Neuer Seitenname gesucht

7. Juli 2016 um 15:03 Uhr

Neuer Seitenname gesuchtLiebe Leser, vor über zwei Jahren ist diese Seite als Polizei-Mensch online gegangen. Sie soll für Polizisten und Bürger gleichermaßen da sein, eine Begegnung und Diskussion auf Augenhöhe ermöglichen, zudem Einblicke in den Polizeiberuf und insbesondere hinter die Uniform auf die Menschen bieten. Daran soll sich auch nichts ändern.

Allerdings zwingt uns eine aktuelle rechtliche Entwicklung dazu, den Seitennamen zu ändern. So urteilte das Oberlandesgericht (OLG) Hamm im vergangenen Monat gegen den Betreiber einer privaten Internetseite:

“Der Begriff ʺPolizeiʺ stehe dabei für eine Behörde, die öffentliche Polizeigewalt ausübe. So werde er auch in den Polizeigesetzen des Bundes und der Länder benutzt und im Rechtsverkehr verstanden.
Die Beklagte habe die Namen ʺPolizeiʺ unbefugt gebraucht. Sie sei nicht Trägerin öffentlicher Polizeigewalt und nicht zur Führung des Namens ermächtigt worden.”

Nun sind wir im Team zwar Polizisten, aber wir sind – das haben wir immer klar gemacht und so steht es auch in unserer Seitenbeschreibung – keine offizielle Polizeiseite, sondern eine Privatseite von Polizisten und Bürgern.

Aus diesem Grunde wird die Namensänderung unumgänglich, auch wenn die Entscheidung nicht ganz unumstritten ist.

Da wir hier eine Gemeinschaft sind, möchten wir euch an der zukünftigen Namensgebung beteiligen. Habt ihr einen Vorschlag, wie die Seite heißen könnte, ohne das Wort “Polizei” zu verwenden? Der Name sollte kurz und griffig sind und dennoch widerspiegeln, um was es uns geht.

Habt ihr da eine Idee? Dann in die Kommentare, fertig, los… 🙂

Links zum Thema:

Gerichtsurteil (PDF-Datei):
http://www.olg-hamm.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilung_archiv/02_aktuelle_mitteilungen/78-16-Namenrecht-fuer-Polizei.pdf

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gericht-Private-duerfen-keine-Domains-mit-Polizei-verwenden-3241872.html

GEDANKEN EINES POLIZISTEN: Für die Wachtmeister dieser Welt

7. Juli 2016 um 14:57 Uhr

Für die Wachtmeister dieser WeltHallo Herr Wachtmeister,
ich hab’da mal ‘ne Frage,
bevor es wird Nacht Meister, bei mir
und ich lieg’ auf der Bahre.

Na klar, dafür bin ich doch da
Tag ein Tag aus,
Sommer wie Winter,
Jahr für Jahr.

Ey du scheiß Bullensau
was willst’en du, halt’ bloß dein Maul!
Verpiss dich Motherfucker du Nazischwein!
Auch das ist unser (fast) täglich Brot
tagaus tagein.

Sollst auf beides möglichst freundlich reagieren
beim ersten ist’s leicht,
beim zweiten,
egal was du jetzt machst oder sagst
du kannst nur verlieren.

Für alle die meinen uns so zu behandeln
sie werden sich spätestens dann wandeln
und sich erinnern in ihrer höchsten Not
an den Wachtmeister
der auch sie dann aus der Scheiße raus holt.

UweUe, 30.06.16 (Veröffentlichung mit freundl. Genehmigung)

Die Zeit vergessen: Polizei rettet Kleinkind aus Fahrzeug

6. Juli 2016 um 19:18 Uhr

Die Zeit vergessenDie Polizei in München (Bayern) erhielt einen Hinweis auf ein Kleinkind, welches sich in einem verschlossenen Pkw alleine befand. Zum Zeitpunkt der Mitteilung war es ziemlich warm in München und die Passanten verständigten deswegen die Polizei.

Eine Streife der PI 25 konnte das Kleinkind ebenfalls vorfinden. Das acht Monate alte Kind befand sich auf dem Rücksitz des Wagens, war nass geschwitzt und schrie. Der Fahrzeughalter konnte nicht erreicht werden, so dass die Polizisten keine andere Wahl hatten, als die Fensterscheibe des Wagens einzuschlagen und das Kind aus dem Fahrzeug zu holen.

Digitalfunk: Wenn es nicht funktioniert und dadurch Polizisten zu Schaden kommen

4. Juli 2016 um 22:43 Uhr

Wenn der Digitalfunk nicht funktioniert“In Niedersachsen funkts, oder auch nicht. Letzteres ist das Problem, wenn man im Einsatz dringend Hilfe benötigt und der Funk versagt.” Diese Einleitung schrieben wir im Oktober 2014, als bei einem Einsatz ein Polizist durch eine Messerattacke verletzt wurde und seine Kollegin verzweifelt Hilfe rufen wollte. Letztendlich musste sie mit dem Handy den Notruf wählen.

Genau diese Einleitung passt nun auch zu einem Vorfall in Schleswig-Holstein. Dieser ereignete sich bereits am 18. Juni, wurde aber erst jetzt öffentlich.

