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