Petition: Polizeihundesportverein Peine darf nicht abgerissen werden

14. November 2018 um 16:01 Uhr

Der Polizeihundesportverein (PHSV) Peine e.V. braucht unsere Hilfe. Nach dem Willen der Stadt Peine soll das Vereinsgebäude abgerissen werden, weil angeblich keine Baugenehmigung für das aus den 1970er Jahren stammende Gebäude vorliegen würde.

Aufgefallen ist dieser Umstand während der Prüfung der Stadt, im angrenzenden Areal Wohnungen für Besserverdiener zu bauen. Die Stadt forderte daraufhin den Verein auf, eine Baugenehmigung oder andere Dokumente vorzulegen. Dies war jedoch nicht möglich, da das Vereinsheim in der 1970ern abgebrannt war und die Unterlagen vom Feuer vernichtet wurden.

Der Polizeibericht im Original: Einmal Polizist, immer Polizist – Australische Polizistin ertappt Ladendieb

14. November 2018 um 09:08 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Einmal Polizist, immer Polizist - Australische Polizistin ertappt LadendiebEine australische Polizistin hat am Samstagabend einen flüchtenden Ladendieb verfolgt. Sie erkannte den Mann unweit des Geschäftes wieder und verständigte die Polizei. Der 39-Jährige, der noch eine Tasche mit hochwertigem Diebesgut bei sich hatte wurde durch die deutschen Kollegen vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Würzburger mit einer Anzeige im Gepäck den Heimweg antreten.

Die 39-jährige Polizistin, welche sich zur Zeit privat in Würzburg (Bayern) aufhält, genoss gegen 17.00 Uhr offenbar gerade einen Brückenschoppen, als sie beobachtete wie der junge Mann mit einer großen Tüte voller Waren aus dem Hintereingang eines Kaufhauses beim Grafeneckart herausrannte. Er bog sofort um die nächste Ecke und gab Fersengeld. Auf der Flucht verlor er sogar noch einige Stücke Diebesgut.

Gemeldeter Einbruchdiebstahl in Rohbau: Jugendliche wollten Explosion herbeiführen und nahmen Tod von Polizisten in kauf

13. November 2018 um 19:06 Uhr

Gemeldeter Einbruchdiebstahl in Rohbau: Jugendliche wollten Explosion herbeiführen und nahmen Tod von Polizisten in kaufMancher Polizeibericht lässt einen ratlos zurück und dennoch ist man froh, dass nicht mehr passiert ist. Der folgende Fall ist mal wieder ein solcher. Die Kollegen können zum zweiten Mal Geburtstag feiern.

In Stahnsdorf (Brandenburg) wurde am vergangenen späten Samstagabend von Zeugen ein Einbruchdiebstahl in ein im Rohbau befindliches Gebäude gemeldet. Eine Streife begab sich sofort zum Einsatzort.

Als die Polizisten das Gelände betraten, fielen ihnen mehrere herum liegende Gasflaschen auf, bei denen aus einer Gas austrat. Während die Beamten an dieser Gasflasche das Ventil schlossen, warf jemand vom Dach des Gebäudes ein brennendes Stück Papier hinunter in Richtung der Gasflaschen und der Polizisten.

Ermittlungsverfahren eingestellt: Tod des jungen Polizisten bleibt ungeklärt

13. November 2018 um 14:32 Uhr

Ermittlungsverfahren eingestellt: Tod des jungen Polizisten bleibt ungeklärtIm Februar dieses Jahres berichteten wir von einem Vorfall in Köln (Nordrhein-Westfalen). Ein junger Polizist war im Karnevalstrubel zwischen zwei Waggons einer Straßenbahn am Chlodwigplatz gestürzt und von diesen überrollt worden. Der 32-jährigen Polizisten Veit Rathenow, der beim Landeskriminalamt arbeitete, war sofort tot.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde ein 44-jähriger Rechtsanwalt festgenommen, da der Verdacht bestand, er könnte den Beamten gestoßen haben. Später wurde der Tatverdächtige jedoch wieder frei gelassen.

