Während andere den Polizeieinsatz kritisieren: Polizist von Wurfflasche im Gesicht getroffen – Nase zertrümmert, Augenlicht gefährdet

10. August 2020 um 20:28 Uhr

Während andere den Polizeieinsatz kritisieren: Polizist von Wurfflasche im Gesicht getroffen - Nase zertrümmert, Augenlicht gefährdetImmer wieder in der letzten Zeit mussten wir über Polizeieinsätze in Berlin berichten, oder über politische Entscheidungen, die einen daran zweifeln lassen, ob dort überhaupt noch allgemeingültige und rechtsstaatliche Regeln gelten. Auch nach dem folgenden Bericht werden berechtigte Zweifel bleiben.

Vielleicht kann sich der ein oder andere noch an unseren Bericht von Anfang August erinnern, als 45 Polizisten bei einem Gewaltübergriff des schwarzen Block in Berlin Neukölln verletzt wurden. Auch der folgende Fall spielt sich in Neukölln ab.

Dort wurde die Szenekneipe “Syndikat” der Linksextremisten geräumt. Ein Richter hatte die Räumung des teilbesetzten Hauses beschlossen und die Polizei wurde zur Unterstützung angefordert. Es kam, wie es kommen musste. Linksextreme protestierten nicht nur gegen die Räumung, es kam auch zu gewalttätigen Übergriffen. Insgesamt wurden fast 70 Polizisten verletzt.

Zivilcourage: Passanten verhindern Vergewaltigung und stellen flüchtenden Täter

6. August 2020 um 12:09 Uhr

Zivilcourage: Passanten verhindern Vergewaltigung und stellen flüchtenden TäterZu einem beispielhaften Fall von Zivilcourage war es in der Nacht zum vergangenen Sonntag gekommen. Passanten konnten durch ihr beherztes Einschreiten eine Vergewaltigung verhindern und den flüchtenden Täter sogar dingfest machen.

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) gemeinsam mitteilen, befand sich eine 28-jährige Frau gegen 03:30 Uhr zu Fuß auf dem Heimweg, als sie von einem Mann verfolgt wurde, der die Frau auch ansprach.

Diese Kontaktversuche blockte die Frau jedoch ab und versuchte den Mann abzuhängen. Der verfolgte die Frau jedoch weiter und in Höhe eines Grünstreifens schubste er die Frau in ein Gebüsch und versuchte sich an ihr zu vergehen.

Außer Rand und Band: Polizisten beleidigt, angespuckt, bei Polizistin ins Handgelenk verbissen

5. August 2020 um 19:36 Uhr

Außer Rand und Band: Polizisten beleidigt, angespuckt, bei Polizistin ins Handgelenk verbissenAm vergangenen Sonntag zeigte sich jemand außer Rand und Band, als er festgenommen werden sollte. Eine ganz besonders massive Widerstandshandlung, die mindestens eine verletzte Polizistin forderte, letzten Endes die Festnahme aber nicht verhinderte.

Eine Streife der Polizei Pforzheim (Baden-Württemberg) war unterwegs zum Schlossberg, weil ein Mann gemeldet worden war, der Steine auf die Straße werfen würde und hierbei nur knapp ein geparktes Auto verfehlt hatte. Als die Streife eingetroffen war, war der Mann bereits geflüchtet.

Aktuelle Umfrage: Vertrauen in die Polizei ist groß – Große Unterschiede je nach Partei

5. August 2020 um 12:25 Uhr

Aktuelle Umfrage: Vertrauen in die Polizei ist groß - Große Unterschiede je nach ParteiAktuell kommt die Polizei aus den Schlagzeilen nicht heraus, weil es immer wieder Diskussionen über Rassismus in der Polizei, sogenannter Polizeigewalt und den Rückhalt von Politik und Gesellschaft für die Polizei gibt. Im Auftrag von Report München hat Infratest dimap eine repräsentative Umfrage zu diesen Themen und zum Vertrauen in die Polizei gestartet.

 

Hier die Ergebnisse:

Tierhalter erkrankt: Polizisten kümmern sich um Kaninchen

4. August 2020 um 11:54 Uhr

Tierhalter erkrankt: Polizisten kümmern sich um KaninchenEinen ungewöhnlichen Tiereinsatz hatten Beamte der Polizei Homburg (Saarland) und da es weder um einen Tierschutzverstoß ging, noch um Vierbeiner in Lebensgefahr, ging die Sache auch gut aus. Und für ein putziges Erinnerungsfoto war auch noch Zeit.

Ein Tierhalter hatte sich bei der Polizei gemeldet. Er befände sich in einem Krankenhaus und könne sich nicht um seine rund 25 Kaninchen kümmern. Bei sommerlichen Temperaturen bestünde allerdings Gefahr für die Mümmelnasen und so wandte er sich Hilfe suchend an die Polizei.

