Tödlicher Schusswaffengebrauch in Bad Oldesloe: Ermittlungen eingestellt, Polizisten handelten korrekt

11. April 2019 um 20:07 Uhr

Tödlicher Schusswaffengebrauch in Bad Oldesloe: Ermittlungen eingestellt, Polizisten handelten korrekt

Alle Vorwürfe im Netz gegen Polizisten haltlos

Im Oktober 2018 berichteten wir von einem Messerangriff auf Polizisten in Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein), bei dem die Beamten ihre Dienstwaffe einsetzen mussten. Der Angreifer verstarb daraufhin und im Netz überwarfen sich die Wortmeldungen von Kommentatoren und teils auch Medien, was die Polizisten hätten anders oder besser machen sollen/müssen bzw. wurde ihnen Fehlverhalten vorgeworfen, freilich in Unkenntnis dessen, was tatsächlich geschehen war.

All diese Vorwürfe stellen sich nun als haltlos heraus und die Staatsanwaltschaft bescheinigt nun den eingesetzten Polizisten völlig korrekt und im Einklang mit den Gesetzen gehandelt zu haben. Wir möchten aus der Presseerklärung zitieren:

Möglicher Überfall auf Spielhalle: Verdächtiger Mann bedroht Polizisten – Schusswaffengebrauch

22. März 2019 um 12:18 Uhr

Möglicher Überfall auf Spielhalle: Verdächtiger Mann bedroht Polizisten - SchusswaffengebrauchAm vergangenen Dienstag ist es in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizisten gekommen. Auch wenn für den Getroffenen keine Lebensgefahr bestand, ist die Sache aus mehreren Gründen tragisch.

Tragisch, weil wir Polizisten unsere Waffe nach Möglichkeit nicht einsetzen möchten. Unser Ziel ist der Schutz von Menschen und Sachen. Doch haben wir keine andere Wahl, geht unser eigenes Leben vor. Dennoch tragisch für den Mann, der von mehreren Projektilen getroffen wurde. Tragisch aber auch für die junge Anwärterin, die den Einsatz miterleben musste.

Nach häuslicher Gewalt: Auf Messerangriff folgt Schusswaffengebrauch

17. Januar 2019 um 19:05 Uhr

Nach häuslicher Gewalt: Auf Messerangriff folgt Schusswaffengebrauch

Opfer würgt Polizistin

Einsätze wegen häuslicher Gewalt können gefährlich werden. Gerade dann, wenn sich das ursprüngliche Opfer, welches die Polizei um Hilfe gebeten hat, sich mit ihrem Peiniger verbündet und sich dann gegen die eigentlichen Helfer wendet und diese angreift, sind die Folgen kaum absehbar.

So geschehen gestern Abend im bayerischen Pullach. Da wählte eine 44-jährigen Frau den Notruf, weil ihr Freund am randalieren sei und nicht mehr weiter wisse. Die eintreffende Streife wurde sogleich von dem Randalierer mit einem Messer bedroht, woraufhin sich die Beamten zurück zogen und Unterstützung anforderten.

“Polizisten sind Mörder”: Anfeindungen gegen Polizei nach tödlichem Schusswaffengebrauch

20. Dezember 2018 um 18:27 Uhr

"Polizisten sind Mörder": Anfeindungen gegen Polizei nach tödlichem SchusswaffengebrauchAm vergangenen Sonntag war es in Bochum (Nordrhein-Westfalen) zu einem tödlich verlaufenen Schusswaffengebrauch gekommen, weil ein Mann den Polizisten mit einem waffenähnlichen Gegenstand gegenüber stand und die Weisungen der Beamten nicht Folge leistete. Hiernach folgten Anfeindungen gegen die Polizei.

Die Polizei hatte vor diesem tragischen Einsatz am Sonntag bereits mehrfach Einsätze am dortigen Einsatzort, weil mehrfach Ruhestörungen, Randale und ein angekündigter Suizid gemeldet worden waren, die der später tödlich getroffene selbst ausgelöst hatte.

Großfahndung und Schusswaffengebrauch: Polizist in Berlin von Autofahrer angefahren und schwer verletzt worden

19. Dezember 2018 um 15:06 Uhr

Großfahndung und Schusswaffengebrauch: Polizist in Berlin von Autofahrer angefahren und schwer verletzt worden

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von BZ Nachtfloh

Heute Morgen gegen 9 Uhr ist ein Berliner Polizist bei einer Verkehrskontrolle von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Sein Kollege gab einen Schuss auf das flüchtende Fahrzeug ab. Nach dem Autofahrer wird noch gefahndet.

Wie berichtet wird, wollte die Streifenwagenbesatzung den Fahrer eines Mercedes kontrollieren, der am Hermannplatz in Neukölln in zweiter Reihe parkte. Es ging also lediglich um einen geringfügigen Verkehrsverstoß.