Lost on highway: Bräutigam vergisst Braut auf Autobahnparkplatz

4. Juli 2016 um 22:33 Uhr

Lost on highwayZusammenführung auf Polizeiwache

Bereits am vergangenen Wochenende berichteten wir über Polizisten in Nordrhein-Westfalen, die eine Hochzeitsfeier retteten und das Brautpaar nach einem Pkw-Brand zum Standesamt brachten. Ähnlich erging es nun Kollegen aus Niedersachsen.

Wie die Autobahnpolizei Ahlhorn mitteilt, erhielten sie den verzweifelten Anruf einer 33jährigen Frau aus München. Nach einer kurzen Rast auf einem Autobahnparkplatz sei ihr Lebensgefährte mit dem Fahrzeug davon gefahren und habe sie vergessen.

ACAB keine Kollektivbeleidigung

3. Juli 2016 um 01:10 Uhr

ACAB keine KollektivbeleidigungBundesverfassungsgericht setzt Rechtsprechung aus dem vergangenen Jahr fort, ABER: Entscheidung ist kein Freibrief, sondern immer abhängig vom Einzelfall

Im vergangenen Jahr fällte das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die Entscheidung, dass der Schriftzug “ACAB” oder “FCK CPS” nicht per se als Beleidigung eingestuft wird. Damals ging es um eine Jugendliche, die ein T-Shirt mit diesem Schriftzug trug.

Nun hat das BVerfG in zwei Fällen entschieden, dass ein Banner im Fußballstadion mit dem Schriftzug “ACAB” keine Kollektivbeleidigung sei und setzt damit seine Rechtsprechung aus dem vergangenen Jahr fort.

Polizisten fahren nach Brand der Hochzeits-“Kutsche” Traupaar zum Standesamt

1. Juli 2016 um 20:35 Uhr

Die folgende Geschichte wurde uns während unseres Urlaubs zugesandt. Sie ist zwar knapp zwei Wochen alt, aber dennoch möchten wir sie euch nicht vorenthalten.

Hochzeiten werden meist lange vorgeplant. Vieles ist zu bedenken, einzuplanen und vorzubereiten, bis der große Tag dann endlich da ist. So war es auch bei einem Traupaar, welches sich das gegenseitige Ja-Wort vor dem Standesbeamten auf Schloss Ehreshoven in Engelskirchen (Nordrhein-Westfalen) geben wollte.

Der Bräutigam hatte sich hierzu einen Traum erfüllt und als Hochzeits-“Kutsche” einen VW Bully T1 geordert. Hiermit war das Paar nun unterwegs zum Schloss, wo die Hochzeitsgesellschaft samt Standesbeamten wartete.

Mit diesen Bildeindrücken melden wir uns aus dem Urlaub zurück

30. Juni 2016 um 14:44 Uhr

Bildeindrücke UrlaubBald wird es hier wieder wie gewohnt weiter gehen. Es wird etwas dauern, bis wir die zahlreichen Nachrichten beantwortet und die uns zugesandten Bilder nach und nach veröffentlicht haben. Wir bitten um Verständnis.

Wie immer war der Urlaub viiiel zu kurz, aber er war dennoch schön und wir hatten Glück mit dem Wetter. Wir danken allen für die vielen lieben Urlaubswünschen ☺

Wir machen Urlaub 🌴

17. Juni 2016 um 20:47 Uhr

Es ist wieder soweit, nach Monaten voller schöner und schlechter Nachrichten, lustigen Momenten und tollen Bildern und Kontakten, brauchen wir eine Auszeit.

Wir machen Urlaub, lassen die Seele baumeln und – falls das Wetter mitspielt – die Sonne auf den Pelz brennen und kehren dann mit frischem Elan zurück.

Wir wünschen Euch und uns einen tollen Urlaub und passt auf Euch auf, wo auch immer ihr seid. Allen Blaulichtern, die in der Zwischenzeit ihren Dienst versehen: Kommt gesund wieder zu Euren Lieben nach Hause! Danke für Euren Einsatz!

Wir lesen uns…
Euer Polizei-Mensch-Team 👮

Wir machen Urlaub

PS: Danke an Kollege Gunnar von Sylt, der uns das passend Bild geliefert hat!

Dienstschluss und Dienstende

17. Juni 2016 um 20:44 Uhr

Dienstschluss und DienstendeGerade eben hat man seine/n Partner/in noch zum Dienst verabschiedet. Die Stunden bis zum Dienstschluss kommen einem wie eine Ewigkeit vor. Die Sorge und die Hoffnung auf ein Wiedersehen versucht man zu unterdrücken, doch einfach ist es nicht. Aber im Dienst herrscht schon genug Ungewissheit bei jedem Einsatz, da darf die Sorge der Liebsten von zu Hause nicht noch dazu kommen.

Aufmerksam verfolgt man von überall die Nachrichten. Im Radio oder auch im Internet. Dann kommt die Meldung: Polizeibeamte wurden verletzt. Nun nimmt die Sorge um den Partner eine andere Form an. Man versucht ihn zu erreichen. Keine Antwort. Jetzt wird man komplett unruhig, versucht sich einzureden, das er sich sicherlich bald meldet und nur gerade bei einem Einsatz ist. Doch nichts geschieht .

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