Verschiedene Welten: Beim Einsatz Rigaer Str. 94 wurden 85 Polizisten verletzt – versus – Man kann nicht von linker Gewalt sprechen

18. Juni 2021 um 20:28
Verschiedene Welten: Beim Einsatz Rigaer Str. 94 wurden 85 Polizisten verletzt - versus - Man kann nicht von linker Gewalt sprechen

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Spreepicture

Feuerwehr und Polizei waren zuvor in Hinterhalt gelockt worden

Wir haben den Einsatz in der Berliner Rigaer Str. 94 aufmerksam verfolgt und sind hierbei auf unterschiedliche Welten gestoßen. Während Gewalt gegen Polizisten ausgeübt wird und bei dem Einsatz insgesamt 85 Polizisten verletzt wurden, wird in der linksextremen Szene und in Teilen der Politik die Gewaltanwendung herunter gespielt oder relativiert.

 

Gestern wurde, nach vorheriger medienwirksamer Ankündigung, eine Brandbegehung im dem linken Szenetreff durchgeführt. Man beachte, es ging nicht, wie zuvor in anderen Berliner Szenetreffs wie der Liebigstr. 34, um eine Räumung, sondern nur um eine Begehung um den Brandschutz zu überprüfen.

Rigaer außer Kontrolle: Polizistenleben aufs Spiel gesetzt

5. November 2019 um 19:44

Von Personen am äußerst linken Flügel der Gesellschaft und deren Sympathisanten wird gerne kolportiert, dass sich deren Gewalt nur gegen Sachen richte und nicht, wie beim politischen Gegner, gegen Menschen.

Nun, es stimmt, die Rechtsextremisten werden gewaltbereiter und greifen Menschen an, töten sie sogar. Dass Linksextremisten besser wären ist ein Ammenmärchen. Sie spielen mit Menschenleben, wenn sie Steine, Straßenschilder und andere Dinge auf sie herab regnen lassen.

Und die Tatsache, dass genau diese Leute Polizisten nicht als Menschen ansehen, macht es die Sache nicht besser. Diese Entmenschlichung macht es schlimmer.

Nach Angriff auf Polizisten: Polizei Berlin durchsucht Rigaer Str. 94

14. Januar 2016 um 22:41

Am 13. Januar verfolgte ein Kontaktbereichsbeamter des Abschnitts 51, der alleine unterwegs war, einen Parkverstoß in Berlin Friedrichshain. Während seiner Maßnahme kam ein maskierter Mann auf den Beamten zu. Als dieser den Mann kontrollieren möchte, kommen insgesamt drei weitere Personen aus Richtung Rigaer Str. hinzu, zwei Männer und eine Frau.

Dann wurde der Polizisten zu Boden gestoßen und dort liegend von den Umherstehenden mit Tritten und Schlägen malträtiert. Durch diesen Angriff, und da er alleine unterwegs war, gelang keine Festnahme. Der Polizist wurde verletzt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Widerstandes, gefährlicher Körperverletzung und Gefangenenbefreiung aufgenommen.

Wer kennt sie nicht, die Einsatzpfanne

17. Juni 2021 um 19:46

Auch wenn wir die Sache humoristisch verarbeiten, sind wir in Gedanken bei den Kollegen in Berlin, die einen schwierigen Einsatz bewältigen mussten und wünschen den Verletzten gute Besserung!

Wer kennt sie nicht, die Einsatzpfanne

Angriff aus dem Hinterhalt: Besetztes Polizeifahrzeug mit Pflastersteinen beworfen

24. März 2021 um 20:06

Die Rigaer Str. 94 in Berlin ist nach der Räumung der Liebigstr. 34 eines der letzten besetzten Häuser der linksextremen Szene in Berlin. Wir hatten schon mehrfach dazu berichtet. Dort sollte eine Brandschutzbegehung erfolgen, mal vom Bezirksrat, mal vom Eigentümer. Gegen beides wehren sich die Hausbesetzer und die Gerichte werden entscheiden müssen.

Klar dürfte sein, wenn eine Begehung stattfinden sollte, dass es wieder zu einem größeren Polizeieinsatz kommen sollte und vor diesem Hintergrund – und der Tatsache, dass morgen die Kiezkneipe „Meuterei“ geräumt werden soll – kann man wohl den hinterhältigen Angriff auf ein Polizeifahrzeug sehen, der gestern in den frühen Morgenstunden stattfand.

Linksextreme setzen auf Eskalation: Im Vorfeld der Räumung der Liebigstr. 34 Anschlag auf Polizeiwache verübt

8. Oktober 2020 um 20:00

Linksextreme setzen auf Eskalation: Im Vorfeld der Räumung der Liebigstr. 34 Anschlag auf Polizeiwache verübt

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Spreepicture

Es ist eines der letzten besetzten Häuser der linksextremen Szene in Berlin, die Liebigstr. 34. Erst im August war die Szenekneipe „Syndikat“ in Berlin geräumt worden. Wir erinnern uns, am Rande der Ausschreitung zu dieser Räumung war ein Polizist so schwer verletzt worden, dass er um sein Augenlicht bangen muss. Wir berichteten.

