“Korrupte Nazi-Polizei”: US-Friedensforscherin pöbelt on- und offline gegen Bundespolizei Frankfurt Flughafen

22. Januar 2018 um 20:58 Uhr

"Korrupte Nazi-Polizei": US-Friedensforscherin pöbelt on- und offline gegen Bundespolizei Frankfurt Flughafen“Nazis”, diesen Vorwurf müssen wir Polizisten uns öfter anhören, selbst wenn es völlig unpassend ist, nur um uns in eine defensive Rolle zu drängen. Zumeist kommt dieser Vorwurf von Menschen aus südlicheren Regionen, dass dieser aber nun von einer weißen US-Amerikanerin kommt, die sich als Friedensforscherin bezeichnet, ist schon bemerkenswert.

Was war passiert?

Am 11. Januar machte Christine Fair auf dem Flughafen Frankfurt einen Zwischenstopp. Sie war auf der Weiterreise nach Delhi und wartete auf den Anschlussflug über Istanbul. Bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen zeigte das Kontrollgerät im Handgepäck Fairs einen Sprengstoffverdacht an und die Bundespolizei wurde hinzu gezogen.

Erschossener Diensthund: Kein Haftbefehl für Schütze

17. Januar 2018 um 21:14 Uhr

Erschossener Diensthund: Kein Haftbefehl für SchützeBevor wir zum eigentlichen Thema kommen, möchten wir auf unsere Seitenregeln und die Netiquette hinweise und um deren Einhaltung bitten. Zudem weisen wir darauf hin, dass uns die Einzelheiten dieses Vorfalles nicht bekannt sind, sodass es uns nicht möglich ist, diese Entscheidung vollumfänglich zu beurteilen.

Am 13. Januar kam es, wie wir berichteten, zu einem Großeinsatz der Polizei in Fulda (Hessen), da ein Mann in Richtung seines Bruders mit einer Kleinkaliberwaffe geschossen hatte und auch danach noch weitere Schüsse in der Wohnung abgab.

Als das Spezialeinsatzkommando zusammen mit den ebenfalls eingesetzten Diensthundeführern die Wohnung betraten, konnte der 63-jährige Mann zwar festgenommen werden, hierbei wurde durch den Schützen jedoch einer der Diensthunde (Odin) tödlich verletzt.

Wohnungsdurchsuchung und Suspendierung: Polizist aus München soll sich an G20-Ausschreitungen beteiligt haben

13. Januar 2018 um 19:13 Uhr

Wohnungsdurchsuchung und Suspendierung: Polizist aus München soll sich an G20-Ausschreitungen beteiligt habenEs ist ein ungeheuerlich Vorwurf, dem sich ein Polizist aus München nun ausgesetzt sieht. Nicht nur, dass er sich gegen die eigenen Kollegen gerichtet und sie mit einer Bierdose beworfen haben soll, es waren die eigenen Kollegen, die ihn auf den Fahndungsbildern erkannten.

Kurz vor Weihnachten 2017 berichteten wir darüber, dass die Polizei Hamburg nach bislang nicht identifizierten Gewalttätern, die während der Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg zahlreiche Sachschäden verursachten und Polizisten durch tätliche Angriffe verletzten, mit Veröffentlichung von Fahndungsbildern sucht. Genau ein solches Fahndungsbild führte nun zu dem Verdacht, der einen Münchner Polizisten belastet.

Gerichtsurteil: Kollektivbeleidigung “ACAB” und “Fuck Cops”

4. Januar 2018 um 15:57 Uhr

Gerichtsurteil: Kollektivbeleidigung "ACAB" und "Fuck Cops"

Bundesverfassungsgericht Deutschland: Keine Beleidigung!
Landesverwaltungsgericht Oberösterreich: Sehr wohl!

Wir wissen natürlich, dass die Rechtssysteme und damit auch die Rechtsprechung in Deutschland und Österreich unterschiedlich ist. Dass die Unterschiede dann doch so groß sind, dass das höchste deutsche Gericht urteilt, dass eine Kollektivbeleidigung von Polizisten mit “ACAB” und “Fuck Cops” nicht möglich ist (wir berichteten), ein österreichisches Gericht aber zu einer gänzlich anders lautenden Entscheidung kommt, war uns nicht bewusst. Insofern gut für die Kollegen in Österreich.

Mordkommission gegründet: Lkw-Fahrer könnte Polizistin vorsätzlich getötet haben

29. Dezember 2017 um 9:20 Uhr

Mordkommission gegründet: Lkw-Fahrer könnte Polizistin vorsätzlich getötet habenVorgestern Abend starb eine junge Polizistin auf der A61 bei Viersen durch die Hand dessen, nachdem sie fahndete: Einem Lkw-Fahrer, der laut niederländischen Kollegen betrunken unterwegs sein sollte. Wie wir berichtete hatte der bulgarische Lkw-Fahrer tatsächlich 2 Promille Alkohol im Blut.

Mit diesem Alkoholeinfluss verursachte der Lkw-Fahrer den folgenschweren Zusammenstoß mit dem Streifenwagen, der auf der A61 stand, um nach genau diesem Lkw Ausschau zu halten. Im Streifenwagen saßen zwei Polizistinnen und ein Polizist. Die 23-jährige Beamtin war sofort tot, die 48-jährige Kollegin wurde lebensgefährlich und er 22-jährige Polizist schwer verletzt.