Wahl zum Bild der Woche: Freude pur beim Karnevalistenumzug

13. November 2018 um 09:28 Uhr

Unser Kollege Falk aus Oranienburg (Brandenburg) war am 11. November beim dortigen Karnevalistenumzug eingesetzt. Fotograf Robert Roeske gelang ein Schnappschuss von Falk, als er mit purer Freude im Gesicht aus dem Seitenfenster des Streifenwagens schaut.

Dieses Foto steht mit vier Mitbewerbern zum Foto der Woche bei der Märkischen Allgemeinen zur Abstimmung. Abgestimmt werden kann bis kommenden Freitag. Wir haben unsere Stimme bereits abgegeben 😉

Danke für das tolle Foto an Fotograf und Kollege Falk!

Auf Polizisten zugefahren und Streifenwagen gerammt: Schüsse beenden Flucht vor Polizei

12. November 2018 um 20:53 Uhr

Auf Polizisten zugefahren und Streifenwagen gerammt: Schüsse beenden Flucht vor PolizeiDer folgende Polizeibericht liest sich wie ein Drehbuch zu einem Krimi. Doch es ist keine erfundene Geschichte, es ist die Realität und man kann froh sein, dass niemand verletzt wurde – oder gar schlimmeres! Der Täter konnte festgenommen werden und ging in Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes.

Ein 23-Jähriger fuhr in der Nacht zum Sonntag bei Göttingen (Niedersachsen) gezielt auf einen Polizisten zu und touchierte ein Einsatzfahrzeug. Der Beamte gab daraufhin Schüsse auf das Fahrzeug ab.

Am frühen Sonntagmorgen sollte ein 23-Jähriger kontrolliert werden, da die angebrachten Kennzeichen laut Überprüfung nicht ausgegeben waren. Als die Beamten dem Mann eindeutige Zeichen zum Anhalten gegeben hatten entzog sich dieser der bevorstehenden Maßnahme durch Flucht.

Eine Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifenwagen folgte. In Lengern fuhr, nach bislang vorliegenden Erkenntnissen, der 23-Jährige gezielt und mit hoher Geschwindigkeit auf einen dort stehenden Polizisten zu. Der 53-jährige Beamte konnte sich mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Der Flüchtende touchierte bei der gefährlichen Aktion den Streifenwagen der Polizisten.

Der Polizeihauptkommissar gab, nach ersten Ermittlungen, mehrere Schüsse auf das flüchtende Fahrzeug ab und traf den Vorderreifen. Trotzdem setzte der 23-Jährige seine Flucht unbeirrt über die L554 nach Harste und Asche in Richtung Hardegsen (Landkreis Northeim) fort. Im Bereich Ellierode umfuhr er dabei eine von der Polizei eingerichtete Straßensperre.

Schließlich musste der Flüchtende sein Fahrzeug, aufgrund eines Reifenschadens, dann doch in Hardegsen anhalten und flüchtete zu Fuß weiter. Beamte konnten den Gesuchten nach kurzer Verfolgung in einem Gebüsch festnehmen.

Bei Überprüfung des 23-Jährigen stellte sich heraus, dass er unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis am Steuer saß. Ein Atemalkoholtest ergab 1,48 Promille.

Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes zum Nachteil eines Polizeibeamten, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkoholbeeinflussung sowie Kennzeichenmissbrauchs ein. Das von dem 23-Jährigen genutzte Auto wurde beschlagnahmt.

Wie die Polizei Göttingen heute mitteilt, wurde der 23-Jährige dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes zum Nachteil des Polizisten an. Der Täter schweigt bislang zu den Vorwürfen.

Wir wünschen den beteiligten Kollegen eine gute Verarbeitung des Vorfalles!

Polizist=Mensch: Vermisster Senior erhielt von Polizisten Brotzeit, bevor sie ihn zurück brachten

12. November 2018 um 10:13 Uhr

Polizist=Mensch: Vermisster Senior erhielt von Polizisten Brotzeit, bevor sie ihn zurück brachtenAm vergangenen Samstagabend trafen Passanten in Markt Schwaben (Bayern) einen offenbar orientierungslosen Senior an. Die Passanten versuchten noch dem Senior zu helfen, doch er wusste nicht mehr wo er wohnt und machte auch sonst einen verwirrten Eindruck.

