Vorstellung: Luxemburg bekommt neue Polizeihubschrauber

20. November 2019 um 11:49 Uhr

Vorstellung: Luxemburg bekommt neue Polizeihubschrauber

Bild: Luxemburger Regierung (hier gibt es weitere Bilder)

Vergangene Woche Freitag wurde auf dem Flughafen Luxemburg der neue Polizeihubschrauber vorgestellt, der den in die Jahre gekommenen Vorgänger ab Anfang 2020 ablösen soll.

Es war eine regelrechte Feierstunde mit hohem Besuch. Anwesend waren Innenminister François Bausch, Stabschef Alain Duschène, Polizeipräsident Philippe Schrantz, sowie Vertreter vom Nato Support and Procurement Agency (NSPA) und von Airbus, dem Hersteller der neuen Hubschrauber.

Es handelt sich um die militärische Variante des H145 und trägt demzufolge ein M am Ende der Bezeichnung (H145M) und wurde bereits seit 2016 in Rekordzeit von Vertretern der NSPA, der Armee und Polizei Luxemburgs, sowie Airbus, gemeinsam geplant, um die Bedürfnisse der Luxemburger Behörden zu befriedigen.

Linksextreme empfinden Öffentlichkeitsfahndung als Onlinepranger und fahnden jetzt nach Polizisten

19. November 2019 um 20:08 Uhr

Die Gedankenwelt von Extremisten (egal welcher Richtung) ist schon sehr besonders. Ihre Argumente sind oft kaum nachvollziehbar, wenn ihre ideologischen Gedankengänge überhaupt Sachargumenten folgen. So kann man bei dem folgenden Vorfall auch nur mit dem Kopf schütteln.

Am 24.11.2018 kam es auf dem Messeplatz in Basel (Schweiz) aus Anlass einer rechts-links Demo zu tätlichen Angriffen und mehr. Rechtsextreme hielten eine bewilligte Kundgebung ab und wurden von Linksextremen durch eine unbewilligte Gegenkundgebung gestört.

Es kam zu Übergriffen der Linksextremen auf Rechtsextreme und Polizisten. Fünf Demo-Teilnehmer wurden verletzt, zudem auch zwei Polizisten. 33 Erwachsene und zwei Jugendliche konnten während der folgenden Ermittlungsarbeit als Tatverdächtige identifiziert werden. Doch das waren längst nicht alle, die sich an den tätlichen Übergriffen beteiligt haben sollen.

Wenn der Dienst krank macht: Polizisten mit Hantavirus infiziert

18. November 2019 um 19:05 Uhr

Dass der Dienst bisweilen krank machen kann, darüber haben wir schon berichtet. Sei es durch tätliche Angriffe oder durch Bisswunden oder Spuckattacken des polizeilichen Gegenübers. Hier liegt die Ursache aber offenbar im Zustand der Räumlichkeiten einer Polizeiunterkunft und das machte nun drei Polizisten krank.

Die Rede ist vom Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen (Baden-Württemberg, vormals Bereitschaftspolizei). Dort sind drei Polizisten aus verschiedenen Aufgabenbereichen an dem Hantavirus erkrankt. Dieser wird zumeist durch Kot und Urin von Nagetieren übertragen und kann zu hohem Fieber, schwere Lungenerkrankungen und Nierenversagen, bei schwerem Verlauf auch zum Tod führen.

Die Ursache liegt wohl in den Kelleräumen der Unterkunft, die mittlerweile gesperrt und nur noch unter Vollschutz betreten werden dürfen. Diese Erkrankungen haben zu Besorgnis in der Kollegenschaft geführt. Die Sorge war sogar so groß, dass Beamte zu einem Fußballhochrisikospiel ohne ihre Schutzausstattung ausgerückt sind, weil diese in den Kellern gelagert wird.

Der Polizeibericht im Original: Bundespolizistinnen nehmen herrenlose “Zugmaus” in Gewahrsam

18. November 2019 um 11:59 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Bundespolizistinnen nehmen herrenlose "Zugmaus" in Gewahrsam

Bild: Bundespolizeiinspektion Münster

Manchmal begegnen uns interessante Geschichten und dann kann aus einer Verlustsache oder einer möglichen Schwarzfahrt etwas ganz anderes, überraschendes und interessantes werden. Ganz so wie die herrenlose “Zugmaus”, die Kollegen der Bundespolizeiinspektion Münster zunächst in Gewahrsam nahmen, dann aber wieder auf freie Plüschfüße setzte.

Bereits am 03.11.2019 um 09.20 Uhr ereignete sich der wohl ungewöhnlichste Einsatz an diesem Tag für eine Frühdienststreife der Bundespolizeiinspektion Münster, Bundespolizeirevier Bielefeld.

Kurz vor Einfahrt des ICE 654 in den Hauptbahnhof Bielefeld fiel Bundespolizistinnen im Bordbistro eine herrenlos und stumm dasitzende graue Stofftiermaus mit roter Umhängetasche auf.

Volkstrauertag: Im Gedenken an die Verstorbenen (Kollegen)

17. November 2019 um 21:13 Uhr

In Deutschland ist heute Volkstrauertag und allerorten wurde der Verstorbenen gedacht – auch der verstorbenen Kollegen und Kameraden.

“Erinnerung ist eine Form der Begegnung”, sagte schon der Philosoph Kahlil Gibran und unsere Verstorbenen, gerade aus Familie und Kollegen-/Kameradschaft bleiben unvergessen.