Gedanken von Marcel zum Schusswaffengebrauch in Bad Oldesloe: Unfassbar wütend und traurig, dass Polizisten bei jeder Entscheidung angeprangert werden

9. Oktober 2018 um 18:55 Uhr

Gedanken von Marcel zum Schusswaffengebrauch in Bad Oldesloe: Unfassbar wütend und traurig, dass Polizisten bei jeder Entscheidung angeprangert werdenVorgestern berichteten wir über den Schusswaffengebrauch von Polizisten bei zwei Messerangriffen, darunter auch in Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein). Zu unserem Berichtszeitpunkt war noch nicht viel über diesen Vorfall bekannt, doch mittlerweile hat sich die Polizei zu Wort gemeldet.

Demnach habe es sich für die Polizisten um eine Ausnahmesituation gehandelt und die eingesetzten Beamten werden umfassend betreut. Auch wenn gegen den Schützen, der den jungen Mann tödlich verletzt hatte, ein Ermittlungsverfahren eröffnet wurde, spreche nach dem aktuellen Ermittlungsstand vieles dafür, dass dieser in Notwehr gehandelt hatte.

Zweimal Messerangriffe auf Polizisten in 24 Stunden: Zweimal Schusswaffengebrauch, einmal davon tödlich

7. Oktober 2018 um 20:20 Uhr

Zweimal Messerangriffe auf Polizisten in 24 Stunden: Zweimal Schusswaffengebrauch, einmal davon tödlichIn den vergangenen 24 Stunden kam es zu zwei Messerangriffen auf Polizisten, bei denen die Kollegen zum eigenen Schutz von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen mussten. Tragisch, aber notwendig. In Brandenburg konnte der Angreifer gestoppt werden, in Schleswig-Holstein starb der Angreifer.

Im Brandenburgischen Prenzlau wurde der Polizei gestern Abend gegen 22:57 Uhr eine Bedrohungslage gemeldet. Ein 19-Jähriger sei dort von einem anderen Mann mit einem Messer angegriffen worden. Die als erstes eingetroffene Streife konnte den Angreifer auch antreffen.

Nach Ruhestörung Schusswaffengebrauch: Ordnungsamtsmitarbeiter bedroht, Polizisten angegriffen

15. Juni 2018 um 19:49 Uhr

Nach Ruhestörung Schusswaffengebrauch: Ordnungsamtsmitarbeiter bedroht, Polizisten angegriffenIn der vergangenen Nacht ist der Einsatz wegen einer Ruhestörung aus bislang unbekannten Gründen eskaliert. Dabei hat der Vorfall zwei verschiedene Seiten: Auch wenn es unerklärlich ist, wie eine banale Sache derart eskalieren kann und einen Schwerverletzten forderte, kann man dennoch froh sein, dass nicht mehr passiert ist.

Die Stadt Koblenz (Rheinland-Pfalz) wurde über eine Ruhestörung in einer Flüchtlingsunterkunft informiert. Mitarbeiter des zuständigen Ordnungsamtes begaben sich gegen 22 Uhr gestern Abend zur Örtlichkeit.

Vorfälle in Flüchtlingsunterkünften bundesweit: Verletzte Polizisten, Schusswaffengebrauch und Waffe einem Polizisten entrissen

13. Juni 2018 um 21:09 Uhr

Vorfälle in Flüchtlingsunterkünften bundesweit: Verletzte Polizisten, Schusswaffengebrauch und Waffe einem Polizisten entrissenDonauwörth, Borgholzhausen, Witzenhausen, Ellwangen. Das sind die eskalierten Polizeieinsätze im Zusammenhang mit Asylbewerbern, über die wir bereits dieses berichten mussten. Wir sträuben uns dagegen, uns auf die populistische Bühne zu begeben, denn nicht alle Flüchtlinge sind Kriminelle, es ist nur ein kleiner Bruchteil. Die meisten fügen sich in das, was auf sie wartet und hoffen einfach auf ein besseres Leben.

Doch seit gestern reihen sich in die obige Aufzählung die Orte Göttingen, Lauchhammer und Landshut ein. An diesem einen Tag, dem gestrigen Dienstag, gab es bundesweit drei (Groß-) Einsätze der Polizei im Zusammenhang mit Flüchtlingsunterkünften bzw. Asylbewerbern. Zu beklagen sind verletzte Polizisten, ein notwendig gewordener Schusswaffengebrauch nach Messerangriff und eine Dienstwaffe, die einem Polizisten entrissen wurde.

Schon wieder Messerangriff auf Polizisten: Abermals Schusswaffengebrauch

5. Juni 2018 um 17:45 Uhr

Schon wieder Messerangriff auf Polizisten: Abermals SchusswaffengebrauchDie Angriffe mit Messern auf Polizisten – und damit einhergehend der dienstliche Schusswaffengebrauch – scheinen sich in letzter Zeit zu häufen. Zumindest gefühlt lesen wir immer öfter die Berichte der Kollegen über solche Vorfälle.

Erst kürzlich berichteten wir über den Vorfall in Flensburg, bei dem eine junge Polizistin verletzt wurde und sich mittels Schusswaffengebrauch retten musste, am vergangenen Sonntag dann der Vorfall im Berliner Dom, zu dem wir gestern Abend die Gedanken der Frau eines Berliner Polizisten veröffentlichten, und just am selben Tag geschah ein weiterer Messerangriff mit anschließendem Schusswaffengebrauch.

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