Übung auf einem Fahrgastschiff auf dem Rhein in Köln von Spezialeinsatzkommando, Polizeihubschrauberstaffel und Wasserschutzpolizei

27. Mai 2019 um 15:10 Uhr

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Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von MBAviationImages – The Sky is no Limit

Spezialeinsatzkommandos: Anonyme Helden?

9. November 2016 um 20:50 Uhr

Die Kollegen der Spezialeinsatzkommandos (SEK) bekommt man selten zu sehen. Sie tauchen meist nicht in den Nachrichten auf, außer der Einsatz hat Aufsehen erregt. Dann sieht man sie meistens hochgerüstet und vermummt.

Aber das ist nicht nur in Deutschland so, weltweit agieren die Spezialkräfte meist ohne große Aufmerksamkeit. Die Anonymität soll die Spezialkräfte und ihre Familien schützen, denn ihr Job ist gefährlich. Wie gefährlich, das haben wir beim Einsatz im bayerischen Georgensgmünd erleben müssen, bei dem ein SEK-Kollege erschossen wurde.

Was geht nach einer solchen Tat, oder auch generell, in der Gedanken- und Gefühlswelt der Spezialkräfte vor sich? Harte Jungs sind sie zweifelsohne, aber unter der harten Schale ist ein weicher Kern.

Einblick gibt ein Berliner SEK-Beamter, der ziemlich unverblümt beschreibt, wie er über gewisse Dinge denkt und was in ihm vorging, als er vom Tod seines bayerischen Kollegen erfuhr:

http://hd.welt.de/politik-edition/article159281625/Anonyme-Helden.html

Schusswechsel bei Polizeikontrolle: Polizist schwer verletzt

6. Mai 2020 um 19:21 Uhr

Schusswechsel bei Polizeikontrolle: Polizist schwer verletztEigentlich hätte es eine alltägliche Standardmaßnahme sein sollen, so hat es den Anschein. Doch diese eskalierte, als die Kontrollperson auf die Polizisten schoss. Am Ende gab es einen Großeinsatz der Polizei und zwei Schwerverletzte.

In der vergangenen Nacht, gegen Mitternacht, kontrollierten Polizisten in Gevelsberg (Nordrhein-Westfalen) einen 36-jährigen Mann. Während der Kontrollsituation zog der Mann eine Waffe und schoss auf die Polizisten, die ihrerseits ebenfalls das Feuer eröffneten.

Wir trauern: SEK-Beamter bei Einsatz erschossen

29. April 2020 um 19:40 Uhr

Wir trauern: SEK-Beamter bei Einsatz erschossenHeute Morgen kam es in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Polizist des Spezialeinsatzkommandos (SEK) angeschossen wurde. Wenig später verstarb er im Krankenhaus.

Wie berichtet wird, wollten Polizisten heute morgen in aller Frühe eine Durchsuchung durchführen. Die Maßnahme soll im Zusammenhang mit dem dortigen Drogenmilieu stehen und der Mann soll bis dahin noch nicht polizeibekannt gewesen sein.

Da es jedoch Hinweise darauf gab, dass der 29-Jährige womöglich im Besitz einer Schusswaffe sein könnte, sollte zur Sicherheit der Drogenfahnder das SEK zum Einsatz kommen. Als die SEK-Beamten noch bei der Türöffnung waren, fielen gegen 6 Uhr heute Morgen zwei Schüsse.

Mann schießt auf Einsatzkräfte: Diensthund angeschossen und schwer verletzt

17. April 2020 um 19:31 Uhr

Mann schießt auf Einsatzkräfte: Diensthund angeschossen und schwer verletzt

SEK-Beamte erschießen Angreifer

Gestern Nachmittag war es im Düsseldorfer Stadtteil Lierenfeld (Nordrhein-Westfalen) zu einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem auch das Spezialeinsatzkommando mit Diensthund zum Einsatz kam. Am Ende waren zwar glücklicher Weise keine Polizisten verletzt, jedoch wurde ein Diensthund schwer verletzt und der Angreifer war tot.

Nachbarn hatten zunächst die Polizei alarmiert, da sie Schussgeräusche wahrgenommen hatten. Dann telefonierten die Eltern des Randalierers mit der Polizei und berichteten davon, dass sie von ihrem Sohn mit Waffen bedroht worden waren und Todesängste hätten.

Bekenntnis zu denen, “die uns beschützen”: Straßen in Berlin Neukölln nach getöteten Polizisten benannt

27. Februar 2020 um 19:39 Uhr

Bereist vor knapp einem Jahr berichteten wir darüber, dass die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin Neukölln zwei Straßen nach im Dienst getöteten Polizisten umbenennen werde. Das vorhaben war einstimmig auf Antrag der SPD, CDU und Grünen beschlossen worden.

