Urlaub gerettet: Polizisten stellen vergessene Geldbörse sicher

22. August 2019 um 12:07 Uhr

Urlaub gerettet: Polizisten stellen vergessene Geldbörse sicherDer Urlaub ist schon seit Monaten geplant, man freut sich auf die Auszeit aus dem Alltag. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen und die Anreise zum Urlaubsort verläuft problemlos. Doch dann, oh Schreck, bemerkt man, dass die komplette Urlaubskasse nicht da ist.

So geschehen am vergangenen Wochenende, als am Sonntag eine völlig aufgelöste Frau bei der Polizeistation Heusenstamm (Hessen) anrief und ihr Leid klagte. Offenbar hatte sie die gut gefüllte Geldbörse beim Bäckereibesuch vor der Abfahrt vergessen, was ihr erst nach Ankunft am Urlaubsort in Österreich aufgefallen war.

Obergerichtliches Urteil: Flucht vor Polizei kann illegales Fahrzeugrennen sein

21. August 2019 um 19:30 Uhr

Obergerichtliches Urteil: Flucht vor Polizei kann illegales Fahrzeugrennen seinDen sogenannten Rennparagrafen gibt es erst seit zwei Jahren, doch es ist mittlerweile schon so manche Gerichtsentscheidung getroffen worden und manch einem dürften die Augen aufgegangen sein. Denn ein Irrglaube ist weit verbreitet: Entgegen landläufiger Meinung kann man auch ganz alleine ein Rennen fahren – auch dann, wenn man vor der Polizei flüchtet.

Der Fall

Am 1. Mai 2018 wollte eine Streifenwagenbesatzung nachts gegen 4 Uhr in Lichtenstein (Baden-Württemberg) ein Fahrzeug kontrollieren und gab Haltesignale. Der Fahrer gab jedoch Gas und die Polizisten nahmen mit Blaulicht, Martinshorn und Haltezeichen die Verfolgung auf.

Dümmer als die Polizei erlaubt: Mann fährt ohne Führerschein zur Gerichtsverhandlung wegen Trunkenheitsfahrt und fahren ohne Führerschein

21. August 2019 um 11:50 Uhr

Dümmer als die Polizei erlaubt: Mann fährt ohne Führerschein zur Gerichtsverhandlung wegen Trunkenheitsfahrt und fahren ohne FührerscheinDer folgende Fall ist wirklich kurios und es ist uns schwer gefallen, in die Überschrift alles hinein zu packen, was den Fall so kurios macht. Wir geben zu, es ist uns nicht gelungen. Denn der Vorfall war noch kurioser, als wir ihn ankündigen konnten.

Gestern fand vor dem Amtsgericht Miesbach (Bayern) eine Gerichtsverhandlung statt. Einem Mann wurde vorgeworfen, im vergangenen Jahr betrunken Auto gefahren zu sein, obwohl er keine Führerschein besaß und er soll zudem einen Unfall verursacht haben, von dem er vom Unfallort flüchtete.

Risikobewertung: Polizei Berlin prüft Internetaktivitäten ihrer Polizisten

20. August 2019 um 12:05 Uhr

Risikobewertung: Polizei Berlin prüft Internetaktivitäten ihrer PolizistenWir sind Hauptstadt, das ist der Slogan der neuen Imagekampagne der Polizei Berlin, die sie sich von einer Werbeagentur für 200.000 Euro hat erstellen lassen. Man möchte sich, um mehr Nachwuchskräfte zu bekommen, ein besseres Image geben und von tatsächlichen und erfundenen Skandalen weg kommen.

Zeitgleich prüft die Innenrevision der Berliner Polizei nun die Internetaktivität ihrer Polizisten – und zwar ganz besonders derer, die auf Facebook, Twitter und Instagram recht erfolgreich sind. Darüber wurden vergangene Woche die Direktionsleiter unterrichtet und die Überprüfung ist bereits angelaufen.

Hintergrund sei angeblich, so wird berichtet, dass manche Beamte aus Berlin erfolgreicher seien als der offizielle Polizeiaccount. So hat zum Beispiel die aus Aserbaidschan stammende Polizistin Lana, die wir hier bereits vorgestellt hatten, auf Instagram über 65.000 Follower, die Polizei Berlin selbst nur über 44.000.

Zwar ist es Polizisten nicht verboten, einen eigenen Account zu betreiben - auch nicht in Uniform. Doch wie im realen Leben auch haben die Beamten sich an gewisse beamtenrechtliche Regeln zu halten, wie zum Beispiel das Mäßigungsgebot. Zudem müssen sie, wenn sie Einnahmen aus ihren Social Media-Accounts erzielen, diese anmelden und genehmigen lassen.

Doch es geht nicht nur um Einnahmen und Werbung. Auch stellt man sich in Berlin der Frage, wie die Unabhängigkeit der Polizisten gewahrt werden kann, wenn sie Bilder von sich in Uniform posten und tags darauf ein Bild beim privaten Sport aus einem bestimmten Fitnessstudio.

