Mobbing, Fesselspiele, Alkoholexzesse beim Kölner SEK – Ein Skandal, der keiner war

12. Oktober 2015 um 00:45 Uhr

SEK_KoelnWochenlang hatten die Medien darüber berichtet, dass beim Spezialeinsatzkommando (SEK) in Köln (Nordrhein-Westfalen) unhaltbare Zustände vorherrschten. Von “brutalen Stammesriten”, menschenverachtenden Vorgängen, Fesselspielen und Alkoholexzessen wurde da berichtet. Alles passte offenbar zu gut in die Klischee-Schublade der harten Kerle vom SEK. Das war auch der Grund, warum wir uns bislang nicht an dieser “Bericht”-Erstattung beteiligten.

Wie mittlerweile bekannt wurde, hatte die Staatsanwaltschaft Aachen, die für die strafrechtlichen Vorwürfe zuständig war, die Ermittlungen eingestellt hatte. Und nicht nur das: wie die Staatsanwaltschaft heraus fand, wird dort der Polizist Thorsten K., der den Stein ins Rollen brachte, als “problematische Persönlichkeit” bewertet.

Schwerer Diebstahl? Ne, so schwer war es bestimmt nicht.

12. Oktober 2015 um 00:40 Uhr

Schwerer-DiebstahlDie Straftatbestände und ihre Merkmale sind selbst manchmal für uns Polizisten nicht immer ganz so einfach auseinander zu halten. Das Gesetz sieht bestimmte Voraussetzungen (Juristendeutsch: Tatbestandsmerkmale) vor, die erfüllt sein müssen, um überhaupt eine Straftat, oder anstatt des einfachen den qualifizierten Tatbestand erfüllt zu haben.

Für uns gilt: ein Blick ins Gesetz oder den Kommentar erleichterter die Rechtsfindung. Manchmal hilft auch das Gespräch mit den Kollegen. Ganz anders sieht das natürlich für den rechtlich Unbedarften aus, da kann eine Klarstellung zu noch mehr Fragezeichen führen.

Auch wenn es RTL ist, der Kommentar ist richtig gut

12. Oktober 2015 um 00:37 Uhr

+ Breaking News + Bürger zeigt Bundeskanzlerin Merkel und Bundesinnenminister de Maizière wegen “bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern” an

12. Oktober 2015 um 00:35 Uhr

Merkel_AnzeigeWie HRinfo berichtet, sind Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Thomas de Maizière von einem Bürger wegen bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern angezeigt worden.

Als Grundlage der Anzeige diene hier § 96 Aufenthaltsgesetz. Darin heißt es unter anderem, dass mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird,

Sehen mit Auge oder Herz?

9. Oktober 2015 um 00:22 Uhr

Zitat_Uthoff

Polizisten/innen genießen hohes Ansehen und Polizei ist Wunschberuf von Schülern

9. Oktober 2015 um 00:16 Uhr

Ansehen_PolizeiRegelmäßig werden Umfragen durchgeführt, die das Ansehen bestimmter Berufsgruppen widerspiegeln sollen. Auch wenn es manchmal nicht so scheint, genießt die Polizei laut einer aktuellen Umfrage ein hohes Ansehen. Es kommt natürlich darauf, wen man fragt. 😉

So wurde im Auftrag des Deutschen Beamtenbundes (dbb) zum neunten Mal die “Bürgerbefragung öffentlicher Dienst” durchgeführt und das Meinungsforschungsinstitut forsa führte die Befragung durch.

Stilblüten aus einer anderen Zeit

9. Oktober 2015 um 00:11 Uhr

Kommt eine Frau mit zwei Granaten zur Polizei…

8. Oktober 2015 um 23:51 Uhr

Granate_MuenchenWas eine Frau den Polizisten in München (Bayern) auf den Tisch legte, war alles andere als beruhigend. Die 53jährige erschien bei der PI 42 in Neuhausen und legte den Beamten zwei Granaten hin.

Da völlig unklar war, ob die Granaten noch scharf sind, machte sich Nervosität auf der Dienststelle breit. Sofort wurde das Gebäude evakuiert und 20 Polizisten räumten fluchtartig ihre Büros.

Veranstaltungstipp und Freikarten zu gewinnen

7. Oktober 2015 um 23:36 Uhr

Bitte beachten: es können nur Kommentare auf Facebook berücksichtigt werden. Wir bitten um Verständnis.

Nach Angriff mit Gehwegplatten auf Polizisten in Berlin: Innensenator Frank Henkel nennt das Terror gegen den Rechtsstaat

7. Oktober 2015 um 23:26 Uhr

Angriff_Polizisten_TerrorZum Tag der Deutschen Einheit kam es zu einem Angriff auf Polizisten in Berlin. Wie wir berichteten wurden diese nicht nur mit Pyrotechnik beworfen, die vermutlich linken Gewalttäter in der Rigaer Str. warfen sogar Gehwegplatten von Hausdächern auf die Polizisten. Vier Beamte wurden dabei verletzt (http://fb.me/1TRA4J34u).

Nun hat sich Innensenator Frank Henkel zu Wort gemeldet und er belässt es nicht nur dabei, den Angriff scharf zu verurteilen, indem er das Verhalten “krank und menschenverachtend” nennt. Was er der Presse gegenüber äußerte, verschärft den Ton gegen Gewalttäter, die Polizisten angreifen.

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