Polizist an Leukämie erkrankt: Stammzellspender gesucht

28. Juli 2016 um 18:55 Uhr

Polizist an Leukämie erkrankt

Bildquelle: Flyer des Polizisten helfen e.V.

Polizist Norbert Henz war ehemals Leiter der Polizeiinspektion Ergänzungsdienste 8 in München. Im März wurde er in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Leider erhielt er zeitgleich eine schlimme Nachricht: er war an Leukämie erkrankt und sucht nun dringend einen Stammzellspender. Das Polizeipräsidium München hatte heute zusammen mit dem Stiftung Knochenmarkspende Bayern dazu eingeladen, sich in den Präsidiumsräumen typisieren zu lassen, um einen möglichen Spender finden zu können.

Aber um helfen zu können, braucht man nicht nach München zu fahren. Helfen kann jeder, überall, weltweit!

Kantonspolizei Zürich bietet Hilfe mit neuem Service

28. Juli 2016 um 16:47 Uhr

Kapo Zürich bietet Opfertelefon anOpfertelefon ein Gewinn für beide Seiten

Bei dem Begriff “Opfertelefon” denkt man zunächst an einen Telefonservice, bei dem sich Opfer einer Straftat melden können. Der neue Service der Kantonspolizei (Kapo) Zürich funktioniert umgekehrt und das Opfer braucht nicht selbst tätig zu werden. Das übernimmt die Polizei.

Seit Anfang 2016 bietet die Kapo Zürich das Opfertelefon an. Drei Tage nach einer Straftat ruft sie das Opfer an und fragt nach dem Befinden, gibt Auskunft über den aktuellen Ermittlungsstand und erfährt in manchen Fällen auch Neuigkeiten, die für die Ermittlungen hilfreich sein können.

Fragwürdiger Nutzen: Polizei in Niedersachsen soll Pfefferspray wiegen

27. Juli 2016 um 16:32 Uhr

Polizei in Niedersachsen soll Pfefferspray wiegenBei der Polizei Niedersachsen werden zukünftig Präzisionswaagen, Pfefferspray und ein erhöhter Verwaltungsaufwand eng miteinander verbunden sein. Denn dort soll zukünftig der Verbrauch dieses Reizstoffes vor und nach dem Einsatz gewogen werden.

Man könnte bei dieser Meldung versucht sein auf den Kalender zu schauen, oder dem Verdacht erliegen, diese Meldung stamme von einem einschlägigen Satire-Magazin. Aber glaubt man dem Bericht des NDR, ist diese Maßnahme bereits teilweise vollzogene Praxis.

Wie dort berichtet wird, haben die Polizeivizepräsidenten in Niedersachsen bei ihrer Tagung am 9. Juni im Kloster Loccum beschlossen, dass die Behälter, in dem sich das Pfefferspray befindet, vor und nach einem Einsatz verwogen werden sollen. Auf das Gramm genau soll nun festgehalten werden, welcher Beamte wie viel Reizgas versprüht hat.

Sehr verschieden: Diensthundekollegen erfolgreich bei Einbrecherjagd

26. Juli 2016 um 19:59 Uhr

In Hamburg kam es am vergangenen Wochenende zu zwei verschiedenen Einbrüchen, bei denen zwei verschiedene Einbrechergruppen durch zwei verschiedene Diensthunde aufgespürt wurden, so dass die Festnahme durch verschiedene zweibeinige Kollegen gelang.

❶ Der Einbruch in eine Werkstatt fand gegen 02:10 Uhr im Stadtteil Ohlsdorf statt. Als die Einbrecher die Werkstatt betraten, lösten sie den Alarm aus, so dass sich sofort mehrere Streifen auf den Weg dort hin machten.

Knutschkugel: Nur noch eine Polizei-Isetta im Dienst

26. Juli 2016 um 19:09 Uhr

Das waren noch Zeiten, als die damaligen Dorfpolizisten, auch Schutzmänner genannt (Frauen gab es noch nicht bei der Polizei), vom Drahtesel oder Motorrad auf etwas mit Dach über dem Kopf umstiegen. Die Rede ist von der BMW Isetta, die auch liebevoll Knutschkugel genannt wurde.

In Niedersachsen wurden 1957/58 rund 300 Stück in Dienst gestellt. Davon gibt es heute noch drei, die sich alle in Privatbesitz befinden. Und eine einzige steht der Polizei in Stade noch für Messen oder Präsentationen zur Verfügung.

Das ist alleine drei Männern zu verdanken, deren Liebe zu Oldtimern und ihrem privaten Engagement. Zum einen ist dies der Besitzer dieses Gefährts, Bernd Liebezeit, der die verhältnismäßig geringen Steuern und die Versicherung bezahlt. Zum anderen ist dies der Polizeisprecher von Stade, Rainer Bohmbach, der für Benzin und TÜV-Gebühren aufkommt. Und dann wäre da noch ein Kollege aus der technischen Abteilung, der die Isetta in seiner Freizeit wartet.

