Randele bei Demos zum Tag der Deutschen Einheit befürchtet

2. Oktober 2015 um 22:03 Uhr

Zum Tag der Deutschen Einheit
Polizei muss 20 Demos in Jena schützen
In Frankfurt rechnet Polizei mit Ausschreitungen

Morgen ist Tag der Deutschen Einheit, aber nicht irgend einer. Denn morgen jährt sich die Wiedervereinigung zum 25. Mal. Quer durch die Republik gibt es Feste und offizielle Zeremonien. Aber auch Demonstrationen, aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir möchten zwei Städte heraus greifen, in denen wir die Lage morgen mit Aufmerksamkeit beobachten werden.

Randale_TDDE15In Jena (Thüringen) hat die Polizei bekannt gegeben, dass es drei angemeldete Demonstrationen rechter Organisationen geben wird. Dem stellen sich insgesamt 17 Gegendemonstrationen entgegen.

Die Polizei rechnet mit mehreren Tausend Teilnehmern und wird mit mehreren Hundert Beamten im Einsatz sein, um die verschiedenen Lager zu trennen und Auseinandersetzungen zu vermeiden. Die Polizei Jena appelliert daher auch an alle Teilnehmer, friedlich zu demonstrieren und keine Straftaten zuzulassen.

Tierischer Einsatz in Bensheim

2. Oktober 2015 um 21:59 Uhr

Steffi hatte gestern einen tierischen Einsatz und freut sich, dass er erfolgreich verlaufen ist:

Zwei kleine Dackel konnten heute am 01.10.2015 durch die Bensheimer Polizei eingefangen und ihren Besitzern ausgehändigt werden. Die beiden haben sich sichtlich wohl gefühlt auf der Rückbank 😉”

Dackel_Bensheim

Eine sichere Nacht mit den Diensthundeführern aus der Schweiz

1. Oktober 2015 um 23:23 Uhr

Leserbrief: Polizei – Gehasst, Verdammt, Benötigt! Warum es manchmal so schwer ist…

1. Oktober 2015 um 19:54 Uhr

Leserbrief_gehasst_verdammt_benoetigt

In jungen Jahren den Beruf für sich entdeckt, Abitur, Bewerbungen, 3 Jahre Studium und schneller als man schauen kann entwickelt sich rasch ein seelisches Ungleichgewicht als Folge von Konfrontationen mit menschenunwürdigen Verhältnissen, grausamen Bildern, roher Gewalt, kaum vorstellbaren Umständen!

Schwere Unfälle, bestialische Gewalttaten, Angriffe mit Waffen oder durch Menschen mit hochinfiziösen Krankheiten, tagtäglicher Abnehmer für jeglichen Kummer von Menschen – sämtliche Situationen in denen Unbeteiligte/Unschuldige sinnlos aus dem Leben gerissen werden bzw. denen ein Teil ihres Lebens genommen wird. Vorfälle in denen Kinder seelischer und/oder körperlicher Misshandlung ausgesetzt sind.

Dinge, die getan werden müssen. Dinge, die jeden Polizisten irgendwann in seinem Berufsleben über seine körperlich oder seelisch verschmerzliche Grenze bringen.

Polizisten in der Schweiz wegen Amtsmissbrauchs zu Geldstrafen verurteilt

1. Oktober 2015 um 17:28 Uhr

Amtsmissbrauch_BernEs ist bereits anderthalb Jahre her, als sich folgendes auf der Bahnhofswache in Bern (Schweiz) zugetragen haben soll:

Ein polizeilich bekannter Mann befand sich auf der Wache am Berner Hauptbahnhof und war in den Warteraum eingesperrt worden. Dort urinierte er auf den Boden.

Als zwei Polizisten ihn zum Reinigen des Bodens aufgefordert hatten und der Mann sich weigerte dies zu tun, wurde der Mann von einem der Polizisten auf den Boden gedrückt. Der Mann solle seinen Urin auflecken. Der zweite Polizist hielt in der Zwischenzeit die Beine des Mannes fest.

Polizei Bayern nimmt Elektrofahrzeuge in Betrieb

1. Oktober 2015 um 16:09 Uhr

Die Polizei Bayern hat seit vorgestern drei Elektrofahrzeuge in Betrieb. Allerdings handelt es zunächst einmal nur um drei Fahrzeug vom Typ BMW i3. Die Fahrzeuge werden auf die Standorte Augsburg, München und Nürnberg verteilt und sollen zunächst auf ihre Praxistauglichkeit überprüft werden.

