Nach Widerstand schwer verletzter Polizist: Tatverdächtige zu Haftstrafen verurteilt – Alkoholisierung kein Grund zur Schuldminderung

17. April 2021 um 19:57

Nach Widerstand schwer verletzter Polizist: Tatverdächtige zu Haftstrafen verurteilt - Alkoholisierung kein Grund zur SchuldminderungIm Oktober vergangenen Jahres berichteten wir euch von einem Vorfall in Andernach (Rheinland-Pfalz). Nach einer Schlägerei waren Polizisten dort eingesetzt. Mehrere Personen leisteten dann Widerstand, eine Person trat gegen den Kopf eines Polizisten der am Boden lag. Nun wurden die Tatverdächtigen zu Haftstrafen verurteilt.

 

Was geschehen war

Die eingesetzten Polizisten versuchten, nachdem sie nachts von Zeugen wegen einer Schlägerei vor einer Gaststätte alarmiert worden waren, der Sache auf den Grund zu gehen und sogleich wurden die Beamten von den Störern bedrängt. Diesen wurde daraufhin Platzverweise erteilt, die sie jedoch nicht befolgten. Als die Situation immer brenzliger wurde, wurde sogar der Taser-Einsatz angedroht.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2020: Gesamtzahl der Straftaten sinkt – Gewalt gegen Polizisten nimmt zu

16. April 2021 um 21:17

Polizeiliche Kriminalstatistik 2020: Gesamtzahl der Straftaten sinkt - Gewalt gegen Polizisten nimmt zuBundesinnenminister Horst Seehofer hat gestern gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2020 vorgestellt. Der Langzeittrend bei der Gesamtzahl der Straftaten blieb erhalten, die Gewalt gegen Polizisten nahm aber weiter zu.

 

Demnach sank die Gesamtzahl der erfassten Straftaten um 2,3 Prozent, wobei man hier berücksichtigen muss, dass nur die bei den Ermittlungsbehörden angezeigten Straftaten berücksichtigt werden und ein unbekanntes Dunkelfeld existiert. Damit liegt das Jahr 2020 jedoch im Langzeittrend, da bereits seit Jahren die Gesamtzahl sinkt.

Tierrettung: Nilgänse von Angelhaken befreit

16. April 2021 um 11:54

Tierrettung – „Hallo, hier treiben zwei hilflose #Gänse auf dem Neckar umher. Bitte kommen Sie schnell!“ – Einsatz für unsere Wasserschutzpolizei. 🙂

Vor einigen Tagen haben unsere Kollegen der Wapo zwei Nilgänse aus dem #Neckar gerettet, die sich aufgrund einer Angelschnur ineinander verhakt hatten. Mit Hilfe eines Keschers gelang es unserem #Team die beiden schreckhaften Tiere zu fixieren und an Land zu bringen. Dort stellten die Polizisten fest, dass ein #Tier einen Angelhaken im Bein hatte!

Gemeinsam mit den Streifenbeamten der Polizei Stuttgart konnten beide Tiere getrennt und in die Obhut des informierten Tiernotdienstes übergeben werden.
Danke an die aufmerksamen Passanten, die den Notruf gewählt haben.

Flucht hatte seinen Grund: Diensthund Twix spürt geflüchteten Autofahrer auf

15. April 2021 um 20:14

Flucht hatte seinen Grund: Diensthund Twix spürt geflüchteten Autofahrer auf

Bild: Polizeipräsidium Offenburg

Eine super Spürnase bewies ein Diensthund, als er das schaffte, was seine zweibeinigen Kollegen nicht schafften. Er spürte einen Autofahrer auf, der vor seinen Kollegen geflüchtet war und sich versteckt hielt. Hierbei zeigte sich, die Flucht hatte seine Gründe.

Bundespolizisten hatten an der deutsch-französischen Grenze eine Kontrollstelle eingerichtet, als ein Audi-Fahrer gegen 21:30 Uhr offenbar keine Lust hatte, in eine Polizeikontrolle zu geraten. Er flüchtete nämlich vor den Beamten in Richtung Offenburg.

Die Polizisten nahmen sogleich die Verfolgung auf und diese zog sich bis nach Schutterwald, wo der Audi-Fahrer nach bisherigen Erkenntnissen gegen eine Gehwegkante prallte und hierbei einen Reifen verlor. Die Flucht endete damit auch abrupt einige Meter weiter.

Vermutlich in Unfall verwickelt: Polizisten kümmern sich um benommenes Reh

13. April 2021 um 19:54

Vermutlich in Unfall verwickelt: Polizisten kümmern sich um benommenes Reh

Bild: Polizeiinspektion Sonneberg

Jedes Jahr, inbesondere im Frühjahr, geschehen viele Wildunfälle. Normaler Weise fährt man nicht einfach weiter, sondern kümmert sich um die Sache. Das bedeutet, man ruft die Polizei an, die den Unfall aufnehmen und/oder den Jagdaufseher informieren kann. Oder man ruft selbst den Jagdaufseher, wenn man ihn denn kennt.

Gerade dann, wenn das Wildtier sich nicht mehr an der Unfallstelle befindet, soll der Jagdaufseher sich um das sehr wahrscheinlich verletzte Tier kümmern können. Im schlechtesten Fall fährt derjenige einfach weiter und überlasst das verletzte Tier sich selbst. Damit muss es unnötig Schmerzen erleiden und man handelt zudem ordnungswidrig, was mit einem Bußgeld bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann.