Tierhalter, Landesamt für Verbraucherschutz (zuständig für den Tierschutz) und Polizei entschieden gemeinsam, dass die Tiere zum Tierheim Homburg gebracht werden sollten, bis der Tierhalter sich wieder selbst kümmern könne.

Linksextremisten in Berlin: “Gib dem Bullen, was er braucht: 9 Millimeter in den Bauch.” – 45 Polizisten verletzt

3. August 2020 um 19:24 Uhr

Am vergangenen Samstag kam es in Berlin zu verschiedenen Demonstrationen. Zur Großdemo gegen die Corona-Auflagen möchten wir uns lieber nicht äußern. Allerdings möchten wir über die Demo in Neukölln berichten.

Dort gab nämlich der sogenannte Schwarze Block die Marschrichtung vor, indem er vor der Eskalation skandierte:

“Gib dem Bullen, was er braucht: 9 Millimeter in den Bauch.”

Pony ausgebüxt: Liebe auf Abwegen?

3. August 2020 um 12:05 Uhr

Pony ausgebüxt: Liebe auf Abwegen?

Bild und Text: Polizei Bremerhaven

Ein vermutlich liebestolles Pony mussten Polizisten in Bremerhaven einfangen, welches wohl aus seiner Weide nur deswegen ausgebüxt war, um zu einer Stute zu gelangen. Unser Polizeibericht im Original:

Einen tierischen Einsatz hatte die Polizei am Donnerstagnachmittag, 30.07.2020, im Ortsteil Geestemünde. Gegen 17:15 Uhr meldeten aufmerksame Passanten ein Pony, das zuvor aus einer Weide ausgebüxt war und sich einer Stute näherte, die an einer Leine mit ihrer Halterin im Friedrich-Wilhelm-Sander-Weg unterwegs war.

Ein Polizist nicht mehr dienstfähig: Zweimal üble Beschimpfungen und Widerstand

30. Juli 2020 um 20:06 Uhr

Ein Polizist nicht mehr dienstfähig: Zweimal üble Beschimpfungen und WiderstandDie Polizei in Köln (Nordrhein-Westfalen) hatte es gleich zwei Tage hintereinander mit Personen zu tun, die auf die Polizei nicht gut zu sprechen sind. In beiden Fällen hagelte es Beleidigungen in Richtung der Beamten und bei den Widerstandshandlungen war zum Schluss ein Polizist nicht mehr dienstfähig.

 

Im ersten Fall kontrollierten die Polizisten einen 15-Jährigen, der sich gegen 23:55 Uhr noch vor einem Schnellrestaurant aufhielt. Da er seine Personalien nicht angeben wollte, sollte er nach Ausweisdokumenten durchsucht werden.

Petition: Solidarisch zeigen mit Oberstleutnant Marcel Bohnert

29. Juli 2020 um 20:27 Uhr

Vergangene Woche zeigte die ARD-Sendung Panorama einen Beitrag unter dem Titel Bundeswehr: Social-Media-Leiter sympathisiert mit Rechtsradikalem. Darin wird Oberstleutnant Marcel Bohnert nachgesagt, mit einem Rechtsradikalen zu sympathisieren, was sofortige Ermittlungen der Bundeswehrführung nach sich zog und die ihn von seinem Posten enthob.

Doch das, was die Journalistinnen dort vermuten, entdeckt zu haben, ist eine Luftnummer. Denn die Recherche, wenn man es so nennen kann, begnügte sich mit der Feststellung, dass Bohnert auf Instagram drei Beiträge geliket hatte. Beiträge eines mutmaßlich Identitären, die zum Beispiel den Accountinhaber vor einem Wasserfall zeigten, oder eine Buchliste.

Mehr konnte Panorama an Fakten nicht aufbieten und lag mit der Bezeichnung “Social-Media-Leiter” völlig daneben. Denn Bohnert saß zwar in einem Referat Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr und war unter anderem für Social Media-Beiträge verantwortlich. Mehr aber auch nicht.

Aus Betreuungseinrichtung getürmt: Betrunkener Elfjähriger tritt Polizist die Nase blutig

28. Juli 2020 um 20:18 Uhr

Aus Betreuungseinrichtung getürmt: Betrunkener Elfjähriger tritt Polizist die Nase blutigIn der vergangenen Nacht mussten Polizisten einen Elfjährigen suchen gehen, der aus einer Einrichtung getürmt war. Am Ende konnte der Junge zwar zurück gebracht werden, doch einem Polizisten hatte er die Nase blutig getreten.

Gegen Mitternacht war der Junge als vermisst gemeldet worden. Es war nicht das erste Mal, dass er weggelaufen war. Mehrere Streifen der Polizeiinspektionen Nürnberg-Mitte und Nürnberg-West (Bayern) machten sich auf die Suche und konnte ihn auch zusammen mit weiteren Kindern in einem Park antreffen.

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