Gedanken einer Polizeiangestellten: Wertschätzung – Wie ein neuer Ausweis alles verändert

17. Januar 2020 um 19:57 Uhr

Gedanken einer Polizeiangestellten: Wertschätzung - Wie ein neuer Ausweis alles verändert

“Ich bin seit 1984 als Polizeihostesse jetzt PangVD (Polizeiangestellte im Verkehrsdienst) im Freistaat Bayern angestellt. Es ist nicht leicht für mich persönlich, weil ich Jahr für Jahr mehr ‘degradiert’ wurde. Früher war unser Aufgabenbereich breit gefächert, heute bin ich nur noch eines….ein Fußabtreter.

Warum ich heute besonders deprimiert bin? Ich habe heute, einen neuen Dienstausweis bekommen, weil mein Alter nicht mehr zu verlängern war. Aber diesmal bekam ich keinen grünen Dienstausweis der Landespolizei, sondern ich bekam einen grauen Beschäftigungsausweis.

Gedanken einer Polizistin: Dankbarkeit und Wertschätzung

6. April 2019 um 19:47 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Dankbarkeit und WertschätzungMach das Richtige, auch wenn niemand zuschaut. Das nennt man Integrität“. Davon abgesehen, dass das Richtige immer Definitionssache ist, ist es wichtig, Dinge nicht aus dem Grund zu tun, dass man von anderen Lob und Anerkennung bekommt, sondern dass man es aus Überzeugung machen sollte. Immer. Auch wenn niemand dabei ist, der deine gute Tat loben kann.

Dennoch schließt das eine andere Sache nicht aus: Es macht uns natürlich glücklich und bestärkt uns, wenn wir doch ab und zu mal ein „Danke“ hören. Wir sollten unser Verhalten zwar nicht davon abhängig machen, aber – und das müssen wir uns wohl alle eingestehen – es tut gut. Was meine ich damit konkret? Hier ein kleines Beispiel:

“Wertschätzung” von links: Linke möchten Schutzparagraf wieder abschaffen

11. Februar 2019 um 18:28 Uhr

"Wertschätzung" von links: Linke möchten Schutzparagraf wieder abschaffenDer sogenannte Schutzparagraf, der Einsatzkräfte vor tätlichen Übergriffen schützen und durch eine härtere Bestrafung vor solchen Angriffen abschrecken soll, war von Beginn an ein Zankapfel. Nachdem jahrelang eine Strafverschärfung des Widerstandsparagrafen 113 Strafgesetzbuch oder ein neues Gesetz gefordert wurde, wurde es zunächst von den SPD-geführten Ländern im Bundesrat blockiert.

Nach mehreren schweren, teils tödlichen Angriffe auf Polizisten, konnte sich dann doch in Bundestag und Bundesrat eine Mehrheit für ein neues Gesetz finden und so wurde der § 114 Strafgesetzbuch eingeführt, der Angriffe auch bei nichthoheitlichen Handlungen, also auch während der Streifenfahrt, unter Freiheitsstrafe stellt. Eine Geldstrafe kann nicht mehr verhängt werden.

Gastbeitrag von Dieter Müller: Wertschätzung in der Polizeiarbeit

3. November 2018 um 18:32 Uhr

Gastbeitrag von Dieter Müller: Wertschätzung in der PolizeiarbeitWertschätzung ist keine Einbahnstraße. Auf der einen Seite erbringen Mitarbeiter Leistungen und auf der anderen Seite nehmen andere Menschen diese Leistungen mit einer mehr oder weniger großen Erwartungshaltung entgegen.

Die Polizei ist als Organisation und Teil der exekutiven Staatsgewalt ein Dienstleister, deren Auftraggeber einerseits die Bürger sind und andererseits andere Behörden, mit denen die Polizeibeamten aufgrund gesetzlicher Aufträge zusammenarbeiten müssen wie z. B. die Staatsanwaltschaft, die Bußgeldbehörden oder die Fahrerlaubnisbehörden.

Die Wertschätzung von der behördlichen Seite besteht darin, dass auf Augenhöhe vertrauensvoll und transparent miteinander gearbeitet wird, um die gesetzlich definierten Ziele zu erreichen.
Die Wertschätzung von Seiten der Bürger ist zwiespältig und selten von Freude geprägt, sondern zumeist von der Erwartung erfüllt, dass die „bestens bezahlten Beamten“ ohnehin nur ihre Aufträge erfüllen, zu denen sie verpflichtet sind.

Gedanken eines Polizisten zum Thema Wertschätzung

27. September 2018 um 20:34 Uhr

Gedanken eines Polizisten zum Thema Wertschätzung

“Liebe Mitmenschen,

zu allererst eine kleine Frage:
Glaubt ihr, dass eure Wertschätzung gegenüber den Polizisten die ist, die ihnen zukommen sollte?

Als Polizist sehe ich meine Kollegen und mich tagtäglich als Prellbock der Gesellschaft. Ein großer Teil der Bevölkerung scheint seine Rechte und Pflichten besser zu kennen als die Polizei selbst und das wird gegenüber den Beamten auch offen kommuniziert.
Wird jemand dann in seine Schranken verwiesen und im vorliegenden Rechtsverständnis korrigiert, führt dies oftmals zu sehr viel Unmut.

Wertschätzung: Anwohner bedankt sich für polizeilichen Einsatz

13. Oktober 2017 um 12:29 Uhr

Wertschätzung: Anwohner bedankt sich für polizeilichen Einsatz

Bild: Polizei Köln

Es kommt nicht oft vor, aber hin und wieder bekommen wir Polizisten von den Bürgern ein kleines Dankeschön. In Köln (Nordrhein-Westfalen) bedankte sich ein Anwohner für einen polizeilichen Einsatz, den die Kollegen anlässlich eines versuchten Raubes dort hatten.

