Aktion Movember: Gegen Gewalt gegen Polizisten

1. November 2016 um 22:25 Uhr

Aktion Movember: Gegen Gewalt gegen PolizistenDas Wort Movember ist ein sogenanntes Kofferwort aus den beiden englischen Wörtern moustache (für Schnurrbart) und November. Der Begriff kommt eigentlich von der australischen Stiftung der Movember Foundation, die sich für Männergesundheit einsetzt.

Hierbei geht es darum, sich im November als Mann einen Bart wachsen zu lassen und auf die Männergesundheit bzw. die typischen Männerkrankheiten und deren Vorsorge hinzuweisen. Auch Spenden nimmt die Movember Foundation entgegen um entsprechende Projekte zu finanzieren.

Teo, Leo und Dennis von der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt/Main nehmen an dieser Aktion Movember teil und wie man sieht, haben die drei Kollegen ihre Bärte wachsen lassen.

Lebensrettung mit überraschendem Ausgang

1. November 2016 um 22:01 Uhr

Lebensrettung mit überraschendem Ausgang

Bild: Landespolizeidirektion Oberösterreich

Heute Morgen gegen 07:22 Uhr wurden die Polizei in Linz (Österreich) über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus informiert. Nachbarn hatten bereits erfolglos versucht, den 44-jährigen Bewohner der im 3. Stock gelegenen Wohnung zu retten, was jedoch an der starken Rauchentwicklung scheiterte.

Die beiden eingesetzten Polizisten der Polizeiinspektion Neue Heimat in Linz, Dieter R. (31) und Lukas E. (30), konnten nicht tatenlos herum stehen und gingen – trotz starker Rauchentwicklung – in die Wohnung. Sie fanden den Mann auch bewusstlos in der Wohnung liegend und retteten ihn ins Freie – und damit sein Leben.

Hamburg zahlt Schmerzensgeld für Polizisten und Feuerwehrleute

27. Oktober 2016 um 23:45 Uhr

Hamburg zahlt Schmerzensgeld für Polizisten und FeuerwehrleuteEin klares Zeichen der Wertschätzung: Beamte und Feuerwehrleute, die im Dienst verletzt wurden, sollen künftig Schmerzensgeld erhalten, auch wenn die Verursacher nicht belangt werden können.

Bereits am Dienstag wurde von Hamburger Senat die entsprechende Änderung des Beamtengesetzes beschlossen. Als Begründung wurde angegeben, dass die Einsatzkräfte in ihrer täglichen Arbeit dem Risiko ausgesetzt seien, tätlich angegriffen und verletzt zu werden.

Gruselclowns: Nicht immer nur ein übler Scherz

26. Oktober 2016 um 18:11 Uhr

Gruselclowns: Nicht immer nur ein übler Scherz

Wir informieren und geben Tipps

Es begann in den USA und ist nun auch in den deutschsprachigen Raum geschwappt: Als Clowns verkleidete Menschen erschrecken andere Menschen auf der Straße. Warum dieser Trend entstand ist noch ungeklärt, aber mittlerweile bestimmen solche Vorfälle die Nachrichten.

Was vermutlich einfach nur als übler Scherz gedacht war, nimmt nämlich mittlerweile Formen an, die nicht mehr toleriert werden können. Denn eines sollten sich alle Beteiligten vor Augen führen: Der Übergang vom Scherz zur Straftat ist fließend und in den letzten Tagen häufen sich die Meldungen über Vorfälle, in denen es eindeutig zu einer strafbaren Handlung kam.

So bringen die Gruselclowns ihre Opfer manchmal derart in Bedrängnis, dass es zu Gefahrensituationen im Straßenverkehr kommt. Vor ein paar Tagen wurde ein Clown von seinem Opfer krankenhausreif geprügelt und vorläufiger trauriger Höhepunkt war vorgestern ein Vorfall in Lichterfelde, als ein 14-jähriges Opfer den 16-jährigen Gruselclown niedergestochen hat.

Rheinland-Pfalz stellt neue Streifenwagen vor

25. Oktober 2016 um 19:57 Uhr

Rheinland-Pfalz stellt neue Streifenwagen vorInnenminister Roger Lewentz hat heute in Mainz die neuen Streifenwagen für die Landespolizei Rheinland-Pfalz vorgestellt. Das Land wechselt innerhalb des VW-Konzerns vom VW Passat zum Audi A4 Avant.

In einem ersten Schwung sollen 114 Streifenwagen ausgeliefert und auf die verschiedenen Präsidien im Lande verteilt werden. Bis 2019 soll dann der gesamte Fuhrpark ausrangiert und durch die neuen Audi A4 ersetzt werden.

