Polizisten wegen Freiheitsberaubung und Körperverletzung im Amt verurteilt

18. März 2016 um 21:19 Uhr

Polizei als TaxiGestern berichteten wir über eine Gerichtsurteil aus Österreich, bei dem die Richterin bemerkte, dass der angeklagte Polizist zu unrecht beschuldigt wurde und hierzu auch deutliche Worte fand. Das Urteil lautete daher auf Freispruch. Ganz anders im folgenden Fall aus Deutschland, der im Kollegenkreis Unverständnis auslöste:

Der nun vor dem Amtsgericht Limburg (Hessen) verhandelte Fall geht auf ein Ereignis vom 7. Juni 2014, abends gegen 22 Uhr, zurück. Ein 11jähriger Junge, der damals alleine zu Hause war, rief weinend die Polizei. Ein ihm unbekannter Mann habe an der Tür geklingelt und nach seiner Mutter gefragt. Als der Junge ihm sagte, dass die Mutter nicht zu Hause sei, habe der Mann geantwortet, dass er bis zu ihrem Eintreffen an der Haustür warten werde. Das machte dem Jungen Angst.

Die Motorradstreife

18. März 2016 um 21:15 Uhr

MotorradstreifeZu den üblichen Transport- und Einsatzmitteln der Polizei gehören nicht nur Streifenwagen und Mannschaftstransporter, auch die Motorradstaffel der Polizei wird oft eingesetzt und immer zieht sie die Blicke auf sich. Mancher private Bikerkollege hat mit der Motorradstaffel das Hobby zum Beruf gemacht. So wie Bettina Stippich, aber dazu später mehr.

Die meisten Polizeien haben BMW-Motorräder als Dienstfahrzeuge und die werden von BMW in einer Behördenversion weltweit verkauft. Diese Behördenmotorräder tauchen freilich in keinem Katalog für Privatkunden auf, denn teilweise werden besondere Wünsche, was die Ausstattung betrifft, von BMW erfüllt.

Kam früher noch die BMW K75 (noch in Grün) zum Einsatz, sind es heute die Sondermodelle R900RT oder R1200RT. Zur Behördenausstattung dieser Sondermodelle gehören beispielsweise ein kurz übersetzter erster Gang (für Eskorten wichtig), elektrisch verstellbares Windschild, Behördenkoffer hinten, Sirene (Martinshorn) mit eingebautem Außenlautsprecher, LED-Blaulichtblitzer vorne und eine Rundumleuchte hinten, Bedienungselemente für Blaulicht und Funk an den Lenkergriffen.

Polizisten zu Unrecht beschuldigt: Freispruch

18. März 2016 um 20:50 Uhr

Polizisten zu Unrecht beschuldigtPolizisten sehen sich immer wieder ungerechtfertigten Anschuldigungen gegenüber. Entweder frei erfunden, oder, weil die Polizisten nicht im eigenen Sinne agiert haben, werden Beschwerden oder Anzeigen eingereicht. Klare Worte fand eine Richterin in Wien (Österreich) zu einer ungerechtfertigten Anschuldigung und sprach den Polizisten frei:

Am 17. Mai 2014 fand in Wien eine Kundgebung gegen die “Identitären” statt, an der sich etwa 1.000 Personen beteiligten. Es gab damals Ausschreitungen der linken “Demonstranten”, 37 von ihnen wurden in Gewahrsam genommen, einer ging wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt in Untersuchungshaft.

Ein 31jähriger Polizist war bei diesem Polizeieinsatz in der Absperrung eingesetzt und bildete mit seiner Einheit eine Polizeikette. Eine 42jährige Frau versuchte mehrfach diese Polizeikette zu durchbrechen. Irgendwann lag sie auf dem Boden und musst wegen eines gebrochenen Knöchels ärztlich behandelt werden.

Mit der Falschen angelegt

15. März 2016 um 20:06 Uhr

Polizistin bedrängtAm vergangenen Wochenende hatte es ein Mann in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf Frauen abgesehen und sich dabei die Falsche ausgesucht. Der Vorfall zeigt auf, dass es für Frauen sinnvoll sein kann, wenn sie sich zu wehren wissen.

Eine 32jährige Polizistin wollte ihren Feierabend gemütlich mit einer Freundin verbringen. Sie traf sich mit ihrer 33jährigen Freundin (ebenfalls Polizistin) in einem Lokal in der Innenstadt.

Ein 30jähriger Mann, vermutlich Pakistaner, fand die jüngere Polizistin so ansprechend, dass er sie noch durch die Fensterscheibe des Lokals hindurch belästigte. Er baute sich dort auf, machte obszöne Gesten und fasste sich in den Schritt.