Nach beispiellosem Gewaltexzess in Düren: Schwer verletzter Polizist immer noch dienstunfähig

22. Dezember 2017 um 9:38 Uhr

Nach beispiellosem Gewaltexzess in Düren: Schwer verletzter Polizist immer noch dienstunfähig

Haupttäter zu Haftstrafe verurteilt

Im November 2016 berichteten wir über einen Vorfall in Düren (Nordrhein-Westfalen), bei dem in beispielloser Art und Weise Gewalt gegen Polizisten angewendet wurde. Verletzt wurden damals zehn Polizisten, einer davon schwer, da ihm mit einem Radmutterschlüssel ins Gesicht geschlagen wurde.

Seinen Ursprung hatte der Vorfall in einem Parkverstoß, der durch einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes geahndet werden sollte. Als dieser dann vom Fahrzeughalter und seiner Familie bedrängt worden war, rief er die Polizei.

Wir zitieren noch einmal das damalige Statement von Oberstaatsanwalt Wilhelm Muckel: Auf die eingesetzten Polizisten wurde “ohne Rücksicht eingetreten und eingeschlagen. Ein Beamter wurde in den Schwitzkasten genommen. Ihm wurde mit einem Radmutternschlüssel gezielt ins Gesicht geschlagen.”

Onlinehetze gegen angeschossene Polizistin: Politiker zu Geldstrafe verurteilt

14. Dezember 2017 um 12:40 Uhr

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir, dass der Schütze von Unterföhring, der eine Polizistin in den Kopf geschossen hatte, wohl nicht schuldfähig ist. Gestern gab es eine weitere juristische Entscheidung, die in direktem Zusammenhang mit der schrecklichen Tat steht.

Ein damaliger Politiker der Piratenpartei Brandenburg, Thomas Goede, hatte noch am Tattag unter dem Usernamen DreiBart auf Twitter folgenden Kommentar abgegeben:

“So ein Tag, so wunderschön wie heute. Weg mit dem Bullendreck. Ich mach mal den Champus auf. 😀 #ACAB”

Versuchter Polizistenmord: Täter von Unterföhring nicht schuldfähig

11. Dezember 2017 um 21:00 Uhr

Versuchter Polizistenmord: Täter von Unterföhring nicht schuldfähigSchon mehrfach berichteten wir über den Vorfall von Unterföhring (Bayern), wo ein Täter am 13. Juni dieses Jahres einem Polizisten die Dienstwaffe entriss und damit einer Polizistin in den Kopf schoss. Die 26-jährige Beamtin wurde lebensgefährlich verletzt und befindet sich seit drei Monaten in einer Spezialklinik in Sachsen. Ihr Gesundheitszustand ist nach wie vor unverändert.

Die Tat wurde von der Anklagebehörde als vorsätzliche Körperverletzung in Tatmehrheit mit versuchtem Mord eingestuft. Nun hat die Staatsanwaltschaft München I bekannt gegeben, dass der zum Tatzeitpunkt geistig verwirrte Täter nicht schuldfähig sei. Dies habe wohl zur Folge, dass keine Anklage erhoben werden kann, sondern lediglich eine Antragsschrift möglich sei.

Erst Verbringungsgewahrsam, dann Unfalltod: Ermittlungen gegen Polizisten wegen fahrlässiger Tötung

7. Dezember 2017 um 17:50 Uhr

Erst Verbringungsgewahrsam, dann Unfalltod: Ermittlungen gegen Polizisten wegen fahrlässiger TötungEigentlich waren die Polizisten wegen eines Routineeinsatzes ausgerückt, doch dieser entwickelte sich zu einem tragischen Unfall, infolge dessen ein Mann starb. Nun wird nicht nur gegen die Unfallfahrerin ermittelt, sondern auch gegen zwei Polizisten.

Es war der 19. November dieses Jahres, als zwei Beamte der Polizei Oldenburg (Niedersachsen) zu einem Streit in Rastede ausrückten. Ein Mann iranischer Abstammung wollte eine Kneipe betreten. Als ihm das verwehrt wurde beschwerte er sich lautstark darüber. Scheinbar so lautstark, dass die Polizei alarmiert wurden.

Die eingesetzte Streife vermochte den jungen Mann nicht zu beruhigen und einem Platzverweis wurde nicht Folge geleistet, so dass man kurzerhand beschloss den 23-Jährigen nach Hause zu fahren. Die Polizisten ließen den Mann in den Streifenwagen einsteigen und fuhren los. Unterwegs, so heißt es, soll die Streife mit einem anderen Einsatz beauftragt worden sein.

G20: Bundesweite Razzia gegen Linksextremisten – Bislang höchste Strafe gegen Gewalttäter

5. Dezember 2017 um 17:22 Uhr

G20: Bundesweite Razzia gegen Linksextremisten - Bislang höchste Strafe gegen GewalttäterGleich zwei Neuigkeiten gibt es heute zum Thema G20-Einsatz in Hamburg. Heute fand eine bundesweite Razzia gegen Linksextremisten in diesem Zusammenhang statt und einer der Gewalttäter wurde vom Gericht zur bislang höchsten Freiheitsstrafe verurteilt, weil er Polizisten angegriffen und Läden geplündert hatte. Die Razzia hat allerdings einen unschönen Beigeschmack, doch dazu später mehr.

Ein 30-jähriger Gewalttäter der Ausschreitungen beim Hamburger G20-Gipfel ist heute vor Gericht zur bislang höchsten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann am 8. Juli Steine auf Polizisten warf und dabei half Läden zu plündern.

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