Sprengstoffexplosion in Ansbach: Attentäter tot, zwölf Verletzte

25. Juli 2016 um 15:11 Uhr

Sprengstoffexplosion in AnsbachBayern kommt nicht zur Ruhe. Gestern Abend kam es am Rande einer Veranstaltung in Ansbach zu einer Sprengstoffexplosion, bei der der Attentäter ums Leben kam und zwölf Menschen zum Teil schwer verletzte.

Auf der dortigen Reitbahn fand am Wochenende das Festival “Ansbach Open” statt. Am gestrigen Abend waren etwa 2.500 Besucher auf dem Veranstaltungsgelände anwesend, als Sicherheitsangestellten gegen 21:45 Uhr ein Mann auffiel, der sich verdächtig verhielt.

Der junge Mann ging eine Weile vor der dortigen Einlassstelle auf und ab und hielt sich anschließend vor einem Weinlokal auf. Laut Zeugen sei es gegen 22:10 Uhr zu einer Explosion gekommen, als der Mann, der einen Rucksack angelegt hatte, sich nach vorne beugte.

Polizisten helfen Zehnjährigem auf besondere Weise

25. Juli 2016 um 14:57 Uhr

Polizisten helfen Zehnjährigem auf besondere WeiseNach den Gewaltdelikten in Würzburg und München waren in den vergangenen Wochen hauptsächlich negative Nachrichten aus Bayern ins Blickfeld gerückt. Aber im täglichen Dienst geschehen auch andere Dinge, die es wert sind, berichtet zu werden!

So wie der folgende Vorfall:

Ein zehnjähriger Junge war in Coburg zu Fuß in Richtung Innenstadt unterwegs. Er hatte gute Laune, denn er war gerade auf dem Weg sich ein Eis zu besorgen. Während er auf dem Weg zur Eisdiele war, wurde er übermütig und warf immer wieder seine Geldbörse in die Luft, um sie anschließend wieder aufzufangen.

Akute Terrorlage in München

22. Juli 2016 um 23:27 Uhr

Pray for MunichDrei bewaffnete Täter flüchtig – mind. 8 Todesopfer, mehrere Verletzte

Die Polizei München hat gerade eine Pressekonferenz abgehalten und bestätigt, dass mindestens acht Todesopfer und mehrere Verletzte zu beklagen sind. Es seien drei bewaffnete Täter immer noch auf der Flucht.

Facebook hat den Safety Check freigeschaltet. Ihr könnte eure Lieben, die sich in München befinden fragen, ob sie in Sicherheit sind!

Attentat von Würzburg: “Eine deutlichere Notwehr-Situation kann man sich nach meiner Ansicht gar nicht vorstellen.”

22. Juli 2016 um 17:50 Uhr

Attentat von WürzburgNach dem Attentat von Würzburg, bei dem vier Zugpassagiere und eine Fußgängerin mit einem Messer und einer Axt schwer verletzt wurden, sind Ermittlungen aufgenommen worden, um den Fall aufzuklären. Die Ermittlungen erstrecken sich hierbei in zwei Richtungen: Warum hat der 17jährige Afghane diese Tat begangen und war der Schusswaffengebrauch durch die Polizei gerechtfertigt, bei dem der Gewalttäter sein Leben verlor?

Der Leitende Oberstaatsanwalt Bardo Backert hat sich nun dazu geäußert. Er erzählt die dramatischen Minuten von der Tat bis zum zum Rettungsschuss durch die Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK).

Gegen 21:15 Uhr war der Notruf eingegangen, dass ein Mann in einem Zug Menschen attackiere. Die Notbremse wurde betätigt und der Täter konnte in Richtung Main flüchten. Auf seiner Flucht attackierte er noch eine Fußgängerin.

Mann bricht wegen Drogen einem Polizisten mehrere Rippen

21. Juli 2016 um 18:50 Uhr

Mann bricht wegen Drogen einem Polizisten mehrere RippenVergangenen Dienstag kam es in österreichischen Kühnsdorf zu einer Verkehrsunfallflucht. Im Rahmen der Unfallermittlungen konnte der Fahrer des Wagens ausfindig gemacht werden und zwei Polizisten der Polizeiinspektion St. Kanzian suchten dessen Wohnung auf.

Als die Beamten den 25jährigen Mann zur Sache befragen wollen, entdecken sie Drogen bei ihm. Bei der anschließenden Sicherstellung der Betäubungsmittel eskalierte die Situation. “Der Polizist wollte das Cannabis an sich nehmen. Da ist der Verdächtige durchgedreht und auf den Polizisten losgegangen”, heißt es von einem Ermittler.

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