Eltern lassen Säugling im aufgeheizten Auto zurück: Polizisten schlagen Scheibe ein

5. Juni 2016 um 15:31 Uhr

Eltern lassen Säugling im aufgeheizten Auto zurück

Bild: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Segeberg

Gestern gegen Mittag meldeten sich Passanten per Notruf, dass auf einem Parkplatz in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) ein Säugling in einem verschlossenen und offenbar aufgeheizten Wagen schreien würde. Die Eltern seien weit und breit nicht zu sehen.

Daraufhin wurden sofort eine Polizeistreife, ein Rettungswagen und die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg zum Parkplatz entsandt. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr sahen die eingesetzten Polizisten, die bereits nur eine Minute nach Notrufeingang vor Ort waren, die Notwendigkeit für unmittelbares Handeln und schlugen die Scheibe des Fahrzeugs ein.

Diensthund Hero macht seinem Namen alle Ehre und findet gestohlen geglaubtes Geld – und sogar noch mehr

4. Juni 2016 um 13:31 Uhr

Gruppeninspektor Herbert Lindorfer mit seinem Diensthund Hero

Bild: Landespolizeidirektion Oberösterreich

Eine 82jährige Frau war bei der Polizeiinspektion Suben (Österreich) erschienen und hatte angegeben, dass ihr zu Hause vermutlich schon im Februar insgesamt 22.000 Euro Bargeld entwendet worden sei. Die Dame war den Beamten allerdings schon bekannt, so dass sie nicht ausschließen konnten, dass sie nur vergessen hatte, wo sich das Geld befand.

Daher forderten die Polizisten einen vierbeinigen Kollegen zur Unterstützung an. Polizeidiensthundeführer Gruppeninspektor Herbert Lindorfer mit seinem Diensthund Hero waren, wie sich zeigen sollte, die richtige Wahl, denn Hero ist dazu ausgebildet Geldnoten aufzuspüren.

Streifenwagen mutwillig in Brand gesteckt

4. Juni 2016 um 13:22 Uhr

Beschädigte Streifenwagen

Bild: Polizei Dortmund

Vorgestern fiel Polizisten ein brennender Streifenwagen vor der Polizeiwache Nord in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) auf. Mit Feuerlöschern konnten sie den Brand schnell eindämmen und schließlich auch löschen.

Unter einem der Streifenwagen befand sich Brandbeschleuniger, so dass von einer vorsätzlichen Tat ausgegangen wird. Bei dem Brand wurden zwei Streifenwagen stark beschädigt, es entstand ein Schaden von rund 60.000 Euro.

Die Polizei Dortmund bittet Zeugen, sich bei der Kriminalwache unter 0231 132-7441 zu melden.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3341269

Gerichtsurteil: Behörde verweigerte Polizisten Sonderurlaub, damit dieser seine Tochter ins Hospiz begleiten kann

3. Juni 2016 um 01:18 Uhr

Gerichtsurteil zu SonderurlaubDie folgende Geschichte ist fast unglaublich, jedenfalls kann man sie nur mit Kopfschütteln quittieren. Die Seite Justillon – kuriose Rechtsnachrichten​ kommentierte den Vorfall wie folgt: “Die Begründung ist kurios, zynisch und traurig zugleich.” Ja das ist sie, und unmenschlich dazu.

Ein Polizist aus Niedersachsen hat eine mittlerweile 25jährige Tochter, die mit einer unheilbaren Stoffwechselkrankheit zur Welt gekommen ist. Sie ist zu 100 Prozent schwerbehindert, kann nicht mehr sprechen, ist auf den Rollstuhl angewiesen und in der höchsten Pflegestufe eingeordnet.

Mann verletzt sechs Polizisten mit Holzknüppel

1. Juni 2016 um 23:11 Uhr

Mann verletzt 6 Polizisten mit HolzknüppelIn Braunsbedra (Sachsen-Anhalt) kam es gestern Nachmittag zum Einsatz in einem Zug, bei dem ein Zugbegleiter und sechs Polizisten verletzt wurden und zudem hoher Schaden am Zug entstand.

Auf der Bahnstrecke Merseburg-Querfurt randalierte in der Burgenlandbahn ein 22jähriger Mann. Hierzu erklärt die Sprecherin der Bundespolizei, Romy Gürtler: “Ein Zugbegleiter hatte gegen 15.45 Uhr einen Notruf abgesetzt, weil er von einer Person mit einem Stock bedroht wurde.”