Neues Boot ist undicht

15. März 2016 um 19:56 Uhr

Boot undichtSeit 14 Jahren wartete die Wasserschutzpolizei Berlin auf eine neues Boot. Anfang Dezember 2015 war es dann endlich soweit. Vizepolizeipräsidentin Margarete Koppers taufte das aus der Werft neu eingetroffene Boot, das 750.000 Euro kostete, auf den Namen “Seeadler”.

Es soll der Stolz der Flotte werden. 13,5 Meter lang, zwei Motoren mit jeweils 169 Kilowatt Leistung, die eine Spitzengeschwindigkeit von 70 km/h (38 Knoten) ermöglichen. Nach acht Monaten Bauzeit verließ das Polizeiboot nach mehreren Probefahrten die Werft in Lübeck und hatte die Überführung über den Elbe-Lübeck-Kanal, die Elbe und die Havel zum Gelände der Wasserschutzpolizei in Spandau überstanden.

Polizist nach Frankenderby schwer verletzt: Tatverdächtiger ermittelt und in U-Haft

15. März 2016 um 19:50 Uhr

Tatverdächtiger in U-HaftEnde Februar berichteten wir vom Frankenderby in Nürnberg (Bayern), bei dem damals lange nach dem Spiel, während der Begleitung von Fans zur U-Bahn, ein Polizist schwer verletzt wurde.

Er wurde am Kopf von einem 3 kg schweren Metallteil getroffen und ging trotz aufgesetztem Helm zu Boden. Nachdem er sein Bewusstsein wieder erlangt hatte wurde er nach Erstversorgung in ein Krankenhaus verbracht.

Polizeimuseum Stuttgart eröffnet

15. März 2016 um 19:35 Uhr

Polizeimuseum Stuttgart

Bild: PP Stuttgart

Im Polizeipräsidium Stuttgart am Pragsattel wurde im Februar das Polizeimuseum Stuttgart​ feierlich eröffnet. Die Ausstellung befasst sich mit der gesamten Stuttgarter Polizeigeschichte, beginnend mit der Monarchie 1848, die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus bis in die heutige Zeit.

Laut Polizeipräsident Franz Lutz, der symbolisch bei der Eröffnung die Ampel auf Grün stellte, sei das Museum eine lehrreichen und spannende Wanderung in die Vergangenheit der Polizei der Landeshauptstadt und richte sich nicht nur an Polizeiangehörige, sondern mit seinen Informationen und Einblicken auch an alle Bürger.

Großeinsatz der Polizei in Köln: Gewalt, Verletzte und Festnahmen bei Zulassungsfeier zur Abiturprüfung

15. März 2016 um 19:03 Uhr

Abifeier KölnIn der Nacht zu Samstag kam es in Köln (Nordrhein-Westfalen) zu einem Großeinsatz der Polizei, nachdem sich Anwohner über massiven Lärm von rund 50 Jugendlichen beschwerten, die ihre Zulassung zur Abiturprüfung feierten.

Als die ersten Beamten vor Ort eintrafen wurden sie sofort beschimpft, bedroht und mit Gegenständen beworfen.
Kurz darauf trafen die ersten Unterstützungskräfte ein und nahmen die beiden Rädelsführer der aggressiven Gruppe in Gewahrsam.

Polizei sucht Veranstaltungsort von Rechtsradikalen, um Konzert zu unterbinden

12. März 2016 um 17:01 Uhr

Polizei sucht VeranstaltungsortDie Polizei Leer/Emden (Niedersachsen) hat Hinweise auf ein Konzert von vier Bands mit rechtsradikaler Ausrichtung erhalten. Allerdings ist bislang trotz umfangreicher Aufklärung nur bekannt, dass das Konzert heute Abend in Nordwestdeutschland/Ostfriesland stattfinden soll.

Da sich die Polizei momentan auf einen Einsatz vorbereitet, bittet sie alle Gastronomen und Eigentümer von Veranstaltungslokalitäten, sich zu melden.

Die Sache mit dem Schusswaffengebrauch

11. März 2016 um 23:49 Uhr

SchusswaffengebrauchIn den vergangenen Wochen mussten mehrfach Polizisten von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen. Wir berichteten auch über verschiedene Fälle, in denen Polizisten angegriffen wurden und mancher Kommentator schrieb: “Wofür habt ihr eure Waffe? Ich hätte geschossen!”

Das ist allerdings nicht ganz so einfach und in diesem Zusammenhang sind nun zwei Texte erschienen. Der eine stammt von der dpa und wurde von verschiedenen Medien aufgegriffen, der andere wurde von einem Fachportal für Juristen veröffentlicht und behandelt einen aktuell vor einem Gericht verhandelten Fall:

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