Heute war es soweit. Die Straßenschilder wurden enthüllt und die Straßenzüge offiziell benannt. In Anwesenheit von Innensenator Andreas Geisel, Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Polizeipräsidentin Barbara Slowik, dem Landespolizeiorchester und mehreren Polizisten sowie Angehörigen der getöteten Polizisten fand eine würdige Zeremonie statt, wie uns berichtet wird.

Innensenator Geisel sagte in seiner Ansprache: “Roland Krüger und Uwe Lieschied sind Teil unserer Stadt und werden es auch immer bleiben. Die Umbenennung drückt aus, dass wir solidarisch hinter denen stehen, die uns beschützen.” Der Bezirksbürgermeister ergänzte: “Der Schutz unseres Grundgesetzes ist ihr Beruf – und dieser Schutz wird immer wichtiger.”

Rassistischer Hintergrund: Psychisch Erkrankter erschießt zehn Menschen und sich selbst

20. Februar 2020 um 19:53 Uhr

Rassistischer Hintergrund: Psychisch Erkrankter erschießt zehn Menschen und sich selbstFassungslos schauen wir heute nach Hessen, wo sich in Hanau gestern Abend ein rassistisch motivierter Anschlag ereignete, der zehn Menschen gewaltsam aus dem Leben riss.

Gegen 22 Uhr betritt der 43-jährige Täter Tobias R. eine Shisha-Bar und fängt sofort an zu schießen. Nachdem hier vier Menschen sterben mussten flüchtet der Täter mit einem Auto und machte vor einem Kiosk Halt. Auch hier fängt er sofort an zu schießen und tötet fünf Menschen.

Dann flüchtet der Täter abermals und wird später von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos zuhause tot vorgefunden. Bevor er sich offenbar selbst richtete erschoss er noch seine eigene Mutter.

Bedrohungslage auf Rastplatz: Schusswaffengebrauch und Messerangriff auf Diensthund

15. Oktober 2019 um 19:27 Uhr

Bedrohungslage auf Rastplatz: Schusswaffengebrauch und Messerangriff auf DiensthundIn der vergangenen Nacht war es auf dem Rastplatz Michendorf Süd an der A10 in Brandenburg zu einer Bedrohungslage gekommen, in dessen Verlauf ein Diensthund durch einen Messerangriff verletzt und daraufhin die Dienstwaffe eingesetzt wurde. Der Täter konnte festgenommen werden.

Es müssen dramatische Stunden gewesen sein, die der Großeinsatz der Polizei aus Brandenburg und Berlin andauerte. Er begann damit, dass gegen 22:38 Uhr gestern Abend ein Zeuge den Notruf wählte und erklärte, dass auf dem Rastplatz ein Mann mit einer Waffe stünde.

Auf ein Wort: Rechtsextremismusvorwurf – Was ist dran?

14. Juli 2019 um 21:45 Uhr

Auf ein Wort: Rechtsextremismusvorwurf - Was ist dran?Wir wurden von mehreren Kollegen gebeten, uns zu dem aktuell in den Medien und in den sozialen Netzwerken geäußerten Vorwurf zu äußern, dass es innerhalb der Polizei rechtsextreme Tendenzen, gar Netzwerke gäbe. Nun, wir können nicht für alle Polizisten sprechen, aber als Polizisten einen Blick darauf geben, wie wir diese Situation gerade erleben.

Mit Sicherheit wird es den ein oder anderen geben, der uns eine adäquate Einschätzung über dieses recht komplexe Thema absprechen möchte. Frei nach dem Motto: Der Korpsgeist verhindert hier einen freien Blick. Wer so denkt, kann an dieser Stelle aufhören zu lesen. Wer uns allerdings zugesteht, differenzieren zu können, der möge bitte weiterlesen.

Der Fall des Polizisten P.: Ermittlungen nehmen immer groteskere Züge an

7. Juli 2019 um 20:25 Uhr

Der Fall des Polizisten P.: Ermittlungen nehmen immer groteskere Züge anWir haben schon mehrfach über den Vorfall in Berlin berichtet, bei dem es bei einer Einsatzfahrt zu einem tödlichen Unfall gekommen war. Als der Verdacht im Raum stand, der Fahrer des Streifenwagens könnte alkoholisiert gewesen sein, wurde er von den Medien und vielen Internetnutzern an den Onlinepranger gestellt, diffamiert und als “Mörder” bezeichnet.

Auch wenn sich der Shitstorm zwischenzeitlich gelegt hat, scheint die Justiz es den Medien nachmachen zu wollen. Die Ermittlungen gegen den Beamten nehmen mittlerweile immer groteskere Züge an, die, wenn sich die Sache so darstellt wie berichtet wird, die Frage aufkommen lassen, ob es hier noch mit rechten Dingen zugeht.

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