Polizist versetzt sich bei tätlichem Angriff in den Dienst: Gericht urteilt, Land muss Dienstunfall anerkennen

12. April 2021 um 11:58

Polizist versetzt sich bei tätlichem Angriff in den Dienst: Gericht urteilt, Land muss Dienstunfall anerkennenDas Verwaltungsgericht Neustadt/Weinstraße hat aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 17. Februar 2021 der Klage eines Polizeibeamten stattgegeben und das beklagte Land Rheinland-Pfalz verpflichtet, einen Dienstunfall anzuerkennen, nachdem sich der Beamte selbst „in den Dienst versetzt“ hatte. Folgender Sachverhalt lag zugrunde:

Der Polizeibeamte war außerhalb seiner Dienstzeit als Privatmann mit seiner Lebensgefährtin unterwegs. Diese wurde, als sie mit dem Auto auf einem Feldweg auf den Kläger wartete, von anderen Personen verbal angegriffen und beleidigt. Der hinzueilende Kläger versuchte zunächst zu schlichten, die Lage eskalierte aber weiter. Er gab sich sodann als Polizeibeamter zu erkennen und wollte die Personalien der anderen Personen aufnehmen, um die Beleidigungen gegenüber seiner Lebensgefährtin zur Strafanzeige zu bringen.

Fast wie eine Visitenkarte: Einbrecher hinterlässt Spuren im Schnee – Festnahme

11. April 2021 um 12:14

Einbrecher hinterlassen immer Spuren am Tatort. Meist sind es eher die Schäden, die sie anrichten und manchmal sogar den Wert des Stehlguts weit übertreffen. Eine Visitenkarte hinterlässt zwar keiner, es gab aber auch schon Fälle, wo der Tatverdächtige einen Ausweis am Tatort verloren hatte.

Das bedeutet dann wenig Ermittlungsaufwand und einen geklärten Fall. Den hatten auch die Kollegen im Bezirk Gemunden (Oberösterreich), denn dort war es in der vergangenen Woche zu einem Einbruch in einen Kiosk gekommen. Der Täter hatte in Bad Ischl mit einem Tonblumentrog die Glasfüllung der Tür eingeschlagen.

Eisige Temperaturen: Polizisten retten Hund aus engem Käfig in Fahrzeug

8. April 2021 um 11:31

Eisige Temperaturen: Polizisten retten Hund aus engem Käfig in Fahrzeug

Bild: Polizei Bremerhaven

Es gibt gewisse Grundsätze, die man als Tierhalter einhalten sollte, die eigentlich logisch und selbsterklärend sind, die manche Besitzer aber nicht auf die Reihe bekommen. Wie zum Beispiel bei Hitze oder Kälte keine Tiere in einem Fahrzeug zurück zu lassen.

 

So geschehen in der Nacht zu gestern, als sich eine Frau an die Polizei Bremerhaven wandte. Die Dame war bereits vorgestern Abend, als sie gegen 19:30 Uhr mit ihrem eigenen Hund Gassi ging, das Bellen eines Hundes aufgefallen. Trotz Suche konnte sie nicht heraus finden, von wo das Bellen kam.

Kurios: Betrunkener Autofahrer macht freiwillig Alkoholtest, um Beifahrer Fahrtüchtigkeit zu beweisen

7. April 2021 um 11:49

Kurios: Betrunkener Autofahrer macht freiwillig Alkoholtest, um Beifahrer Fahrtüchtigkeit zu beweisen

Symbolbild

Richtig schief gegangen ist der Plan eines betrunkenen Autofahrers, seiner Beifahrerin zu imponieren und ihr zu beweisen immer noch fahrtüchtig zu sein. Und der Alkoholkonsum war nicht das einzige Problem, dass sich durch diesen schlechten Plan ergab.

Am Ostermontag, zur nachtschlafenden Zeit von 02:58 Uhr, suchte ein 51-jähriger Autofahrer in Begleitung seiner Beifahrerin die Wache der Polizei in Ingelheim am Rhein (Rheinland-Pfalz) auf. Er bat die Beamten darum freiwillig einen Atemalkoholtest durchführen zu dürfen, um seiner 37-jährigen Begleitung zu beweisen, dass er fahrtüchtig sei.

Kein Corona-Verstoß: Polizisten helfen Osterhase in Not

6. April 2021 um 12:14

Kein Corona-Verstoß: Polizisten helfen Osterhase in Not

Bild: Polizeipräsidium Mainz

Ostern und damit die pünktlich Auslieferung der Ostereier und -verstecke gerettet haben Polizisten in Mainz (Rheinland-Pfalz). Und weil der Polizeibericht so schön geschrieben ist, präsentieren wir ihn an dieser Stelle im Original:

 

Aufgrund der aktuell herrschenden Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Maßnahmen, wie dem einzuhaltenden Sicherheitsabstand zu allen Häusern und Gärten, musste sich auch der Osterhase dieses Jahr ein besonderes Hygienekonzept überlegen.

Da das Verstecken der Ostereier eine Menge an Zeit erfordert, schaffte der Osterhase seine Aufträge nicht ganz bis zur bestehenden Ausgangssperre ab 21:00 Uhr. Gegen 21:30 Uhr hoppelte der Osterhase der Polizei mittig auf der Straße entgegen und bat dort um Hilfe.

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