Die “uniformierten” Elektrostreifen sind vollwertig ausgestattet, mit Blaulicht, Martinshorn und Digitalfunk.

Abgesehen von der Antriebsart unterscheidet diese drei Fahrzeuge noch etwas vom Rest des Fuhrparks: sie sind die ersten Streifenwagen in Bayern, die die Farbe Blau tragen.

BMWi3_Bayern

Danke an Erik für das Bild!

Nach Ausschreitungen bei Drittligaspiel: Hansa Rostock entschuldigt sich bei Polizei für Banner

1. Oktober 2015 um 16:07 Uhr

Rostock_Banner

Bild: uisf.de via faszination-fankurve.de

Am vergangenen Mittwoch war es beim Drittligaspiel Hansa Rostock gegen 1. FC Magdeburg zu Ausschreitungen gekommen. Bereits bei der Anreise hatten unbekannte Täter einen Zug großflächig mit präparierten Feuerlöschern besprüht. Außerdem wurde ein Zug mit Gegenständen beworfen, so dass zwei Scheiben zu Bruch gingen.

Während der Partie wurde im Stadion Pyrotechnik gezündet, die das Stadion in Qualm hüllten, so dass das Spiel kurzzeitig unterbrochen werden musste.

Nach dem Spiel zogen etwa einhundert gewaltbereite “Fans” von Hansa Rostock am neuen Polizeizentrum vorbei und bewarfen das Gebäude mit Steinen. Die Fassade und eine Fensterscheibe wurden hierbei beschädigt. Bei dem Drittligaspiel waren 1.300 Polizisten aus verschiedenen Bundesländern und der Bundespolizei eingesetzt.

Hilferuf einer Flüchtlingshelferin

30. September 2015 um 22:24 Uhr

Hilferuf_Helferin

“Polizisten, Ehrenamtliche und freiwillige Helfer haben die letzten Wochen alles gegeben und die Kraft geht aus.”

Oft lesen wir von den unhaltbaren Zuständen bei der Betreuung der Flüchtlinge. Alle, die mit dieser Thematik beschäftigt sind, gehen an ihre Grenzen und darüber hinaus. Doch selten bekommt man einen solch authentischen Einblick von jemand, der sich selbst und freiwillig engagiert hat und aus Rücksicht auf die eigene Gesundheit letztendlich die Hilfe einstellen musste.

Eine freiwillige Flüchtlingshelferin (die Autorin ist uns bekannt) hat uns zwei Schilderungen zugesandt, die beschreiben, was sie erlebt hat und wie es ihr dabei ging. Zwischen beiden Schilderungen liegen nur wenige Tage und dennoch bemerkt man sehr deutlich die emotionale Weiterentwicklung und umso eindringlicher wird die Bitte an die Verantwortlichen, endlich etwas zu tun:

Blitzermarathon? Mit welchem Personal?

30. September 2015 um 20:51 Uhr

Blitzermarathon2015Der Blitzermarathon wird regelmäßig seit 2012 durchgeführt. Hierbei werden bundesweit Radar- und Laserkontrollen durchgeführt, meist werden sogar vorher die Kontrollstellen öffentlich bekannt gegeben. Dennoch sind überraschend viele Menschen zu schnell unterwegs.

Allein beim Blitzermarathon im April dieses Jahres wurden bundesweit 3,2 Mio. Fahrzeuge überprüft, von denen rund 90.000 zu schnell unterwegs waren. Millionen Euro wurden dadurch in die öffentlichen Kassen gespült. Doch das alles steht nun auf der Kippe.

Die Polizei ist überlastet und hat zu wenig Personal. Dies geht aus einem Schreiben der Innenministerkonferenz hervor. Darin heißt es: “Aufgrund der nicht absehbaren Entwicklung der Flüchtlingssituation und der daraus resultierenden Aufgaben der Polizei wurde durch alle AK II-Mitglieder einstimmig entschieden, dass die Vorbereitung der nächsten länderübergreifenden Geschwindigkeitskontrolle bis auf weiteres zurückgestellt wird.”

+++ Polizist während eines Einsatzes in der Hasenheide schwer verletzt +++

30. September 2015 um 20:48 Uhr

Wie schrecklich und hinterhältig!
Wir wünschen dem Kollegen schnelle und vollständige Genesung!

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