Nach Routineeinsatz nicht mehr dienstfähig: Mann verletzt zwei Polizisten schwer

12. Mai 2018 um 11:26 Uhr

Nach Routineeinsatz nicht mehr dienstfähig: Mann verletzt zwei Polizisten schwerIn der Nacht von Donnerstag auf Freitag meldeten mehrere Zeugen einen stark blutenden Mann. Der 29-Jährige randalierte anschließend, griff die Polizisten an und verletzte sie schwer.

Gegen 2:00 Uhr meldeten mehrere Anwohner der Dessauer und der Schillerstraße in Moers (Nordrhein-Westfalen) einen Mann der von Haus zu Haus laufen und Sturm klingeln würde. Außerdem soll er laut Zeugenaussagen stark bluten und um Hilfe schreien.

Zwei Polizisten gelang es erst den Randalierer zu beruhigen. Nach eigenen Angaben stand der 29-Jährige unter Drogen. Von den hinzu gerufenen Rettungskräften ließ sich der junge Mann auch erst behandeln. Doch plötzlich rannte er wieder los und klingelte wieder laut schreiend an verschiedenen Haustüren.

Routineeinsatz “Streitigkeiten”: Junger Mann rammt Polizist Messer in den Bauch

7. März 2018 um 20:33 Uhr

Routineeinsatz "Streitigkeiten": Junger Mann rammt Polizist Messer in den BauchEs war wieder einmal einer dieser Routineeinsätze. Streitigkeiten wurden gemeldet und die Polizisten rücken aus, um zu schlichten, zu vermitteln, und falls etwas Strafrechtliches vorgefallen sein sollte, die entsprechenden Ermittlungen aufzunehmen. Ein solcher Einsatz endete für einen Polizisten der Polizei Borken (Nordrhein-Westfalen) mit einer Stichverletzung im Bauch im Krankenhaus.

Heute Nachmittag gegen 16:00 Uhr traf eine Streife der Polizei Borken am Einsatzort in Gescher ein. Eine Mutter hatte zuvor angerufen und mitgeteilt, dass es zwischen ihr und ihrem 19-jährigen Sohn zu einem Streit gekommen war. Die Mutter warf ihren Sohn aus dem Haus, wo dieser dann randalierte, Drohungen aussprach und gegen einen Pkw getreten hatte.

Gefährliche Körperverletzung und Widerstand: Vier Polizisten bei Routinekontrolle verletzt

7. September 2017 um 14:16 Uhr

Gefährliche Körperverletzung und Widerstand: Vier Polizisten bei Routinekontrolle verletztAm Montagabend wurden vier Polizisten im Alter von 19 bis 25 Jahren bei einer Routinekontrolle in Aalen (Baden-Württemberg) verletzt.

Die Beamten wurden am Montagabend während einer Streifenfahrt von einem Bürger auf ein Feuer am Spielplatz an der Heidenheimer Straße aufmerksam gemacht.

Gegen 22 Uhr machten sich zwei Streifen auf den Weg um zu sehen was auf dem Spielplatz los war. Als die Polizisten dort eintrafen, sahen sie, wie sich eine Gruppe in die Dunkelheit entfernte. Eine zweite Gruppe mit vier Personen konnte am Verlassen des Spielplatzes gehindert werden. Alle vier sollten einer Personenkontrolle unterzogen werden.

In memoriam: Vor 20 Jahren von Neonazi bei Routinekontrolle erschossen

24. Februar 2017 um 17:57 Uhr

In memoriam: Vor 20 Jahren von Neonazi bei Routinekontrolle erschossenGestern war ein trauriger Gedenktag, denn vor 20 Jahren wurde Polizeiobermeister Stefan Grage von der Autobahnpolizei Mölln (Schleswig-Holstein) bei einer Routinekontrolle erschossen.

Am 23. Februar 1997, es war ein Sonntagmorgen, wollte eine Streifenwagenbesatzung auf dem Parkplatz Roseburg an der A 24 bei Hornbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) eine Routinekontrolle durchführen. Den beiden jungen Polizisten war ein Mazda aufgefallen, an dem das Kennzeichen schief hing und welches völlig durchlöchert war.

Zudem stellte sich bei einer Überprüfung heraus, dass die Kennzeichen gestohlen waren. Als die beiden Beamten an den Mazda herantreten wollten, eröffnete der Fahrer sofort das Feuer und schoss unvermittelt aus einer Schrotflinte mit dem Kaliber 12 mm auf die Polizisten.

Schusswechsel bei Verkehrskontrolle: Angreifer tot, Polizist schwebt in Lebensgefahr

9. September 2019 um 19:06 Uhr

Schusswechsel bei Verkehrskontrolle: Angreifer tot, Polizist schwebt in LebensgefahrEs war vermutlich ein Routineeinsatz, der am Ende völlig eskaliert war, ein Menschenleben forderte und ein weiteres in kritischen Zustand versetzte. Da die Medien unterschiedlich berichten und noch wenig offiziell bekannt ist, möchten wir soweit möglich die bereits bekannten Fakten darstellen.

In Lüttich (Liège, Belgien) wurde von einem Anwohner der Rue de Visé heute Morgen ein verdächtiges Fahrzeug gemeldet. Eine Streife der örtlichen Polizei kontrollierte gegen 08:20 Uhr den Wagen und den männlichen Fahrer.