Polizeipräsidentin Barbara Slowik, die die Überprüfung angeordnet hat, geht es, so hat es den Anschein, um die Einhaltung beamtenrechtlicher Pflichten, Nebentätigkeiten, Korruptionsbekämpfung und mögliche Interessenkonflikte. Zumindest vordergründig. Ob andere Ziele hier auch noch verfolgt werden, ist nicht bekannt.

 

Unsere Meinung:

Gerade Berliner Kollegen sind stark, besonders auf Instagram, vertreten und haben teils sehr erfolgreiche Accounts. Doch auch uns ist schon aufgefallen, dass da teilweise etwas über das Ziel hinaus geschossen wird. Doch das sind Ausnahmen und ein Großteil der Kollegen, die sich dort in Dienstkleidung präsentieren, tun etwas für das Image der Polizei.

Gerade auf Instagram, wo bekanntermaßen viele junge Social Media-User unterwegs sind, kann man mit einem guten Bild und wenig Text Einblicke in den Polizeiberuf geben und Nachwuchswerbung betreiben - völlig kostenlos für die Behörde und teilweise mit großem Erfolg. Fanpages der Follower beweisen das.

Deswegen sollte die Polizei in Berlin nicht mit der Gießkanne über die Accounts gehen und sie reihenweise dicht machen lassen. Natürlich müssen die Kollegen sich an die ihnen bekannten Regeln halten. Das steht völlig außer Frage. Ansonsten sollte die Revision aber mit Maß, Ziel und Verhältnismäßigkeit vorgehen.

Denn eines ist sicher: Jede Kollegin, jeder Kollegen, der seriös aus seinem Leben als Polizist oder Polizistin berichtet, betreibt gewollt oder ungewollt Imagewerbung. So wie wir auch. Das ist kein Übel, das ist eine Chance.

Es wäre so langsam an der Zeit, wenn die Polizeibehörden in Bund und Ländern dies begreifen würden und ihre Beamten darin bestärken und fördern, selbst als Polizist im Internet aufzutreten, wenn sie das selbst möchten. Schulungen, die Medienkompetenz vermitteln, sollten in Aus- und Fortbildung wichtiger Bestandteil werden.

Wie das geht, zeigen die Niederlande und auch Schweden, wo Polizisten viele eigene Accounts betreiben, massenweise Bilder und Selfies posten, auch aus dem Einsatz, und damit die Polizei transparenter und bürgernäher darstellen. Übrigens sehr erfolgreich. Zudem kann sich ein solcher Auftritt für die niederländischen Kollegen positiv auf eine Beförderung auswirken.

Die wenigen offiziellen personalisierten Accounts aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz beweisen, dass es auch anders gehen kann und sollten als Vorbild im nicht mehr ganz so neuen Internetzeitalter angesehen werden. Denn die Digital Natives, also die Generation, die sich ein Leben ohne Internet gar nicht mehr vorstellen kann und damit aufgewachsen ist, tritt nun in den Polizeidienst ein.

Das könnte man sich doch Zunutze machen...

Aktuelle Umfrage: Polizeiberuf am beliebtesten unter Schülern

19. August 2019 um 11:57 Uhr

Aktuelle Umfrage: Polizeiberuf am beliebtesten unter SchülernIn den kommenden Jahren, so wurde kürzlich berichtet, werden etwa 20 Prozent der Polizisten deutschlandweit in den Ruhestand gehen. Da passt es sehr gut, dass in einer aktuellen Umfrage unter Schülern der Polizeiberuf als der Beliebteste genannt wurde.

Einerseits zeigt das, dass die Polizeien in Bund und Ländern mit ihrer Nachwuchswerbung auf einem richtigen Weg sind, andererseits zeigt es, dass “die Jugend von heute” besser ist als ihr Ruf. Denn die Gründe für die Berufswahl sind vielsagend.

Das Trendence Schülerbarometer 2019 befragte rund 20.000 Schülerinnen und Schüler danach, bei welchem Arbeitgeber man sich bewerben möchte und welche Begriffe am besten zu einem passen.

Mit Blasrohr und Pfeil: Bremerhavener Polizisten können Tiere betäuben

18. August 2019 um 13:32 Uhr

Wenn Polizisten einen Tiereinsatz haben bleiben ihnen meist nicht viele Optionen. Entweder müssen sie das Tier mit per Hand einfangen oder befreien oder sie müssen ihre Dienstwaffe einsetzen. In Bremerhaven haben die Beamten noch eine weitere Option: Sie betäuben das Tier mit Blasrohr und Betäubungspfeil.

Bereits seit 15 Jahren sind die Bremerhavener Polizisten in der Lage Tiere zu betäuben. Ursprünglich für Einsätze mit aggressiven Hunden gedacht, werden die Betäubungspfeile immer öfter auch bei Haus- und Wildtieren eingesetzt.

