Rassistischer Hintergrund: Psychisch Erkrankter erschießt zehn Menschen und sich selbst

20. Februar 2020 um 19:53

Rassistischer Hintergrund: Psychisch Erkrankter erschießt zehn Menschen und sich selbstFassungslos schauen wir heute nach Hessen, wo sich in Hanau gestern Abend ein rassistisch motivierter Anschlag ereignete, der zehn Menschen gewaltsam aus dem Leben riss.

Gegen 22 Uhr betritt der 43-jährige Täter Tobias R. eine Shisha-Bar und fängt sofort an zu schießen. Nachdem hier vier Menschen sterben mussten flüchtet der Täter mit einem Auto und machte vor einem Kiosk Halt. Auch hier fängt er sofort an zu schießen und tötet fünf Menschen.

Dann flüchtet der Täter abermals und wird später von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos zuhause tot vorgefunden. Bevor er sich offenbar selbst richtete erschoss er noch seine eigene Mutter.

Ein sehr persönlicher Einblick von Nadine: Ich bin psychisch krank und musste erst begreifen, wie viel Leid ich anderen zugefügt habe

8. September 2018 um 19:25

Ein sehr persönlicher Einblick von Nadine: Ich bin psychisch krank und musste erst begreifen, wie viel Leid ich anderen zugefügt habeImmer wieder müssen wir von Polizeieinsätzen berichten, bei denen es am Ende heißt, dass dieser Mensch, der den Einsatzanlass gegeben hat, “psychisch krank” sei. Doch was genau heißt das, “psychisch krank”?

Nadine hat uns kürzlich ein sehr offenes und persönliches Geständnis gemacht, welches Einblick in das Seelenleben von psychisch Kranken gibt und zeigt, warum diese Menschen, die dringend professionelle Hilfe benötigen und erst annehmen müssen, für ihr Handeln meist nicht verantwortlich gemacht werden können:

Psychisch Kranker erlag seinen Verletzungen: Vor fahrenden Bus gelaufen und Polizisten gebissen

2. August 2018 um 14:57

Psychisch Kranker erlag seinen Verletzungen: Vor fahrenden Bus gelaufen und Polizisten gebissenSo manchen Sachverhalt kann man sich nicht ausdenken. Besonders, wenn wir es mit psychisch Kranken zu tun haben, die völlig unberechenbar reagieren, fragt man sich: Wieso? Im folgenden Fall bleiben diese Fragen unbeantwortet.

Nach ersten Erkenntnissen sprang ein Mann in Dortmund (Nordrhein-Westfalen), direkt, aus einem Feld heraus und zudem blutüberströmt, vor einen mit Fahrgästen besetzten Linienbus der Stadtwerke. Der 28-Jährige wurde frontal erfasst und zu Boden geschleudert. Jedoch konnte er sich aufrappeln und setzte sich in den Eingangsbereich des Busses.

Psychische Belastungsstörung nach Amoklauf: Polizist erhält Schadensersatz

14. Juni 2018 um 18:24

Psychische Belastungsstörung nach Amoklauf: Polizist erhält SchadensersatzEs besteht die weit verbreitete Meinung, dass ein Polizist alles im Dienst erlebte einfach als Berufsrisiko hinzunehmen und zu verarbeiten hat; auch teils in der Rechtsprechung. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) nun gänzlich anders bewertet, zumindest dann, wenn eine vorsätzliche Straftat besteht, der Polizist daran unmittelbar beteiligt war und die psychische Belastungsstörung auf die Tat des Straftäters zurück zu führen ist, selbst wenn er sich nicht gewalttätig gegenüber den Polizisten verhielt.

Der Fall

Am 18. Februar 2010 beging ein ehemaliger Schüler der Berufsschule in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) einen Amoklauf. Er war mit einem Messer und einer Schreckschusspistole bewaffnet, betrat die Schule während der Unterrichtszeit und tötete seinen ehemaligen Lehrer.

Tatort Polizeiwache: Psychisch kranke Person verletzt sechs Bundespolizisten

5. Februar 2017 um 21:58

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Bild: Wache am Münchner Ostbahnhof
(Bundespolizeiinspektion München)

Am Freitagabend gegen 17:10 Uhr, meldete sich an der Gegensprechanlage des Bundespolizeireviers München Ost im Münchner Ostbahnhof ein 30-jähriger Mann und teilte mit, dass er eine Strafanzeige aufgeben wolle.

Als der Wachbeamte die Türe öffnete, stürmte der Mann mit zur Faust geballten erhobenen Händen in die Dienststelle, ging durch eine die Räumlichkeit optisch trennende Schwingtüre und griff den hinter einem Tresen stehenden Wachbeamten unvermittelt an. Während des Angriffs schrie er: “Ich habe genug von Euch!, Ich mach’ Euch fertig! Ich stech’ Euch ab!”. Auch zwei weitere, in dem Raum befindliche Beamte, die dem Kollegen zu Hilfe kamen, griff er in Boxermanier und mit Fußtritten in unbeschreiblicher Vehemenz und Intensität körperlich an.