So entschlossen sich die Passanten den Mann zur Polizei zu bringen. Bei der Polizei Poing stellte sich dann heraus, dass der 77-Jährige bereits seit dem Morgen von einem Münchner Pflegeheim als vermisst gemeldet wurde.

Da der Senior einen erschöpften Eindruck machte bekam er von den Polizisten erst einmal eine zünftige Brotzeit, bevor sie ihn mit dem Streifenwagen zurück ins Pflegeheim brachten.

Das Menschliche kommt zuerst, dann kommt die Pflicht. Polizist=Mensch at it’s best!

Recht konsequent: Amtsbekannter Täter muss für Beleidigung eines Polizisten ins Gefängnis

11. November 2018 um 08:50 Uhr

Recht konsequent: Amtsbekannter Täter muss für Beleidigung eines Polizisten ins GefängnisGewalt gegen Polizisten hat viele Formen und Beleidigung ist eine davon. Täglich werden Polizisten im Einsatz beleidigt, doch selten hat das solche Konsequenzen wie im folgenden Fall.

Im Juli 2017 wurden Polizisten zu einer Ruhestörung gerufen. Auf einer Geburtstagsfeier ging es wohl zu laut zu und so schauten die Beamten nach dem Rechten. Sie kontrollierten die Anwesenden und forderten auch den später angeklagten 64-Jährigen auf sich auszuweisen, worauf dieser zum Polizisten sagte: “Den habe ich schon abgegeben, du Spinner!”

Schrecklicher Einsatzverlauf: Schulschwänzerin stirbt bei Flucht vor Polizisten

10. November 2018 um 15:05 Uhr

Schrecklicher Einsatzverlauf: Schulschwänzerin stirbt bei Flucht vor PolizistenIn Halle (Sachsen-Anhalt) ist es am vergangenen Donnerstag zu einem schrecklichen Vorfall gekommen, der für alle Beteiligten traumatisch gewesen sein dürfte.

Demnach hatten Polizisten den Auftrag eine Schulschwänzerin dem Jugendarrest zuzuführen. Das Amtsgericht Halle hatte dazu mehrere Beschlüsse erlassen, da alle anderen Mittel nicht gewirkt hätten.

Wie mitgeteilt wird, werde bei notorischen Schulschwänzern zunächst ein Bußgeld erlassen. Wenn das nicht bezahlt oder widersprochen wird, werde der Bußgeldbescheid rechtskräftig und es folge eine Anhörung vor dem Jugendrichter. Anstatt das Bußgeld zu bezahlen bestehe auch die Möglichkeit diese in Arbeitsstunden abzuleisten. Erst wenn alle Maßnahmen ignoriert werden, drohe dem Schüler der Jugendarrest.

Forschung zu Körperverletzung im Amt: Fragwürdige Methode mit fraglichem Ziel

9. November 2018 um 19:28 Uhr

Forschung zu Körperverletzung im Amt: Fragwürdige Methode mit fraglichem ZielUnsere regelmäßigen Leser wissen, dass wir die Forschung zu Polizeithemen begrüßen und auch gerne unterstützen. Schon mehrfach haben wir Onlineumfragen von Kollegen geteilt, die für ihre Bachelor- oder Masterarbeit eine breite Datengrundlage benötigten. Doch bei der folgenden Umfrage müssen wir die Sache kritisch betrachten.

Die Ruhr-Universität Bochum hat eine Studie gestartet, bei dem es um das Thema Körperverletzung im Amt durch Polizisten geht. Das KviAPol abgekürzte Projekt wird von Tobias Singelnstein, Professor für Kriminologie, wissenschaftlich geleitet. Am selben Lehrstuhl forscht übrigens auch Thomas Feltes, der durch seine gern kritischen Bemerkungen zur Polizeiarbeit aus dem Fernsehen bekannt ist.

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