Ein 26-Jähriger war nachts in Köln unterwegs und wurde von drei Personen, die einen Hund mitführten, verfolgt. Als einer aus der Gruppe den 26-Jährigen auf Zigaretten und Handy ansprach und dieser eine Herausgabe ablehnte, wurde er von den zwei anderen aus der Gruppe an den Armen festgehalten.

Nun forderte die Personengruppe die Wertsachen des jungen Kölners. In einem günstigen Moment konnte sich der 26-Jährige jedoch losreißen und weglaufen. Dann alarmierte er die Polizei, die sogleich anrückte. Einer Zivilstreife fiel eine Auto auf, in dem die drei Räuber samt Hund saßen.

Offener Brief von Mamo Bauer: Warum gehört die Ordnungspolizei nicht zu den systemrelevanten Berufen, sodass wir die Notkinderbetreuung in Anspruch nehmen können?!

23. März 2020 um 21:01 Uhr

Offener Brief von Mamo Bauer: Warum gehört die Ordnungspolizei nicht zu den systemrelevanten Berufen, sodass wir die Notkinderbetreuung in Anspruch nehmen können?!

“Im Zeichen von Corona möchte Ich mal was los werden. Es macht mich sehr traurig, bei dem was aktuell mit uns in Hessen gemacht wird. Ich bin seit 21 Jahren bei der Kommunalpolizei. Ich bin ausgebildet auf der VHV Mannheim, Polizeiakademie Wiesbaden, HVSV Darmstadt, und ca. 25 Zusatzmodulen.

Ich arbeite eng mit anderen Kommunen und der Landespolizei zusammen. Auch die Kripo arbeitet oft mit uns zusammen. Ich muss mir seit 20 Jahren Dinge anhören wie ‘Ihr seid keine richtige Polizei’ oder ‘Zum Knöllchen schreiben reicht eure Ausbildung aus, aber für mehr nicht’.

Der Polizeibericht im Original: Kekse nach Knöllchen

29. Januar 2020 um 12:09 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Kekse nach Knöllchen

Bild: Kreispolizeibehörde Viersen

Wir möchten gar nicht viele Worte zu dem folgenden Vorfall verlieren, da die Kollegen aus Viersen (Nordrhein-Westfalen) bereits die passenden Worten gefunden haben. Nur so viel: DAS ist Wertschätzung, die gut tut! Unser Polizeibericht im Original:

Wir erleben viel, selten Positives und fast nie so etwas wie heute: Unser Kollege der Wache Nettetal hat sich sehr gefreut: Er war zur Verkehrsüberwachung am Kreisverkehr auf der Poststraße eingesetzt. Hier richtete sich sein Augenmerk besonders auf Fehler beim Abbiegen, da dies häufig die Ursache für Unfälle mit Radfahrern darstellt.

So hielt er denn dann auch ein niederländisches Fahrzeug besetzt mit einem Ehepaar an, das den Kreisverkehr ohne zu blinken verlassen hatte. Der Mann konnte die angebotenen 10 Euro Verwarngeld nicht bezahlen, also musste dies seine angetraute Beifahrerin erledigen, die dies mit den Worten “Das wird ja ein teurer Einkauf” erledigte.

Unser Jahresrückblick: Das war 2019 – unsere Wünsche für 2020

31. Dezember 2019 um 19:57 Uhr

Unser Jahresrückblick: Das war 2019 – unsere Wünsche für 2020Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. 2019 hielt für uns alle so manche Überraschung parat. Bei manchen lief das Jahr ganz gut, bei anderen weniger.

 

Fangen wir mit den weniger schönen Dingen an.

Wir mussten im Laufe des vergangenen Jahres viele schlimme Nachrichten schreiben. Ob Unfälle, Angriffe auf Kollegen, fehlende Wertschätzung (extern wie intern), fragwürdige Gerichtsurteile, Fehler aus verantwortlichen Reihen, verletzte und sogar getötete Kollegen.

Wir möchten ausdrücklich auf unserer Seite die gesamte Bandbreite der polizeilichen Arbeit, aber auch den Einblick in unser Denken und Fühlen darstellen. Uns persönlich, den Admins im Team, fällt es allerdings immer schwer, negative oder schlechte Nachrichten zu veröffentlichen.

Besonderer Besuch an Heiligabend: Neunjähriger bedankt sich bei Polizisten für ihren Dienst an Weihnachten

27. Dezember 2019 um 11:55 Uhr

Besonderer Besuch an Heiligabend: Neunjähriger bedankt sich bei Polizisten für ihren Dienst an Weihnachten

Bild: Polizei Köln

Viele Menschen bedankten sich in den vergangenen Tagen bei ihrer Polizei, dass sie auch über Weihnachten für Sicherheit sorgt. Ob on- oder offline, wir Polizisten freuen uns über diese Wertschätzung! In Opladen (Nordrhein-Westfalen) bekamen die Kollegen an Heiligabend Besuch von einem Neunjährigen, der sich vor der eigenen Bescherung bei den Polizisten bedanken wollte und auch selbst etwas im Gepäck hatte.

“Um dem Christkind die Gelegenheit zu geben in Ruhe die Bescherung vorzubereiten, machte Luca nach dem gemeinsamen Abendessen mit Vater und Großvater einen Spaziergang.” So beginnt der Polizeibericht. Der Weg führte die drei Generationen der Familie schnurstracks zur dortigen Polizeiwache.

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