Belastender Einsatz: Mann stirbt bei Widerstandshandlung trotz sofortiger Reanimation

19. April 2016 um 15:18 Uhr

Mann stirbt bei WiderstandIn Karlsruhe (Baden-Württemberg) ist es zu einem tragischen Einsatzverlauf gekommen, bei dem es zu Widerstandshandlungen eines Mannes kam, der infolge dessen trotz sofortiger Reanimation später im Krankenhaus verstarb.

Das Polizeirevier Südweststadt wurde von einer Gerichtsvollzieherin zur Unterstützung bei der Vollstreckung eines zivilrechtlichen Durchsuchungsbeschlusses gerufen. Da der 56jährige Bewohner die Tür nicht öffnete wurden weitere Unterstützungskräfte angefordert.

Zu viele Fahrer nutzen ihr Handy während der Fahrt

18. April 2016 um 17:11 Uhr

Zu viele Fahrer nutzen ihr Handy während der FahrtVor einigen Jahren wurde ein Tatbestand in die Straßenverkehrsordnung eingeführt, der die Nutzung eines Handys während der Fahrt durch ein Bußgeld belegte. Laut Tatbestand ist es hierbei egal, wozu das Handy in die Hand genommen wird, schon die Aufnahme in die Hand reicht hierbei aus.

Einige Jahre später wurde das Bußgeld erhöht und mittlerweile werden 60 Euro fällig und man erhält einen Eintrag in die Verkehrssünderdatei in Flensburg mit einem Punkt. Bei Radfahrern wird ein Verwarngeld von 25 Euro fällig. Und nicht wenige Fußgänger kommen in gefährliche Situationen, wenn sie auf ihrem Handy herum tippen und sich im Straßenverkehr bewegen. Aber für Fußgänger gibt es (noch) kein Verbot.

Doch auch das scheint viele nicht davon abzuschrecken, ihr Handy, während sie sich im öffentlichen Straßenverkehr bewegen, zu nutzen. Das zeigt eine aktuelle Studie.

Schulen und Gewalt

18. April 2016 um 17:03 Uhr

Schulen und GewaltHallo zusammen,

ihr habt ja schon lange nichts mehr von uns gehört, aber wir verfolgen Euch immer ganz heimlich, still und leise. Wir mögen Eure Kommentar hier auf den Seiten und finden es toll, immer wieder von Euch zu lesen.

Allerdings finden wir manche Themen nicht so toll, besonders wenn es um Gewalt geht.

Doch nun sind wir auf Zeilen im Internet gestoßen die uns sehr nachdenklich und besorgt machen. Wir finden es schon sehr schlimm, dass es so viel Gewalt gegenüber unsere Kollegen gibt. Doch das hier verschlägt uns fast die Sprache:

Onlinewache: Immer mehr Anzeigen über das Internet

17. April 2016 um 17:53 Uhr

OnlinewachePraktisch, aber…

Seit einigen Jahren gibt es in manchen Bundesländern in Deutschland die Möglichkeit, eine Anzeige über das Internet an die Polizei zu übermitteln. Aus Sicht des Anzeigeerstatters eine praktische Sache, zumindest dann, wenn die Polizei keine Sofortmaßnahmen ergreifen muss. Es gibt aber auch etwas zu bedenken, doch dazu später mehr.

Zunächst ein paar Zahlen: In den Ländern, in denen es eine Onlinewache und damit die Möglichkeit gibt, über das Internet eine Anzeige zu erstatten, haben sich in den vergangenen Jahren die Zahlen kontinuierlich erhöht. Das Angebot kommt also an.

Ungewöhnlicher Einsatz erfordert Schlangenkenntnis und handwerkliches Geschick

17. April 2016 um 17:49 Uhr

SchlangenkenntnisseAm Freitagabend gegen 17:00 Uhr erreichte die Dienststelle des Revieres Zittau-Oberland (Sachsen) ein Anruf, bei dem eine 66-jährige Frau um Hilfe bat, da sich eine Schlange in ihrer Wohnung befinde. Als die Beamten eintrafen, war das Reptil bereits hinter der Anbauwand verschwunden.

Bundesgerichtshof erlässt Haftbefehl gegen Jugendliche, die Bundespolizisten in Hannover niederstach

17. April 2016 um 02:24 Uhr

BGH erlässt Haftbefehl gegen JugendlicheEnde Februar berichteten wir über den erschütternden Vorfall, bei dem eine Jugendliche bei einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof in Hannover unvermittelt einen Bundespolizisten niederstach.

Viel war seit dem über diese Jugendliche berichteten worden, als bekannt wurde, dass sie seine Sympathisantin der Terrormiliz IS (Islamischer Staat) ist. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft Hannover die Ermittlungen gegen die 15jährige wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat geführt.

Als die Dimension dieses Angriffs bekannt wurde, übernahm die Bundesanwaltschaft am 15. März die Ermittlungen. Bislang ist bekannt, dass die “15-jährige deutsche und marokkanische Staatsangehörige Safia S.” seit November 2015 mit dem IS, genauer mit dem ISIG (Islamischer Staat Irak und Großsyrien), sympathisierte.

