Versuchter Polizistenmord von Unterföhring: Mann verhöhnt öffentlich schwer verletzte Polizistin

17. Juni 2018 um 8:50 Uhr

Versuchter Polizistenmord von Unterföhring: Mann verhöhnt öffentlich schwer verletzte PolizistinAm 13. Juni jährte sich der versuchte Polizistenmord von Unterföhring zum ersten Mal. Damals entriss ein Mann einem Polizisten am dortigen Bahnhof seine Dienstwaffe und schoss der Polizistin damit in den Kopf. Die 26-jährige Beamtin der Polizeiinspektion 26 in Ismaning befindet sich seit dem im Wachkoma.

Noch am selben Tag hatte ein Piratenpolitiker sich abfällig geäußert und war für seinen menschenverachtenden Tweet zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Wie nun bekannt wurde, hatte sich noch ein weiterer Mann in ähnlicher Weise öffentlich geäußert und stets Bezug zum versuchten Polizistenmord genommen.

“Alles im Griff auf dem Havelfest in Brandenburg an der Havel! Gruß von Tom und Tobi”

16. Juni 2018 um 23:05 Uhr

"Alles im Griff auf dem Havelfest in Brandenburg an der Havel! Gruß von Tom und Tobi"

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

16. Juni 2018 um 18:38 Uhr

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

“Liebes Team von Polizist=Mensch,

Ihr habt mit eurer Seite etwas geschaffen was es so nicht gibt. Ihr gebt den Kollegen die Möglichkeit ihre eigene Sicht der Dinge zu erzählen. Es tun nur viel zu wenige. Ihr seid zu unserem Sprachrohr geworden.

Ich verfolge euren Blog, da ich selbst weder Twitter noch Facebook habe und dies auch so beibehalten will. Diese sozialen Netzwerke sind Segen und Fluch gleichzeitig. Segen sind Seiten wie eure… Fluch dagegen, naja, ich glaube ihr wisst was ich meine. Vielen Dank dafür!

Naja, nun zu meinem eigentlichen Thema…

Ich bin Polizist und dies mit Leib und Seele, meine zweite große Liebe nach meiner Frau.

Sender in der Mitverantwortung? Zuschauer begehen nach TV-Beitrag Selbstjustiz

16. Juni 2018 um 15:55 Uhr

Sender in der Mitverantwortung? Zuschauer begehen nach TV-Beitrag SelbstjustizNach einem Fernsehbeitrag um die Mittagszeit glaubten mehrere Männer das Recht in die eigene Hand nehmen zu müssen und schlugen einen 50-Jährigen in Bremen derart zusammen, dass dieser lebensgefährliche Verletzungen davon trug.

Ein TV-Sender – wie mittlerweile bekannt, war es während der Sendung Punkt 12 auf RTL – hatte am Dienstag darüber berichtet, wie Reporter über das Internet zu vermeintlichen Pädophilen Kontakt aufnehmen. Hierbei gab man sich als eine 13-Jährige aus und verabredete sich zu einem Treffen mit einem Mann in Bremen. Am Treffpunkt wurde ein Mann gefilmt, der sich nach Auffassung der Reporter verdächtig verhielt.

“Grüße aus San Francisco, Streife erfolgreich ohne Feststellungen, Dirk”

16. Juni 2018 um 12:31 Uhr

"Grüße aus San Francisco, Streife erfolgreich ohne Feststellungen  Dirk"

“Manchmal sind es nur die ungewöhnlichen Orte, die die Abwechslung im Job ausmachen. Gruß aus Geesthacht (Schleswig-Holstein) von Raphael”

15. Juni 2018 um 23:03 Uhr

"Manchmal sind es nur die ungewöhnlichen Orte, die die Abwechslung im Job ausmachen. Gruß aus Geesthacht (Schleswig-Holstein) von Raphael"

Nach Ruhestörung Schusswaffengebrauch: Ordnungsamtsmitarbeiter bedroht, Polizisten angegriffen

15. Juni 2018 um 19:49 Uhr

Nach Ruhestörung Schusswaffengebrauch: Ordnungsamtsmitarbeiter bedroht, Polizisten angegriffenIn der vergangenen Nacht ist der Einsatz wegen einer Ruhestörung aus bislang unbekannten Gründen eskaliert. Dabei hat der Vorfall zwei verschiedene Seiten: Auch wenn es unerklärlich ist, wie eine banale Sache derart eskalieren kann und einen Schwerverletzten forderte, kann man dennoch froh sein, dass nicht mehr passiert ist.

Die Stadt Koblenz (Rheinland-Pfalz) wurde über eine Ruhestörung in einer Flüchtlingsunterkunft informiert. Mitarbeiter des zuständigen Ordnungsamtes begaben sich gegen 22 Uhr gestern Abend zur Örtlichkeit.

Kleiner Einbrecher aus bemitleidenswerter Situation befreit

15. Juni 2018 um 10:43 Uhr

Manche Polizeimeldungen kann man einfach nur im O-Ton wiedergeben und das möchten wir mit dem folgenden Bericht gerne tun:

“Beim Versuch widerrechtlich in eine Reithalle einzudringen, brachte sich am vergangenen Mittwoch ein kleiner Marder in eine bemitleidenswerte Situation. Nachdem eine Frau kurz vor sieben Uhr auf das jämmerlich schreiende Tier aufmerksam wurde und es aber nicht selbst befreien konnte, blieb ihr nur noch der Notruf 110.

Die Sendener Polizeibeamten rekonstruierten den Weg des Eindringlings: Dieser hatte sich beim Versuch in das Gebäude „einzusteigen“ auf Höhe seines Halses eingeklemmt und steckte nun fest.

Wer seinen Streifenwagen liebt der schiebt

15. Juni 2018 um 6:55 Uhr

Und dann war da noch der Einsatz, bei dem es hieß: Wer seinen Streifenwagen liebt der schiebt 😀

Wer seinen Streifenwagen liebt der schiebt

Bild: Polizei Burgenland via Facebook

Wir wünschen Euch allen ein weniger beschwerliches Wochenende!

Reportage: Der verlorene Respekt – Ordnungshüter in Gefahr

14. Juni 2018 um 21:29 Uhr

Für uns Polizisten ist es längst Alltag geworden: Beleidigungen, Schläge, Tritte, angespuckt werden. Fehlender Respekt vor dem Menschen, vor der Uniform, vor dem Staat, den wir repräsentieren. Doch nicht nur Polizisten haben dieses Problem, auch Feuerwehr und Rettungsdienst werden immer wieder angegriffen oder müssen die Polizei zu Hilfe rufen.

Und dann, wenn Anzeige erstattet wurde? Die Enttäuschung ist groß, wenn das Verfahren wegen einer Tätlichkeit eingestellt wird, weil laut Staatsanwaltschaft kein sogenanntes öffentliches Interesse besteht. Beleidigung werden oft schon hingenommen und es wird keine Anzeige erstattet.

Doch woher kommt dieser fehlender Respekt? Und was bedeutet das für die Polizisten und Retter? Beispiele aus der Praxis werden gezeigt und Fachleute kommen zu Wort.

Doch uns allen wäre schon geholfen, wenn der Wunsch von Kollegin Katja Berghoff, die auf Streife in Rostock begleitet wird, in Erfüllung ginge: “Ich wünsche mir einfach mehr Verständnis für unsere Arbeit.”

Die Reportage kann man sich hier anschauen.

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