Gedanken einer Leserin: Diese Worte gehen nach Winnenden

11. März 2019 um 20:12 Uhr

Gedanken einer Leserin: Diese Worte gehen nach Winnenden

“Diese Worte gehen nach Winnenden:

Wir sind bei Euch!

Ich selber lebe rund 700 km entfernt, hoch im Norden Deutschlands, kenne den Ort nicht, kenne die Schule nicht, kenne keines der Opfer oder ihre Familien. Und dennoch beschäftigt mich dieses Datum, und alles was damit zusammenhängt, extrem. So extrem, das ich gerade aus einem Alptraum aufgewacht bin. Und es wird mir klar: ich kenne eben doch ein Opfer dieser Tat…

Der Amoklauf – Winnenden 10 Jahre danach

11. März 2019 um 15:26 Uhr

Gegen 09:33 Uhr ging der erste Notruf aus der Albertville-Realschule in Winnenden bei der Polizei ein. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits die ersten Todesopfer. Alleine im ersten Klassenraum fordert der Amoklauf des ehemaligen Schülers Tim K. fünf Tote.

Am Ende wird Tim K. 15 Menschen erschossen haben, Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren und Lehrerinnen und Lehrer. Nur fünf Minuten nach dem ersten Notruf war das erste Team der Polizei vor Ort und betrat die Schule. Den Amokläufer zwang dies nach einer anfänglichen Schießerei auf die Beamten zur Flucht. In einem Autohaus in Wendlingen tötete er zwei weitere Menschen.

Eintreffende Polizisten werden in Wendlingen in eine Schießerei verwickelt, der Amokläufer tötet sich schließlich selbst. Die Bilder dieser grauenhaften Tat lassen nicht mehr los. Nicht die Überlebenden, nicht die Einsatzkräfte.

In stillem Gedenken an die Opfer des Amoklaufs von Winnenden

11. März 2019 um 09:30 Uhr

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Wir gedenken heute der 15 Opfer des Amoklaufs an der Schule in Winnenden und in Wendlingen, die in diesen Minuten, heute vor zehn Jahren, sterben mussten.

Wir sind in Gedanken bei den Überlebenden, deren Angehörigen und auch den Einsatzkräften, die die Bilder und Eindrücke bis heute mit sich herum tragen.

TV-Tipp: Wenn der Traum zum Albtraum wird

22. November 2019 um 18:55 Uhr

Um 22 Uhr startet heute Abend die Talkrunde im SWR Nachtcafé zum Thema Wenn der Traum zum Albtraum wird. Zu den Gästen gehört unter anderem Kollege Ernst Kappel, der nach dem Amoklauf an der Schule in Winnenden 2009 als Kriminaltechniker die Leichenschau an den Kindern durchführen musste.

“Ich habe den Anruf gekriegt, dass ich die Leichenschau machen muss. Dort hat mich eine ganz tiefe Trauer befallen”, sagt Kappel. Die Bilder lassen ihn bis heute nicht los. Durch das erlittene Trauma konnte er seinen Beruf nicht mehr weiter ausüben.

Seine Eindrücke verarbeitet er auch in einem Buch, welches nächstes Jahr erscheinen wird. Es trägt den Titel: System Polizei. Der Kommissar und der Amoklauf von Winnenden: Eine Spurensuche.

Aus Spaß wurde Ernst: Fahrende Bierkiste aus dem Verkehr gezogen

26. Oktober 2018 um 08:58 Uhr

Aus Spaß wurde Ernst: Fahrende Bierkiste aus dem Verkehr gezogen

Bild: Polizeirevier Winnenden

Die kreativen Ideen mancher Zeitgenossen sind wirklich zu beneiden, auch das handwerkliche Talent, welches es benötigt, um diese Ideen umzusetzen, sucht manchmal seinesgleichen. Auch wenn wir weder die Ideen-, noch die Handwerkspolizei sind, hört der Spaß dann auf, wenn man sich und/oder andere gefährdet.

Mit einem solchen Fall hatten es die Kollegen vom Polizeirevier Winnenden (Baden-Württemberg) zu tun. Denen fuhr nämlich während der Streifenfahrt eine Bierkiste auf vier Rädern über den Weg. Fahrende Bierkiste? Ja richtig.

Hase übersteht unverletzt Kollision mit Auto und fährt mit als blinder Passagier zur Unfallaufnahme

6. März 2017 um 10:26 Uhr

Hase übersteht unverletzt Kollision mit Auto und fährt mit als blinder Passagier zur UnfallaufnahmeEine 49jährige Frau erschien beim Polizeirevier Winnenden (Baden-Württemberg) und wollte einen Wildunfall anzeigen. Sie erklärte, dass sie auf dem Weg zwischen Schelmenholz und Hanweiler unterwegs war, als plötzlich ein Hase auf die Straße gesprungen sei.

Es kam zur Kollision und den Vorfall wollte die Dame anzeigen. Als sich die Polizisten den Wagen anschauten, staunten sie nicht schlecht. Aus dem Gitter hinter der vorderen Stoßstange schaute quietschfidel der zuvor genannte Hase hervor.

Meister Lampe konnte “nach längerem Zutun dazu bewogen werden”, den Motorraum zu verlassen und in eine Hundetransportbox umzuziehen. Da der Hase offenbar die Kollision unverletzt überstanden hatte und “die Personalienerhebung entbehrlich war”, fuhren die Beamten ihn dann wieder zurück an die Unfallstelle und entließen ihn in die Freiheit.

Unfallaufnahme mal völlig anders. Es ist schön, wenn der Hase die Sache unverletzt überstanden hat und die Rückführung in die angestammte Heimat ist eine Serviceleistung der Polizei, die wir gerne übernehmen.

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