Polizistin wird von psychisch kranken Mann schwer verletzt

9. Dezember 2016 um 19:11

Polizistin wird von psychisch kranken Mann schwer verletztIn der Nacht zum Mittwoch wird eine Polizistin von einem psychisch kranken Mann so schwer verletzt, dass sie vorzeitig vom Dienst abtreten musste.

Gegen 00:15 Uhr wurde die Polizei in Pforzheim (Baden-Württemberg) von einer Frau alarmiert, da sie von ihrem 28-jährigen Sohn bedroht würde. Teile der Wohnungseinrichtung seien bereits demoliert worden.

Als die Beamten des Polizeireviers Pforzheim Süd vor der Tür stehen, werden sie nicht eingelassen. Der Sohn weigert sich die Tür zu öffnen. Da von einer akuten Gefahr ausgegangen werden musste wurde die Tür von den Polizisten aufgebrochen.

Dienstwaffeneinsatz gegen psychisch kranken Mann

23. August 2016 um 23:44

Dienstwaffeneinsatz gegen psychisch kranken MannGestern in den frühen Abendstunden kam es in Hamburg zu einem Einsatz, bei dem die eingesetzten Polizisten von ihrer Dienstwaffe Gebrauch machen mussten.

Wie es heißt, wurden die Beamten gegen 19:25 Uhr nach Neu-Allermöhe West gerufen, weil ein Mann mehrere Personen bedroht hatte und versuchte, Fahrzeuge anzuhalten.

Wie die eingesetzten Polizisten vom PK 43 feststellten, hatte der man sich offenbar auch schon selbst Verletzungen zugefügt. Die Beamten gaben zunächst mehrere Warnschüsse ab, von denen der 38jährige Mann gänzlich unbeeindruckt blieb. So setzten die Polizisten ihre Dienstwaffen gegen die Person ein und trafen diese im Oberkörper.

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen #OrangeTheWorld

25. November 2020 um 20:14

Im Jahr 2019 wurden laut Bundesfamilienministerium 141.792 Menschen Opfer von Partnerschaftsgewalt und die weitaus meisten Opfer sind Frauen. So handelt es sich bei Straftaten gegen das Leben in 76,4 Prozent der Falle um Frauen als Opfer, bei Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit 79,5 Prozent, bei Stalking, Bedrohung und Nötigung in der Partnerschaft sind es 89 Prozent.

Das sind erschreckende Zahlen, wenn man bedenkt, dass es hier noch ein hohes Dunkelfeld gibt. Denn aus den verschiedensten Gründen lassen die Opfer ein mitunter jahrelanges Martyrium über sich ergehen, bis sie das Schweigen brechen – oder sie brechen es nie.

Bei Festnahme mit Samuraischwert angegriffen: Drei Polizisten teils schwer verletzt

12. August 2020 um 20:04

Bei Festnahme mit Samuraischwert angegriffen: Drei Polizisten teils schwer verletztHeute Morgen kam es zu einem folgenschweren Einsatz in Bad Herrenalb (Baden-Württemberg), bei dem drei Polizisten teils schwer verletzt wurden. Einer von ihnen verlor viel Blut und kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

Wie die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeipräsidium Pforzheim gemeinsam mitteilen, waren Polizisten heute Morgen gegen 7 Uhr bei einem Mann, für den ein Unterbringungshaftbefehl bestand. Von dem polizeibekannten 50-Jährigen war bekannt, dass er aggressiv und psychisch auffällig ist.

Kinderpornografie: Wenn das Anschauen von Bildern und Videos krank macht

13. Juni 2020 um 11:40

44 Kinder identifiziert und aus den Fängen ihrer Peiniger befreit (das Jüngste drei Monate), 72 Tatverdächtige ermittelt, 10 Personen in Untersuchungshaft, 10 Anklagen gegen 7 Personen. Das ist die aktuelle Bilanz im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach.

An der Spitze waren es 350 Polizisten der “Ermittlungsgruppe Berg”, die fieberhaft daran arbeiteten den Fall aufzuklären. Aktuell sind es 120 bis 140 Ermittler unter der Leitung der Polizei Köln (Nordrhein-Westfalen), die das Datenmaterial auswerten, Ermittlungen übernehmen, Personen identifizieren.

Dazu ist es notwendig, die massenhaft vorhanden Bilder und Videos auf den sichergestellten Datenträgern zu sichten, Ermittlungsansätze heraus zu filtern, Tathandlungen zu beschreiben. Eine Arbeit, die krank machen kann.

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