Ausnahmesituation: Wenn Polizisten zu einem Todesfall gerufen werden

17. April 2016 um 02:19 Uhr

Wenn Polizisten zu einem Todesfall gerufen werdenDer Tod gehört zum Polizeiberuf dazu, wie das Leben selbst. Darauf werden Polizisten bereits in ihrer Ausbildung oder im Studium vorbereitet, aber das sind nur theoretische Grundkenntnisse. Wie schwierig der Umgang mit diesem Thema sein kann, erfährt man erst in der Praxis.

Die Aufgaben von Polizisten können bei einem Todesfall vielfältig sein und sind manchmal Herausforderung, zuweilen aber auch Überforderung. Zunächst einmal gehört es zu den Aufgaben der Polizei, herauszufinden, um was für einen Todesfall es sich handelt.

Liegt ein sogenannter natürlicher Todesfall vor (durch Krankheit oder Alter oder plötzliches Versagen eines lebenswichtigen Organs) ist damit die Arbeit der Polizei beendet. Diese Feststellung obliegt aber einem Arzt, der zusammen mit den Polizisten die Leichenschau durchführt.

Menschsein bedeutet,…

17. April 2016 um 02:14 Uhr

Menschssein…mit allen anderen Leben zu teilen, diesen hilfreich beizustehen, Fehler zu akzeptieren und Ungerechtigkeit in ausgeglichener Form zu klären.

Jeder Mensch ist speziell und verschiedene Wege gegangen, Wege der Liebe, des Wissens, der Weisheit und Harmonie und des Friedens. Dies hat ihn geprägt. So ist er zu dem geworden was er ist.

Etwas Wertvolles, Achtenswertes und Respektables, dem Ehrfurcht gebührt.

So sollte jeder Mensch, egal in welchem Beruf, egal in welchem Land, behandelt und geachtet werden und wenn er noch so speziell ist.

Die Einmaligkeit verkörpert den Menschen und das Menschsein. Nur so einsteht Frieden ohne Gewalt und mit Menschlichkeit.

Öffentlichkeitsfahndung mit Phantombild

16. April 2016 um 01:32 Uhr
Phantombild

Bild: Phantombild des Täters, veröffentlicht durch Polizeipräsidium Mittelfranken

Nach versuchtem Tötungsdelikt auf Bundespolizist fahndet die Polizei nun öffentlich nach dem unbekannten Täter

Vor einigen Tagen haben wir über einen tätlichen Vorfall berichtet, bei dem ein Bundespolizist am Bahnhof von Ansbach einen Wildpinkler ansprach und von diesem eine Kellertreppe hinuntergestürzt wurde und der vermutlich auch auf ihn eingestochen hatte: http://fb.me/3nDX62uNY

Daraufhin gründete das Polizeipräsidium Mittelfranken die Ermittlungskommission (EKO) “Bahnhof”, in der acht Beamte an der Aufklärung dieser schändlichen Tat arbeiten.

Zwischenzeitlich wurde ein Phantombild des unbekannten und flüchtigen Täters erstellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft, die wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt, erließ das Amtsgericht nun einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung.

EKO und KDD (Kriminaldauerdienst) fragen nun: Wer kennt diesen Mann?

Beschreibung:
Etwa 20 – 25 Jahre alt, 180 – 190 cm groß, schlank, hager, hatte eine unreine Gesichtshaut und war bekleidet mit einer grauen Kapuzenjacke und einer dunklen Hose.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnr. 0911 2112-3333 (24 Stunden erreichbar) beim KDD Mittelfranken zu melden.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/3302317

Interview zu Body-Cams und Gewalt gegen Polizisten

16. April 2016 um 01:26 Uhr

Interview zu Gewalt und Bodycam

„Nur weil jemand seine Uniform anzieht, legt er nicht sein Menschsein ab“

Heiko Arnd, Leiter der Polizeiinspektion Frankenthal

Heiko Arnd ist Revierleiter in Frankenthal und auch Projektleiter der „Arbeitsgruppe Body-Cam“. Er testet mit einigen Kollegen im Modellversuch für Rheinland-Pfalz die Körperkameras. Noch bis Juli läuft dieser Versuch und in seinem Interview zieht er eine überwiegend positive Zwischenbilanz.

Etwa jeder vierte Polizist wird zum Opfer von Übergriffen, bundesweit nimmt die Gewalt gegen Beamte zu. Dieses Ausmaß wurde lange unterschätzt. Viele Kollegen belastet das sehr, denn nur weil jemand eine Uniform anzieht, legt er ja noch lange nicht sein Menschsein ab.

Die meisten Menschen wurden überwiegend so erzogen, dass Probleme verbal und nicht durch Gewalt gelöst wurden. Dann kommt es zu Vorfällen, wo man eigentlich nur helfen will und angespuckt wird, das ist schon schockierend, so Arnd

Aus Sicht von Arnd können Body-Cams schon dabei helfen die Gewalt gegen Polizisten einzudämmen. Es ist ein Baustein von vielen.

Seine Erfahrungen dazu könnte ihr beim RheinNeckarBlog nachlesen.

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