Zu eng, zu klein, zu wenig Platz: Polizei Nordrhein-Westfalen steigt von BMW auf Ford um

18. März 2019 um 11:51 Uhr

2015 war die Landespolizei Nordrhein-Westfalen bei den Streifenwagen von VW auf BMW der 3er Serie umgestiegen, doch schnell zeigte sich, dass diese Fahrzeuge für den Streifendienst untauglich sind. Darüber berichteten wir mehrfach.

Im vergangenen Jahr entschloss sich das Innenministerium, Streifenfahrzeuge verschiedener Hersteller durch diejenigen testen zu lassen, die tagtäglich damit arbeiten müssen. Nun scheint die Entscheidung gefallen zu sein.

Wie es heißt, werde der zukünftige Streifenwagen der Ford S-Max sein, der sich insgesamt gegen den Opel Zafira und den VW Touran durchgesetzt habe. Der S-Max biete als Familienkutsche genügend Platz für alle Ausrüstungsgegenstände, die heutzutage mitgeführt werden müssten und dazu zähle auch die Antiterrorausrüstung.

Der Polizeibericht im Original: Leichter Sack, schwerer Junge

17. März 2019 um 11:05 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Leichter Sack, schwerer JungeDie Polizei Iserlohn (Nordrhein-Westfalen) bekam in der vergangenen Woche einen Tipp und der stellte sich als richtig heraus. Dennoch dürfte das, was die Kollegen vorfanden, etwas überraschend gewesen sein. Unser Polizeibericht im Original:

Weil er säckeweise Pfandflaschen in den Automaten stopfte, fiel ein 41-jähriger Mann am Donnerstag in einem Supermarkt auf. Ein Mitarbeiter des Marktes bewies den richtigen Riecher, als er die Polizei anrief: Die fand nicht nur weitere wahrscheinlich gestohlene Pfandflaschen, sondern auch diverse Führerscheine, Gesundheitskarten, Schlüssel, Aufenthaltstitel, Bankkarten und anderes Diebesgut bei dem wohnsitzlosen Mann, außerdem Betäubungsmittel und Einhandmesser.

Spiel mir das Lied vom Knast: Für tanzenden Panflötenspieler hatten “Faxen” Folgen

16. März 2019 um 11:57 Uhr

Spiel mir das Lied vom Knast: Für tanzenden Panflötenspieler hatten "Faxen" FolgenMit der Zunft der Straßenmusikanten, die ihre erlernte und jahrelang einstudierte Kunst dem geneigten Publikum darbieten und sich über den einen oder anderen Taler freuen, der den Weg von der Geldbörse des Zuhörers in den bereit gelegten Hut findet, hatte der Protagonist der folgenden Begebenheit wohl nichts zu tun.

Ansonsten hätten Passanten wohl kaum die Leitstelle der Polizei darüber informiert, dass der Mann in Düren (Nordrhein-Westfalen) an einer Straßenkreuzung stand und tanzend Panflöte spielte. Hierbei gilt es auch die Uhrzeit zu beachten: Es war die Nacht auf den gestrigen Freitag, gegen 02:40 Uhr.

Handyvideo gedreht: Jugendliche trampeln auf Streifenwagen herum und beschädigen ihn

15. März 2019 um 12:31 Uhr

Handyvideo gedreht: Jugendliche trampeln auf Streifenwagen herum und beschädigen ihnOb es sich bei dieser ziemlich dämlichen Aktion um eine Mutprobe, um Abenteuerlust oder schlicht um Dummheit handelte, wissen wir nicht. Fest steht jedenfalls, dass ein Schaden von 1.500 Euro entstand und dass die noch ziemlich jungen Täter sich durch ihre gedrehten Handyvideos selbst überführten.

Eine Streife der Polizei Schweinfurt (Bayern) befand sich gegen 18:30 Uhr in der dortigen Stadtgalerie um Ermittlungen aufzunehmen. Gerade einmal 10 Minuten später meldeten Zeugen per Notruf, dass Jugendliche auf das Polizeifahrzeug geklettert wären und darauf herum trampeln würden.

Fahrerwechsel während der Fahrt: Zusammenstoß mit Streifenwagen – Zwei Polizisten nicht mehr dienstfähig

13. März 2019 um 19:12 Uhr

Fahrerwechsel während der Fahrt: Zusammenstoß mit Streifenwagen - Zwei Polizisten nicht mehr dienstfähigManchmal ist es wirklich zum Kopfschütteln, welchen Gefahren mancher sich selbst und andere aussetzt, nur um vom eigenen Fehlverhalten abzulenken. Im folgenden Fall hätte das noch viel schlimmere Konsequenzen haben können, zum Glück blieb es beim Blechschaden und leichten Verletzungen.