Nun hat auch der Eigentümer der Liebigstr. 34 eine Räumungsklage durchsetzen können und die Räumung ist für morgen angesetzt. Auf den einschlägigen Internetseiten der linken Szene war im Vorfeld schon eine Eskalation angedroht worden. Unter dem Motto Liebigstr. 34 bleibt wurde die Solidarität dadurch ausgedrückt, dass Anschläge verübt werden sollen.

Kommentar: Die Räumung des „Syndikat“ war eine Niederlage für Berlins Linksradikale

14. August 2020 um 12:17

Am vergangenen Wochenende wurde die Szenekneipe „Syndikat“ der Linksradikalen in Berlin geräumt. Das Haus war teilbesetzt gewesen und der neue Eigentümer sah es nicht ein, sein Eigentum nicht nutzen zu können.

Während deutsche Medien überwiegend über den Polizeieinsatz oder die Kritik daran berichtete, scheint sich der Blick von außen zu lohnen. So berichtete die Neue Zürcher Zeitung sehr ausgewogen darüber und nannte die Hausbesetzer und die Demonstranten nicht „Aktivisten“, sondern Linksradikale.

Ein Auszug:

Während andere den Polizeieinsatz kritisieren: Polizist von Wurfflasche im Gesicht getroffen – Nase zertrümmert, Augenlicht gefährdet

10. August 2020 um 20:28

Während andere den Polizeieinsatz kritisieren: Polizist von Wurfflasche im Gesicht getroffen - Nase zertrümmert, Augenlicht gefährdetImmer wieder in der letzten Zeit mussten wir über Polizeieinsätze in Berlin berichten, oder über politische Entscheidungen, die einen daran zweifeln lassen, ob dort überhaupt noch allgemeingültige und rechtsstaatliche Regeln gelten. Auch nach dem folgenden Bericht werden berechtigte Zweifel bleiben.

Vielleicht kann sich der ein oder andere noch an unseren Bericht von Anfang August erinnern, als 45 Polizisten bei einem Gewaltübergriff des schwarzen Block in Berlin Neukölln verletzt wurden. Auch der folgende Fall spielt sich in Neukölln ab.

Dort wurde die Szenekneipe „Syndikat“ der Linksextremisten geräumt. Ein Richter hatte die Räumung des teilbesetzten Hauses beschlossen und die Polizei wurde zur Unterstützung angefordert. Es kam, wie es kommen musste. Linksextreme protestierten nicht nur gegen die Räumung, es kam auch zu gewalttätigen Übergriffen. Insgesamt wurden fast 70 Polizisten verletzt.

„Hausbesetzung“ mal anders: Aus Bedrohungslage wird Tierrettung

5. September 2018 um 11:25

"Hausbesetzung" mal anders: Aus Bedrohungslage wird Tierrettung

Bild: Polizei Berlin

Die Kollegen der Polizei Berlin wurden über eine Bedrohung in der Rigaer Straße informiert, doch wer jetzt an die üblichen Steinewerfer und Hausbesetzer denkt, hat sich mächtig geschnitten. Die Meldung an die Kollegen hätte auch „aggressiver Waschbär besetzt Kran“ lauten können.

Aber lest selbst…

Am Freitagmorgen ging bei der Polizei Berlin eine Meldung über eine Bedrohung ein. Ein Waschbär hatte es sich in einem Baukran gemütlich gemacht und wollte partout das Feld nicht räumen und sein neues Zuhause partout nicht aufgeben.

Der 40-jährige Kranführer wollte zu Schichtbeginn das Führerhaus betreten, doch daraus wurde nichts. Er wurde von dem Tier angefaucht und angeknurrt, sodass er lieber den Rückzug antrat und die Leitstelle informierte.

Genug ist genug! Zum dritten Mal in einer Woche wurden Polizeifahrzeuge mit Steinen beworfen – nun gab es Verletzte

4. April 2018 um 20:40

Genug ist genug! Zum dritten Mal in einer Woche wurden Polizeifahrzeuge mit Steinen beworfen - nun gab es Verletzte

Bild: GdP – Bündnis 2018 via Facebook

Die Polizei Berlin hat ein massives Problem mit den Linksextremisten. Nicht zum ersten Mal wurden Polizisten oder Polizeifahrzeuge angegriffen, nicht zum ersten Mal gab und gibt es Verletzte. Doch momentan häufen sich die Angriffe und angesichts dieser ganz offensichtlichen Attacken auf die Vertreter des Staates, uns Polizisten, wird es langsam Zeit, dass sich etwas ändert, denn:

Genug ist genug!

In der Nacht zum 30. März wurde ein Gruppenwagen der Polizei von Unbekannten attackiert. Als die Polizisten die Liebigstr. entlang fuhren, vernahmen die Beamten einen Schlag auf dem Dach. Bei der anschließenden Nachschau stellten die Polizisten drei Steine fest, die neben dem Gruppenwagen lagen. Verletzte wurde niemand.

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