Zivilcourage lohnt sich: Soldat erhält Dank von Bundespolizei und Bundeswehr

14. Oktober 2019 um 12:03 Uhr

Zivilcourage lohnt sich: Soldat erhält Dank von Bundespolizei und Bundeswehr

Bild: Bundespolizeidirektion Hannover und Bundeswehr

Zivilcourage lohnt sich, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Der Dank eines (möglichen) Opfers einer Straftat ist einem gewiss und darüber hinaus schaut man nicht einfach weg, wenn jemand Hilfe braucht. Denn wer nichts tut macht mit.

Bereits vorvergangenen Samstag ereignete sich in der Regionalbahn von Hannover nach Bremen ein Vorfall, bei dem ein junger Soldat der Bundeswehr diese Zivilcourage zeigte. Er wurde Zeuge, wie eine Frau Mitte 30 von einem 28-Jährige belästigt wurde.

Polizisten im Gespräch: Tag der Zivilcourage

19. September 2019 um 20:56 Uhr

Polizisten im Gespräch: Tag der Zivilcourage

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Stephan Dinges

Wir haben schon von dem ein oder anderen Fall von Zivilcourage berichtet. Von Fällen, in denen Bürger tatkräftig die Ermittlungen unterstützt, die Polizei informiert oder Täter sogar dingfest gemacht haben. Von Fällen, in denen dieses lobenswerte Engagement aber auch dazu geführt hat, dass der Helfende selbst zum Ziel eines tätlichen Angriffs wurde.

Am heutigen Tag der Zivilcourage sind mancherorts Polizisten mit Bürgern ins Gespräch gekommen und haben über die Wichtigkeit der Zivilcourage, aber auch über die Gefahren informiert. Wir möchten an dieser Stelle für alle noch einmal die Grundsätze der Zivilcourage zusammen fassen:

Zivilcourage: Vater und Sohn helfen Polizisten in Not

30. August 2019 um 11:38 Uhr

Beispielhaft halfen Vater und Sohn, die eine Landschaftsgartenbaufirma besitzen, Polizisten in Stade (Niedersachsen), die von zwei betrunkenen und unter Drogen stehenden Männern massiv tätlich angegriffen wurden. Für sie stand außer Frage, helfen zu müssen.

Dafür erhielten sie den XY-Preis, der jährlich vom Bundesministerium des Innern an Helden des Alltags vergeben wird. Danke dafür!

Den nachgestellten Fall könnt ihr euch hier anschauen.

Mann schlägt Kind grundlos: Erwachsene zeigen Gleichgültigkeit, Kinder dagegen Zivilcourage

26. Juni 2019 um 12:22 Uhr

Mann schlägt Kind grundlos: Erwachsene zeigen Gleichgültigkeit, Kinder dagegen ZivilcourageErst kürzlich hatten wir das Thema, dass Kinder sich oft sehr erwachsen vorkommen können und dann selbständig Dinge tun, bei denen besser Erwachsene anwesend wären. Im folgenden Fall war es genau anders herum: Die Kinder verhielten sich erwachsener als diejenigen, die es eigentlich hätten vormachen sollen. Ein Fall von Gleichgültigkeit und Zivilcourage.

Am Hauptbahnhof in Hannover war es zu einer Körperverletzung gekommen. Ein Mann hatte grundlos einen syrischen neunjährigen Jungen mit der Hand gegen den Kopf geschlagen und war weiter gegangen, als ob nichts geschehen wäre. Zahlreiche Bahnreisende hatten den Vorfall mitbekommen, doch keiner unternahm etwas.

Zivilcourage: Fahrgast beendet Schlangenlinienfahrt eines Busses und verschwindet

26. Januar 2019 um 09:28 Uhr
Zivilcourage: Fahrgast beendet Schlangenlinienfahrt eines Busses und verschwindet

Bild: Polizei Duisburg

Polizei bittet den couragierten Fahrgast sich zu melden

Manchmal muss man eine Entscheidung treffen. Je nach Situation hat man Zeit, sich die Angelegenheit gut zu überlegen, an anderer Stelle muss man aus dem Bauch heraus sofort entscheiden. Die richtige Entscheidung getroffen hatte vorgestern der Fahrgast eines Busses. Bei ihm möchte sich die Polizei nun bedanken.

Am Abend des vergangenen Donnerstags, gegen 20:40 Uhr, wurde der Fahrer eines Busses der Linie 905 in Duisburg ohnmächtig. Der nun führerlose Bus fuhr in Schlangenlinie, geriet in den Gegenverkehr und kollidierte links und rechts mit einer Steinmauer.

Zivilcourage ausgezeichnet: Gestürzten Radfahrer erfolgreich reanimiert

17. August 2018 um 14:55 Uhr

Zivilcourage ausgezeichnet: Gestürzten Radfahrer erfolgreich reanimiert

Bild: Polizei Bochum

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Menschen anderen helfen die in Not geraten sind. Leider kommen wir oft zu Unfällen wo kein Mensch Erste Hilfe leistet und dies fatal für die Opfer enden kann. Umso wichtiger ist es, couragierten Bürgern zu danken.

Am 13. Juli dieses Jahres kam es zu einem Alleinunfall eines 61-jährigen Radfahrers aus Witten (Nordrhein-Westfalen). Der Mann stürzte schwer und blieb mit einem Herz- und Atemstillstand auf dem Boden liegen.