Erst kürzlich wurde ein Hund auf diese Weise narkotisiert, wie Polizist Christian Pöpke, einer der ausgebildeten Beamten, erläutert: “Ein Hund war auf einem Spielplatz angebunden. Er war aggressiv und hat niemanden an sich herangelassen.” Auch eine Katze wurde schon betäubt, weil sie sich nicht einfangen ließ und ein Fuchs und ein Reh, die sich in einem Zaun verfangen hatten, konnten so ruhig gestellt und dann gefahrlos befreit werden.

Eure Meinung: Polizei in Regenbogenfarbe

17. August 2019 um 12:11 Uhr

Eure Meinung: Polizei in Regenbogenfarbe

Bild Polizei Lübeck

An diesem Wochenende findet in Lübeck (Schleswig-Holstein) der Christopher Street Day, dort Lübeck Pride genannt, statt. Die Polizei ist dort mit einem Informationsstand vertreten und hat eigens dazu einen Streifenwagen als Showcar mit Regenbogenfarbe folieren lassen.

Teilweise wird in Deutschland darüber diskutiert, ob die Polizei noch die notwendige Neutralität aufweise, wenn sie, nach Meinung der Kritiker, sich zu Personen mit einer bestimmten sexuellen Orientierung bekenne.

Die Polizei möchte dies jedoch eher als Bekenntnis zur Vielfalt und persönlichen Freiheit, sowie gegen eine Benachteiligung auf Grund einer bestimmten sexuellen Orientierung verstanden wissen. Ähnliche Aktionen gibt es auch bei anderen europäischen Polizeibehörden, wie zum Beispiel in den Niederlanden, den skandinavischen Ländern und in Großbritannien – freilich ohne Diskussionen über das Neutralitätsgebot.

Wir möchten nun von euch wissen:

Wie seht ihr das mit der Regenbogenfarbe auf dem Streifenwagen oder als Fahne auf der Wache?

Keine Knautschzone: Motorradpolizist bei Unfall schwer verletzt

16. August 2019 um 12:14 Uhr

Keine Knautschzone: Motorradpolizist bei Unfall schwer verletztAlle Verkehrsteilnehmer, die keinen Metallkäfig um sich herum haben, also ein Fahrzeug, dass die größte Aufprallenergie abfängt, können bei einem Unfall schwere Verletzungen davon tragen. Das betrifft Fußgänger, Radfahrer, neuerdings auch E-Scooter-Fahrer und auch die Motorradfahrer. Das musste leider auch ein Kollege aus Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) am eigenen Leib erfahren.

Der Polizist war gestern Morgen mit seinem Dienstmotorrad unterwegs, als ihm eine Autofahrerin auf der Kreuzung Strundenstraße/Schüttlakenstraße entgegen kam. Die Frau bog nach links ab und es kam zur Kollision zwischen Auto und dem vorfahrtsberechtigten Polizeimotorrad.

Gewaltbereitschaft wächst: Angriffe auf Polizisten in Köln in sieben Jahren verdoppelt

15. August 2019 um 19:04 Uhr

Gewaltbereitschaft wächst: Angriffe auf Polizisten in Köln in sieben Jahren verdoppeltErschreckende Zahlen, die uns da aus Köln (Nordrhein-Westfalen) erreichen. Zwar ist das Phänomen schon länger bekannt und auch bundesweit zu beobachten, doch das Ausmaß der wachsenden Gewaltbereitschaft gegenüber Polizisten bekommen wir in Köln vor Augen geführt.

Mehr 2.000 Mal pro Jahr werden Polizisten in der Rheinmetropole angegriffen und damit haben sich die Zahlen seit 2012 mehr als verdoppelt. Das bedeutet, 5 Übergriffe täglich. Die Täter kommen dabei aus allen Bevölkerungsschichten und aus jeder Altersgruppe.

Besonders im Kölner Kneipenviertel und bei Routinekontrollen im Straßenverkehr werden Polizisten angegriffen. Doch warum ist das so?

Katzenrettung aus Baum: Besitzerin wird handgreiflich gegen Feuerwehr

15. August 2019 um 11:46 Uhr

Katzenrettung aus Baum: Besitzerin wird handgreiflich gegen FeuerwehrVorgestern kam es in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) zu einem Feuerwehreinsatz und weil die Kameraden tätlich angegriffen und angepöbelt wurden, musste die Polizei hinzu gerufen werden. Zum Kopfschütteln.

Eine 49-jährige Frau hatte bei der Feuerwehr angerufen und um Hilfe gebeten. Ihre Katze sei auf einen Baum geklettert und die Besitzerin war der Meinung, dass sie dort jemand herunter holen müsse. Die Feuerwehr rollte an.

Die Kameraden sahen sich die Sache an und es wurde klar, dass die Tierrettung ohne Leiter nicht möglich war. Also wurde eine Leiter geholt und mit Katzenfutter sollte die Samtpfote angelocket werden. So der Plan.

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