Polizistenmord von Gelsenkirchen: Bundesgerichtshof bestätigt lebenslange Freiheitsstrafe

1. Oktober 2021 um 19:01

Polizistenmord von Gelsenkirchen: Bundesgerichtshof bestätigt lebenslange FreiheitsstrafeIm April 2020 berichteten wir von einem Polizeieinsatz mit tragischen Folgen. In Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) fand eine Durchsuchung im Drogenmilieu statt und da bekannt war, dass der Tatverdächtige eine Schusswaffe besitzen soll, kam das Spezialeinsatzkommando (SEK) zum Einsatz.

Als die Polizisten des SEK die Wohnung betraten fielen sofort zwei Schüsse. Der Tatverdächtige hatte auf die Beamten gefeuert und traf einen Polizisten lebensgefährlich. Der Beamte kam sofort in ein Krankenhaus, wo er nur wenig später seinen Verletzungen erlag.

In memoriam: Vor 15 Jahren Polizistenmord in Berlin

21. März 2021 um 18:53

In memoriam: Vor 15 Jahren Polizistenmord in BerlinHeute vor 15 Jahren starb in einem Berliner Krankenhaus Uwe Lieschied, weil vier Tage zuvor ein flüchtenden Räuber auf ihn geschossen und ihn am Kopf getroffen hatte. Der Polizistenmord erschütterte damals ganz Berlin.

 

Es war der 17. März 2006, als sich Polizeihauptkommissar Uwe Lieschied mit einem Kollegen auf Zivilstreife in einem Problemkiez in Neukölln befand. Die beiden Beamten sahen nach einem Handtaschenraub, wie zwei Täter flüchteten.

Versuchter Polizistenmord von Unterföhring: Mann verhöhnt öffentlich schwer verletzte Polizistin

17. Juni 2018 um 08:50

Versuchter Polizistenmord von Unterföhring: Mann verhöhnt öffentlich schwer verletzte PolizistinAm 13. Juni jährte sich der versuchte Polizistenmord von Unterföhring zum ersten Mal. Damals entriss ein Mann einem Polizisten am dortigen Bahnhof seine Dienstwaffe und schoss der Polizistin damit in den Kopf. Die 26-jährige Beamtin der Polizeiinspektion 26 in Ismaning befindet sich seit dem im Wachkoma.

Noch am selben Tag hatte ein Piratenpolitiker sich abfällig geäußert und war für seinen menschenverachtenden Tweet zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Wie nun bekannt wurde, hatte sich noch ein weiterer Mann in ähnlicher Weise öffentlich geäußert und stets Bezug zum versuchten Polizistenmord genommen.

Polizistenmord von Augsburg: Verletzte Polizistin erkämpft sich Schmerzensgeld

6. Juni 2018 um 21:04

Polizistenmord von Augsburg: Verletzte Polizistin erkämpft sich SchmerzensgeldDer Polizistenmord von Augsburg 2011 hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Nach einer Routinekontrolle und anschließender Verfolgungsfahrt hatten die auf einem Motorrad geflüchteten Brüder Rudi R. und Raimund M. ohne Vorwarnung das Feuer auf die beiden Polizisten eröffnet. Polizeihauptmeister Mathias Vieth wurde von einer Salve aus der automatischen Waffe getroffen und verstarb im Alter von 41 Jahren. Seine Kollegin, die damals 30-jährige Diana K., wurde leicht verletzt.

Beide Brüder wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, außerdem wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Vor Gericht sprach die Anklagevertretung von einem „ungeheuerlichen Verbrechen“, sowie von einer Hinrichtung. Die Revision vor dem Bundesgerichtshof gegen die lebenslange Haft war erfolglos, da unbegründet. Wir hatten darüber berichtet.

Resozialisierung möglich? Polizistenmörder und Clanmitglied kann vorerst nicht abgeschoben werden und wenn doch, kann er nach einem Jahr zurück

28. März 2018 um 21:08

Resozialisierung möglich? Polizistenmörder und Clanmitglied kann vorerst nicht abgeschoben werden und wenn doch, kann er nach einem Jahr zurückEs war der 22. April 2003, der bis dahin schwärzeste Tag in der Geschichte des Spezialeinsatzkommandos Berlin. Nach einer Messerstecherei in einer Diskothek sollte der heute 48-jährige Mann, der bei der Polizei als Mitglied eines libanesischen Clans bekannt war, festgenommen werden.