Zufällig fuhr die 30-jährige Anna-Katharina Jantschke an dem Unfall vorbei und reagierte sofort. Sie erkannte den Ernst der Lage und begann sofort mit der Reanimierung des 61-Jährigen.

Durch die Reanimation konnten die inzwischen eingetroffenen Rettungskräfte den Verunglückten ins Leben zurückholen. Nur durch das couragierte Verhalten von Frau Jantschke war es den Rettungskräften möglich, den 61-jährige Mann zu stabilisiert und erfolgreich zu retten.

Zivilcourage: Passant verhindert nach sexuellem Missbrauch von Kindern Tötungsdelikt an Polizisten

18. April 2018 um 08:03 Uhr

Zivilcourage: Passant verhindert nach sexuellem Missbrauch von Kindern Tötungsdelikt an PolizistenUnsere Polizei ist eine Bürgerpolizei. Sie ist für den Bürger da, ist auf Hinweise der Bürger angewiesen und manchmal auch auf die Hilfe dieser. Dem beherzten Einschreiten eines Passanten verdankt ein Magdeburger Polizist womöglich sein Leben.

Am vergangenen Sonntag kam es zu einem sexuellen Übergriff eines 33-jährigen Deutschen auf zwei Kinder im Altern von elf und zwölf Jahren. Der Mann näherte sich völlig entkleidet den beiden Mädchen und sprach sie auf erniedrigende Weise an.

Eine Zeugin alarmierte die Polizei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) und als die eingesetzten Beamten sich näherten, versuchte der Sittlichkeitstäter zu flüchten. Die Flucht konnte durch die Polizisten zwar verhindert werden, jedoch ging der nackte Mann nun zum Angriff über.

Zivilcourage nach Raubüberfall: Opfer bedankt sich bei Helfern und Polizisten

28. Oktober 2017 um 17:55 Uhr

Zivilcourage nach Raubüberfall: Opfer bedankt sich bei Helfern und PolizistenEs ist ein Erlebnis, das man niemandem wünscht. Eine 53-jährige Frau wurde am vergangenen Sonntag in Berlin Opfer eines Raubüberfalls. Als sie am Bankautomaten stand um Geld abzuheben, wurde sie von zwei Männern angegriffen. Als sie in die Bank flüchten wollte, hielten die Männer sie ab, zogen ihr an den Haaren, hielten sie an den Armen fest, raubten ihr die Geldbörse.

Zwei Zeugen schritten daraufhin ein. Ein Mann schlug die Täter in die Flucht und kümmerte sich um die unter Schock stehende Frau, die körperlich unverletzt blieb. Eine Radfahrerin verfolgte die Täter auf der Flucht. Die alarmierten Polizisten übernahm Fahndung und Ermittlungen, die Zeugen machten ihr wichtigen Angaben. Die Videoüberwachung wurde gesichtet.

Zivilcourage: Auto- und Lkw-Fahrer halten betrunkenen Geisterfahrer auf

11. September 2017 um 16:24 Uhr

Zivilcourage: Auto- und Lkw-Fahrer halten betrunkenen Geisterfahrer aufMutig, aber völlig richtig, haben in der vergangenen Nacht ein Autofahrer und zwei Lkw-Fahrer reagiert, die mit ihrem Einschreiten einen betrunkenen Geisterfahren stoppen und damit von seinem gefährlichen Tun abhalten konnten.

In den frühen Morgenstunden war ein VW Golffahrer mit seinem Fahrzeug auf der A63 bei Kirchheimbolanden (Rheinland-Pfalz) unterwegs und fuhr in die falsche Richtung als Geisterfahrer. Ein anderer Autofahrer erkannte die Gefahr und konnte den Golffahrer mit Lichthupe dazu bewegen, umzukehren und in die richtige Richtung weiterzufahren.

Zivilcourage: Eishockey-Torwart half Polizisten in Not und wurde nun dafür geehrt

18. März 2017 um 19:02 Uhr

Am 7. Februar dieses Jahres kam es auf der Insel Usedom zu einer Wiederstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte. Ein bereits am Boden liegender Beamter wurde von einem alkoholisierten Mann angegriffen.

Nino Jistel wurde Zeuge des Angriffs und schaute nicht weg. Nein, er griff ein und half dem Polizisten auf äußerst couragierte Art und Weise und konnte so zur Festnahme des Gewalttäters verhelfen.

Nino Jistel, Torwart bei der Eishockeymannschaft “Chemnitz Crashers” war mit seiner Freundin auf der Rückfahrt von der Insel Usedom nach Chemnitz. Der 27-Jährige, sah den Streifenwagen mit Blaulicht an der Straße stehen und wurde so Zeuge des Angriffs.

Der 40-jährige Gewalttäter saß auf dem Brustkorb des Beamten und würgte ihm die Luft ab. Die 23-jährige Kollegin des Polizisten hatte alles versucht den Mann von ihrem Kollegen herunter zu bekommen. Selbst Pfefferspray nutzte nichts. “Die Frau schrie so laut, dass ich sie bis ins Auto gehört habe”, sagt Nino Jistel. “Warte kurz”, habe der 27-Jährige zu seiner Freundin gesagt, als er ausstieg.

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