Abends gegen 20:30 Uhr wollte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach auf der A3 eine Verkehrskontrolle durchführen. Der Ford Transit war den Polizisten aufgefallen und sie setzten sich vor das Fahrzeug, um es die Abfahrt Bessenbach heraus zu ziehen und dort einer Kontrolle zu unterziehen.

Vierjähriger allein mit dem Laufrad unterwegs: Weil der Kindergarten Sonntags geschlossen hat, gibt’s als Trost Heimfahrt mit dem Streifenwagen

13. März 2019 um 12:07 Uhr

Vierjähriger allein mit dem Laufrad unterwegs: Weil der Kindergarten Sonntags geschlossen hat, gibt's als Trost Heimfahrt mit dem StreifenwagenKindliche Freude ist eins der schönsten Dinge, die man selbst erleben kann und über die sich Eltern freuen können. Besonders erfreulich ist es dann, wenn das Kind nicht fremdelt, sondern Freude daran hat in den Kindergarten zu gehen.

Diese doch eigentlich positive Freude hatte einer Mutter in Weil am Rhein (Baden-Württemberg) einen gehörigen Schrecken versetzt und eine Zeugin ins Erstaunen gebracht. Doch am Ende ging alles gut aus.

Beschleunigtes Verfahren: Mann leistete Widerstand und wurde noch am selben Tag zu Haftstrafe verurteilt

12. März 2019 um 19:06 Uhr

Beschleunigtes Verfahren: Mann leistete Widerstand und wurde noch am selben Tag zu Haftstrafe verurteiltDie Bestrafung folgte auf dem Fuße, als ein Mann, der Bundespolizisten angriff, im Rahmen des sogenannten beschleunigten Verfahrens noch am selben Tag durch einen Richter zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.

Wie die Bundespolizeiinspektion Magdeburg mitteilt, war der alkoholisierte Mann im Intercityexpress (ICE) von Berlin nach Halle ohne Zugticket unterwegs. Der Zugchef hatte die Bundespolizei am Hauptbahnhof in Halle alarmiert, die Beamten erwarteten den Zug beim Einfahren bereits.

Kurioses aus dem Polizeibericht im Original: Einer kommt, einer geht

12. März 2019 um 11:47 Uhr

Kurioses aus dem Polizeibericht im Original: Einer kommt, einer gehtAuch wenn sich der folgende Vorfall in der vergangenen Woche in Kamp-Lintfort (Nordrhein-Westfalen) genauso zutrug, möchten wir ihn euch nicht vorenthalten. Und weil das Leben die interessantesten Geschichten schreibt, könnt ihr nun lesen, wie es nach einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss und der anschließenden Auslösung zu einem Ringtausch kam. Unser Polizeibericht im Original:

“Es gibt nichts, was es nicht gibt.” Niemand weiß das besser als die Polizei. Und so entwickelte sich ein scheinbar alltäglicher Sachverhalt vom gestrigen Mittwoch zum Schmunzelstückchen.

Der Amoklauf – Winnenden 10 Jahre danach

11. März 2019 um 15:26 Uhr

Gegen 09:33 Uhr ging der erste Notruf aus der Albertville-Realschule in Winnenden bei der Polizei ein. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits die ersten Todesopfer. Alleine im ersten Klassenraum fordert der Amoklauf des ehemaligen Schülers Tim K. fünf Tote.

Am Ende wird Tim K. 15 Menschen erschossen haben, Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren und Lehrerinnen und Lehrer. Nur fünf Minuten nach dem ersten Notruf war das erste Team der Polizei vor Ort und betrat die Schule. Den Amokläufer zwang dies nach einer anfänglichen Schießerei auf die Beamten zur Flucht. In einem Autohaus in Wendlingen tötete er zwei weitere Menschen.

Eintreffende Polizisten werden in Wendlingen in eine Schießerei verwickelt, der Amokläufer tötet sich schließlich selbst. Die Bilder dieser grauenhaften Tat lassen nicht mehr los. Nicht die Überlebenden, nicht die Einsatzkräfte.

In stillem Gedenken an die Opfer des Amoklaufs von Winnenden

11. März 2019 um 09:30 Uhr

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Wir gedenken heute der 15 Opfer des Amoklaufs an der Schule in Winnenden und in Wendlingen, die in diesen Minuten, heute vor zehn Jahren, sterben mussten.

Wir sind in Gedanken bei den Überlebenden, deren Angehörigen und auch den Einsatzkräften, die die Bilder und Eindrücke bis heute mit sich herum tragen.

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