Als die Spezialkräfte die Wohnung des Clanmitglieds stürmen, eröffnet dieser sofort das Feuer und trifft Roland Krüger, Polizist des Spezialeinsatzkommandos, in den Kopf. Erstmals in der Geschichten des SEK Berlin starb ein der ihren im Einsatz. Der Schütze konnte dennoch festgenommen werden und wurde 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Doppelter Polizistenmord in Brandenburg: Täter zu Höchststrafe verurteilt

2. Februar 2018 um 22:58

Doppelter Polizistenmord in Brandenburg: Täter zu Höchststrafe verurteiltFast genau vor einem Jahr hatte ein junger Mann zunächst seine Großmutter getötet und auf der anschließenden Flucht zwei Polizisten bei Müllrose überfahren und getötet. Für diesen Dreifachmord ist heute der Täter zu lebenslanger Haft verurteilt worden, zudem wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

Schon alleine die Taten, innerhalb weniger Stunden drei Menschen getötet zu haben, hatte damals für bundesweites Entsetzen gesorgt. Doch auch das Verfahren legte die Psyche des Täters offen, die schonungslos, unmenschlich und gefühlskalt ist. Das Gerichtsverfahren war eine Tortur für die Hinterbliebenen der drei Todesopfer.

Versuchter Polizistenmord: Täter von Unterföhring nicht schuldfähig

11. Dezember 2017 um 21:00

Versuchter Polizistenmord: Täter von Unterföhring nicht schuldfähigSchon mehrfach berichteten wir über den Vorfall von Unterföhring (Bayern), wo ein Täter am 13. Juni dieses Jahres einem Polizisten die Dienstwaffe entriss und damit einer Polizistin in den Kopf schoss. Die 26-jährige Beamtin wurde lebensgefährlich verletzt und befindet sich seit drei Monaten in einer Spezialklinik in Sachsen. Ihr Gesundheitszustand ist nach wie vor unverändert.

Die Tat wurde von der Anklagebehörde als vorsätzliche Körperverletzung in Tatmehrheit mit versuchtem Mord eingestuft. Nun hat die Staatsanwaltschaft München I bekannt gegeben, dass der zum Tatzeitpunkt geistig verwirrte Täter nicht schuldfähig sei. Dies habe wohl zur Folge, dass keine Anklage erhoben werden kann, sondern lediglich eine Antragsschrift möglich sei.

Erschossener SEK-Beamter von Georgensgmünd: Polizistenmörder zu lebenslanger Haft verurteilt

23. Oktober 2017 um 17:25

Erschossener SEK-Beamter von Georgensgmünd: Polizistenmörder zu lebenslanger Haft verurteiltErst vor wenigen Tagen gedachten wir unserem im Einsatz erschossenen Kollegen Daniel Ernst vom bayerischen Spezialeinsatzkommando. Er war vor einem Jahr von einem Reichsbürger durch die geschlossene Tür erschossen worden, zwei seiner Kollegen wurden verletzt, als dieser das Feuer auf die Einsatzkräfte eröffnete. Nun, ein Jahr später, wurde der Reichsbürger wegen Mordes verurteilt.

Das Landgericht Nürnberg Fürth verkündete heute das Urteil gegen Wolfgang P., der wegen Mordes und zweifachen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Die besondere schwere der Schuld, die die Anklagevertretung beantragt hatte, erkannte das Gericht aber nicht.

Bundesgerichtshof bestätigt lebenslange Haft für Polizistenmörder von Herborn

29. August 2017 um 09:55

Bundesgerichtshof bestätigt lebenslange Haft für Polizistenmörder von Herborn„Damit hat die Gerechtigkeit gesiegt“

Nun es ist offiziell, der Polizistenmörder von Herborn bleibt lebenslang in Haft.

Am 24.12.2015 hatte Patrick S. auf Kollege Christoph Rehm sieben Mal eingestochen. Fünf Stiche davon waren tödlich. Der zweite Kollege wurde schwer verletzt. Christoph hinterließ eine Frau und vier Kinder.

Patrick S. randalierte in der Regionalbahn von Frankfurt nach Siegen. Der Zugführer rief die Polizei. Christoph und sein Streifenpartner betraten am Herborner Hauptbahnhof den Zug und wurden direkt mit einem Messer von dem Täter attackiert. Der Beamte konnte noch zwei Schüsse abgeben und verletzte Patrick S.

Prozess zum Polizistenmord in Herborn wird neu aufgerollt

29. Dezember 2016 um 18:24

Prozess zum Polizistenmord in Herborn wird neu aufgerolltAnwalt stellt Revisionsantrag beim Bundesgerichtshof

Am 24.12.2015 wurden zwei Polizisten bei einer Personenkontrolle von einem Mann mit einem Messer angegriffen. Einer der Beamten erlitt schwere, der andere tödliche Verletzungen.

Fast ein Jahr später und damit kurz vor dem ersten Jahrestag wurde vor dem Landgericht (LG) Limburg das Urteil gesprochen: lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Das Gericht sah den Tatvorwurf des Mordes als erwiesen an und sparte nicht mit klaren Worten. Der vorsitzende Richter sprach vom „brutalen und erbarmungslosem Vorgehen des kampferprobten Angeklagten“ und nannte die Tat „zutiefst verachtenswert“.

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