Berufs-Porträt Polizist

25. Oktober 2016 um 19:53 Uhr

Die ARD widmet sich nächste Woche dem Thema “Zukunft der Arbeit” in einer Themenwoche. Hier werden verschiedene Berufe vorgestellt und, ein Rückblick, ein Blick auf den Ist-Zustand und in die Zukunft gewagt.

Unter anderem wird auch der Polizeiberuf vorgestellt und Kollege Alexander Fehr von der Polizei Rheinland-Pfalz wurde hierzu interviewt. Hierbei erzählt er, warum er sich für diesen Beruf entschieden hat, was ihm gefällt und wo er Probleme sieht, gibt Tipps für Berufsinteressenten und erklärt, wo er die Polizei in Zukunft sieht.

Für das Interview bitte dem Link folgen:

http://www.ard.de/home/themenwoche/Berufs_Portraet_Polizist_ARD_Themenwoche_2016/3584690/index.html

Danke, Frank, für den Hinweis!

Sinneswandel? Politik fordert harte Strafen bei Straftaten gegen Polizisten und Rettungskräfte

24. Oktober 2016 um 19:35 Uhr

Sinneswandel? Politik fordert harte Strafen bei Straftaten gegen Polizisten und RettungskräfteIm vergangenen Jahr berichteten wir über den sogenannten “Schutzparagrafen“, der eingeführt werden sollte, um Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte stärker zu bestrafen. Eine Initiative in der Innenministerkonferenz war damals gescheitert, weil die SPD-geführten Länder der Meinung waren, dass härtere Strafen keinen Schutz vor Gewalt bedeuten würde.

Bei der aktuellen Rechtslage sind Polizisten nur in Ausübung einer hoheitlichen Aufgabe gesetzlich geschützt. Üben sie eine solche aus und werden dann angegriffen, nennt sich die Straftat Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Geht ein Polizist aber einfach nur Streife und wird dann angegriffen, greift dieser Paragraf nicht. Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sind hingegen völlig ungeschützt, so dass nur die allgemeinen Straftaten wie Körperverletzung, Beleidigung usw. in Frage kommen.

Warum hat der Polizist dem Täter nicht in die Beine geschossen?

24. Oktober 2016 um 19:26 Uhr

Warum hat der Polizist dem Täter nicht in die Beine geschossen?In den vergangenen Monaten mussten wir leider des öfteren über Einsätze berichten, bei denen die Kollegen ihre Dienstwaffe einsetzen mussten. Manchmal konnte der Angriff durch einen gezielten Schuss ins Bein gestoppt werden, manchmal aber auch nicht und der Angreifer wurde schwer verletzt oder starb.

Immer wieder taucht hierbei dann die Frage auf, warum dem Täter nicht ins Bein geschossen wurde, anstatt in den Körper. Diese Frage kann jedoch nur in Unkenntnis der Fakten erfolgen, was man niemandem zum Vorwurf machen kann. Wer sonst wird schon mit einem Messer angegriffen und hat eine Schusswaffe griffbereit, um sich zu wehren? Hierzulande nur Polizisten.

Und genau darum soll es hier nun gehen. Als Beispiel nehmen wir einen aktuellen Fall aus Hagen (Nordrhein-Westfalen), über den wir in der vergangenen Woche wegen der sich überschlagenden Ereignisse nicht mehr berichten konnten.

Radiointerview zum offenen Brief einer Polizisten-Ehefrau

23. Oktober 2016 um 13:30 Uhr

Wir hatten euch in der letzten Woche den offenen Brief der Ehefrau eines Berliner Polizisten vorgestellt, in dem sie die Missstände anprangert und darlegt, welche Auswirkungen der ständige Dienst auf das Familienleben hat.

Diese Frau, Sabrina mit Vornamen, wurde nun vom Berliner Rundfunk 91.4​ interviewt und sie erzählt auch Dinge, die im offenen Brief gar nicht vorkommen.

Unsere Meinung: Absolut hörenswert. Ein starker Kollege mit einer starken Frau an seiner Seite!

Polizisten weisen verirrten Schwan den rechten Weg

23. Oktober 2016 um 13:20 Uhr

Polizisten weisen verirrten Schwan den rechten Weg

Bild: Polizei Berlin via Twitter

Gestern verhalfen Polizisten in Berlin einem Schwan wieder auf den rechten Weg. Dieser hatte sich auf die Oberbaumbrücke verirrt. Dort trieb er sich herum und wurde von einem Passanten bemerkt, der dann die Polizei rief.

Einer der Polizisten bewaffnete sich dann mit Schutzschild und Schlagstock, allerdings nicht, weil er einen Angriff des Jungtieres befürchtete, sondern um diesem den Weg in Richtung Spree zu weisen. Das funktionierte dann auch prima, so dass der Schwan sich wieder am kühlen Nass erfreuen konnte.

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