Internationale Zusammenarbeit: Deutsche Polizisten nehmen Einbrecher aus Österreich nach Verfolgungsfahrt fest

1. Juni 2016 um 18:38 Uhr

Einbrecher aus Österreich in Deutschland festgenommenAm Montag konnte die deutsche und die österreichische Polizei einen Fahndungserfolg vermelden, der dank internationaler Zusammenarbeit geklärt und wobei der Täter nach einer Nerven aufreibenden Verfolgungsfahrt gestellt werden konnte. Es wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt, verletzt wurde aber glücklicher Weise niemand.

In Salzburg (Österreich) war ein Täter am späten Vormittag nahe der Landesgrenze in eine Haus eingebrochen und bei Tatbegehung von der Bewohnerin ertappt worden. Der Täter flüchtete und nahm auf seiner Flucht den Fahrzeugschlüssel der Bewohnerin mit. Mit Hilfe des Schlüssels entwendete er ihren Opel Astra und flüchtete.

Polizei lobt Unfallzeugen für beherztes Handeln

1. Juni 2016 um 18:36 Uhr

Polizei lobt UnfallzeugenDie Polizei Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) hat Unfallzeugen für ihr beherztes Handeln gelobt. Sie haben unabhängig voneinander die richtigen Entscheidungen getroffen und gehandelt, anstatt nur zuzusehen.

Am Montag war es in Gütersloh zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 66jährige Autofahrerin war beim Einbiegen in eine Parkplatzzufahrt mit einer 51jährigen Radfahrerin kollidiert.

Tödlich verlaufender Schusswaffengebrauch nach Messerangriff

31. Mai 2016 um 14:11 Uhr

Tödlich verlaufender Schusswaffengebrauch nach MesserangriffAm Sonntagnachmittag ist es in Filderstadt Bernhausen (Baden-Württemberg) zu einem Einsatz gekommen, bei dem ein Mann die eingesetzten Polizisten zunächst mit einem Schwert, dann mit einem Messer bedrohte. Ein Polizist schoss mit seiner Dienstwaffe. Die Verletzungen waren lebensgefährlich.

Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Reutlingen in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt geben, war es am Sonntag zu einem Familienstreit in Bernhausen gekommen. Zeugen riefen gegen 14:40 Uhr die Polizei, weil sie den 29jährigen Mann im Freien und mit einem Schwert bewaffnet sahen.

2 Jahre Polizei-Mensch

30. Mai 2016 um 22:45 Uhr

2 Jahre Polizei-MenschHeute vor 2 Jahren wurde Polizei-Mensch gegründet und ist seither dank der Unterstützung unserer Leser kontinuierlich gewachsen.

Der Name ist Programm: es geht auch um die Polizei als Organisation, aber besonders um die Polizistinnen und Polizisten, die Menschen in der Uniform. Aber auch: um ein gutes Miteinander zwischen Bürgern und Polizisten, Respekt, Anerkennung und Verständnis im alltäglichen Kontakt.

Inzwischen gibt es Polizei-Mensch nicht nur auf Facebook und als App, sondern auch auf Twitter und Instagram. Auch wenn wir nicht immer angenehme oder lustige Themen haben, weil es der Beruf nun einmal so mit sich bringt, ergeben sich doch viele nette Kontakte zu Kollegen und auch zu Bürgern.

Wir möchten daher DANKE sagen:

Allen Unterstützern, allen Lesern, Kommentatoren, Bild- und Info-Einsendern und jedem, der sich wie auch immer an unserer Seite beteiligt hat!

Ohne Euch wäre Polizei-Mensch nicht, was es heute ist: eine Anlaufstelle für Polizisten und Bürger, für ein besseres gegenseitiges Verständnis, freundschaftlichen Kontakt und manchmal auch einfach nur zum Spaß.

Aus Anlass unseres 2jährigens Bestehens gibt es später noch etwas zu gewinnen. 🙂

Herzlichst
Euer Polizei-Mensch Team

Gesetzentwurf: Gewalt gegen Beamte und Soldaten

30. Mai 2016 um 22:39 Uhr

GesetzenwurfDienstherr soll zur Zahlung von Schmerzensgeld verpflichtet werden

Immer wieder werden Polizisten im Dienst angegriffen und nicht selten verletzt. Alleine im Jahre 2014 gab es laut einem internen Bericht des Bundeskriminalamtes (BKA) in Deutschland rund 21.000 Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte.

Wenn Polizisten im Dienst verletzt werden steht ihnen, wie jedem anderen auch, ein Schmerzensgeldanspruch zu. Dieser Anspruch wird dann meist bereits im Rahmen des Strafverfahrens beantragt und festgelegt (Adhäsion). Doch es kommt immer wieder vor, dass der Täter nicht über die finanziellen Mittel verfügt, dieser Zahlungsverpflichtung nachzukommen und der Beamte dann leer ausgeht.

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