Volkstrauertag: Im Gedenken an die Verstorbenen (Kollegen)

Und so geht man hier und da verschiedene Wege, um an die Verstorbenen zu denken und ihnen ein ehrendes Denkmal zu erhalten. Mal ist es eine Tafel, mal ein ganzer Raum, oder, wie auf dem Bild zu sehen, ein multimedialer Digitalraum, in dem man sich die Geschichte der im Dienst verstorbenen Kollegen in Text, Bild und Ton vergegenwärtigen kann.

Im Gedenken, ihnen zu ehren und um sie unvergessen im Gedächtnis zu behalten. Denn ihre Geschichte ist unser aller Geschichte…

Fiktive Polizeigeschichte: Verrückter Schweinehund

16. November 2019 um 19:03 Uhr

Fiktive Polizeigeschichte: Verrückter SchweinehundIch sitze zuhause auf der Couch und zappe geistesabwesend von Programm zu Programm. Was ich gucken will? Ich habe keine Ahnung.
Plötzlich kommt Leon herein gestürmt.

Er öffnet kurz seine Augen und schließt sie dann wieder unbeeindruckt. Ein Bullenschwein müsste man sein.

“Was machst du gerade?”
“Sieht man doch”, sage ich, “ich gucke TV.”

Leon geht vor mir vorbei, zum Fenster und schiebt vorsichtig den weißen Vorhang zur Seite.

“Und, was läuft.”

“Ich weiß nicht so genau”, sage ich. “Irgendeine Mischung aus einer Doku von Donald Trump, dem Film ‘Der Soldat James Ryan’ und ‘The Day After Tomorrow’.”

Falsches Gate am Flughafen: Wenn Kommissar Zufall mithilft

15. November 2019 um 12:04 Uhr

Falsches Gate am Flughafen: Wenn Kommissar Zufall mithilftEin kleiner Fehler, ein Irrtum, oder auch Kommissar Zufall. Was auch immer im folgenden Fall der ausschlaggebende Punkt war, er hat den Kollegen geholfen einen Fall zu lösen.

Am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden befand sich eine 21-jährige Französin, die gerade eincheckte um ihre Reise in Richtung Spanien fortzusetzen. Aus welchen Gründen auch immer ging sie allerdings nicht zum Gate für in Richtung Spanien, sondern landete in einer grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle in Richtung Belgrad.

Verfolgungsfahrt nach Rotlichtverstoß: Streifenwagen gerammt, Polizist angefahren, Schusswaffengebrauch

14. November 2019 um 20:39 Uhr

Verfolgungsfahrt nach Rotlichtverstoß: Streifenwagen gerammt, Polizist angefahren, Schusswaffengebrauch

Bild: Police Grand-Ducale

Der folgende Vorfall hat alles, was man auch in einen guten Krimi im Fernsehen zu sehen bekommen würde. Doch hatte sich das keine Regisseur ausgedacht, für den es auch wichtig gewesen wäre, dass niemand zu Schaden kommt. Hier war alles echt und Verletzte gab es leider auch.

Einer Streife der Polizei Luxemburg war ein Mercedes aufgefallen, weil der Fahrer eine rote Ampel missachtet hatte. Die Polizisten wollten den Wagen stoppen und einer Kontrolle unterziehen. Doch darauf hatte der Fahrer überhaupt keine Lust und gab Gas.

Polizeieinsatz zum Schmunzeln: Ungewollt zum Taxifahrer geworden

14. November 2019 um 12:16 Uhr

Polizeieinsatz zum Schmunzeln: Ungewollt zum Taxifahrer gewordenOb es im folgenden Fall daran lag, dass der Autofahrer nicht ungewollt zum Taxifahrer werden wollte, ihm die junge Dame nicht gefiel oder es an ihrem Alkoholisierungsgrad lag, wissen wir nicht. Die Situation ließ den Autofahrer jedenfalls ratlos erscheinen, so dass er sich an die Polizei wandte.

In der Nacht zum gestrigen Mittwoch meldete sich kurz vor 1 Uhr nachts ein Autofahrer bei der Stadtpolizei Winterthur (Schweiz). Er erklärte, dass er soeben Kollegen nach Hause gebracht habe und als diese ausgestiegen waren und er seine Fahrt hätte fortsetzen wollen, sei ungefragt eine junge, ihm unbekannte Dame in sein Auto eingestiegen.

Ehrliche Finderin gibt Fundsache bei Polizei ab: Besitzer erhält Geldbörse zurück und eine Anzeige

12. November 2019 um 12:32 Uhr

Ehrliche Finderin gibt Fundsache bei Polizei ab: Besitzer erhält Geldbörse zurück und eine AnzeigeVielleicht hatte der Besitzer einer verlorenen Geldbörse gar nicht mehr damit gerechnet, sein Hab und Gut wieder zu bekommen. Doch das bekam er und er bekam sogar noch etwas “oben drauf”, allerdings abzüglich einer Kleinigkeit. Verwirrend? Hier die Auflösung:

Eine Frau hatte in Neustadt bei Coburg (Bayern) eine Geldbörse gefunden. Für sie stand außer Frage, den Fund nicht einfach für sich zu behalten oder (was genauso falsch ist) im Internet zu posten, um den Besitzer selbst ausfindig zu machen, die Fundsache bei der Polizei abzugeben.

Google+