Gedanken einer Polizistin: Wer ist dieser Mensch in Uniform?

17. August 2019 um 19:44 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Wer ist dieser Mensch in Uniform?

‘Die sind doch eh voreingenommen! Die haben doch kein Maß! Die sind doch eh nur Marionetten der Politik und voller Vorurteile! Schläger sowieso… Und Rassisten natürlich auch…’

Wenn ich meine Kollegen und Kolleginnen betrachte, entsteht ein für mich unglaublich emotionales, differenziertes Bild.

Ein Bild von Menschen, die sehr wohl unterscheiden können zwischen Gut und Böse und jeden Tag dieses Fingerspitzengefühl walten lassen. Egal wie viel Hass und Gewalt ihnen entgegen schlägt. Ein Bild von Menschen, die mitunter zutiefst bewegt sind von den Erlebnissen des Dienstes.

Gewaltbereitschaft wächst: Angriffe auf Polizisten in Köln in sieben Jahren verdoppelt

15. August 2019 um 19:04 Uhr

Gewaltbereitschaft wächst: Angriffe auf Polizisten in Köln in sieben Jahren verdoppeltErschreckende Zahlen, die uns da aus Köln (Nordrhein-Westfalen) erreichen. Zwar ist das Phänomen schon länger bekannt und auch bundesweit zu beobachten, doch das Ausmaß der wachsenden Gewaltbereitschaft gegenüber Polizisten bekommen wir in Köln vor Augen geführt.

Mehr 2.000 Mal pro Jahr werden Polizisten in der Rheinmetropole angegriffen und damit haben sich die Zahlen seit 2012 mehr als verdoppelt. Das bedeutet, 5 Übergriffe täglich. Die Täter kommen dabei aus allen Bevölkerungsschichten und aus jeder Altersgruppe.

Besonders im Kölner Kneipenviertel und bei Routinekontrollen im Straßenverkehr werden Polizisten angegriffen. Doch warum ist das so?

Wenn Helfer Hilfe brauchen: 25 Jahre Polizeiseelsorge in Sachsen-Anhalt

4. August 2019 um 11:36 Uhr

Wenn Helfer Hilfe brauchen: 25 Jahre Polizeiseelsorge in Sachsen-AnhaltJeder Polizist kennt diese Einsätze, die an die Substanz gehen, die man mit nach Hause nimmt, die einen unter Umständen Wochen, Monate oder sogar ein ganzes Leben lang begleiten. Dabei geht jeder Polizist anders damit um, was den Kollegen nicht belastet kann für mich selbst traumatisch werden. Jeder ist eben anders gestrickt, von seiner Persönlichkeit und seinen Erfahrungen her.

Wenn aber ein solcher Einsatz für das eigene Seelenleben zum Problem wird, aber auch, wenn man einfach nur darüber reden möchte, um es zu verarbeiten, dann stehen sie bereit, die Polizeiseelsorger und die Kriseninterventionsteams. In Sachsen-Anhalt erkannte man 2007, dass man diese Hilfe für die Helfer braucht und startete ein Pilotprojekt.

Vossi sagt Tschüss und geht in den wohlverdienten Ruhestand

8. Juli 2019 um 16:14 Uhr

Vossi sagt Tschüss und geht in den wohlverdienten Ruhestand

“Hallo aus Augsburg – heute mal anders!

Nach fast 41 Jahren Schutzmann die definitiv letzte Runde als ‚Aushilfs-ADL‘ in meiner Stadt. Wahnsinnig viel erlebt, Schönes und Hässliches, Lustiges und Trauriges, Routine und Außergewöhnliches, mal heikel und gefährlich – aber immer mit Zusammenhalt, gegenseitiger Sicherung und auch mit etwas Glück. Sonst wäre das alles nicht immer nur mit leichten Blessuren abgegangen!

Trotz rustikaler Art das End-Amt wider aller Erfahrungen und Erwartungen erreicht – wieder Glück gehabt!

Den treuen Weggefährten und Streifenpartnern sage ich vielen herzlichen Dank. Ohne Euch wäre das sicher nicht so gelaufen! Passt weiter gut auf Euch auf, gesund und auch weiterhin immer Mensch bleiben!

Der ALTE Vossi ist dann Geschichte…”

Gedanken einer Polizisten-Ehefrau: Einsatz “Ende Gelände” – Die Zeit ohne Dich vergeht so langsam, wenn ich nicht weiß, wie es Dir geht

22. Juni 2019 um 19:02 Uhr

Gedanken einer Polizisten-Ehefrau: Einsatz "Ende Gelände" - Die Zeit ohne Dich vergeht so langsam, wenn ich nicht weiß, wie es Dir gehtIm Rheinischen Tagebau findet dieses Wochen wieder die Veranstaltung “Ende Gelände” statt. Selbsternannte “Umweltschützer” durchbrechen Polizeiketten, leisten Widerstand und versuchen Gefangene zu befreien, begehen Straftaten, zerstören Feld und Flur. Für was? Nicht für die Umwelt, es geht um Krawall.

Und mittendrin ein Polizist, dessen Ehefrau uns an ihren Gedanken teilhaben lässt:

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“Die Zeit ohne Dich geht nicht um. Sie vergeht so langsam. Während unser Alltag hier Zuhause ganz normal mit Routine weiter läuft – bist Du da. Dahinten. Arbeiten. Wann Du Sonntag zurück kommst? Ich weiß es nicht…

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