Bekenntnis: Berlin Neukölln benennt Straßen nach getöteten Polizisten

10. Mai 2019 um 19:46 Uhr

Bekenntnis: Berlin Neukölln benennt Straßen nach getöteten PolizistenIn Berlin Neukölln werden zwei Straßen nach getöteten Berliner Polizisten benannt. Dies hat der Ausschuss für Verkehr, Tiefbau und Ordnung der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung am vergangenen Mittwoch einstimmig beschlossen und folgt damit einem Antrag von SPD, CDU und Grünen.

Zwar muss die Beschlussvorlage noch von der Bezirksverordnetenversammlung verabschiedet werden, doch dies gilt als Formalität. Mit der Umbenennung der Straßen sollen die beiden Polizisten Uwe Lieschied vom Abschnitt 55 (Neukölln) und Roland Krüger vom Spezialeinsatzkommando gewürdigt werden, die beide im Ausübung ihres Dienstes getötet wurden.

Von der Theorie zum Ernstfall: Polizist wird nach Besprechung zur Suizidprävention zum Lebensretter

10. Mai 2019 um 11:11 Uhr

Von der Theorie zum Ernstfall: Polizist wird nach Besprechung zur Suizidprävention zum Lebensretter

Bild: Bundespolizei Baden-Württemberg via Twitter

Man stelle sich einmal vor, da trifft man sich mit Gleichgesinnten, bespricht ein bestimmtes Thema, sagen wir mal Suizidprävention, und wird auf dem Heimweg zum Lebensretter, weil man mit offenen Augen durch die Welt gegangen ist. Näher können sich Theorie und Ernstfall nicht sein.

Genauso geschehen am vergangenen Montagnachmittag. Ein Bundespolizist hatte an einer Besprechung zur Suizidprävention teilgenommen. Man bespricht, wie man Hinweise auf suizidale Gedanken erkennen und die Personen im Idealfall davon abbringen kann – oder darauf hinwirken, dass erst gar keine solchen Tendenzen entstehen, durch Gespräche und Vermittlung von Hilfsangeboten.

Familienzusammenführung: Rehkitzen purzeln nach Geburt eine Böschung hinunter

9. Mai 2019 um 12:16 Uhr

Familienzusammenführung: Rehkitzen purzeln nach Geburt eine Böschung hinunter

Bild: Stadtpolizei St. Gallen

Zu einer Familienzusammenführung kam es vorgestern, als Polizisten in St. Gallen (Schweiz) von einer Passantin den Hinweis erhielten, dass ein sehr junges Reh hilflos auf einem Waldweg liege. Scheinbar war das Kitz erst wenige Stunden auf der Welt und einen Hang hinunter gepurzelt.

Eine Streife der Stadtpolizei kümmerte sich um die Angelegenheit und konnte das Reh wie beschrieben antreffen. Als die Polizisten das Tier aufheben wollten raschelte es kurz und ein weiteres Kitz kam den Hang hinter gepurzelt.

Für die Kitze war es, da noch schwach auf den Beinen, nicht möglich zur Mutter zu gelangen und die Mutter rief ihrerseits schon nach ihrem Nachwuchs. Die Polizisten halfen hier gerne nach, nahmen die Kitze auf und legten sie oberhalb der Böschung wieder ab.

Kurz vor knapp: Polizeikontrolle rettet neun Geißlein vor dem Kochtopf

8. Mai 2019 um 11:37 Uhr

Kurz vor knapp: Polizeikontrolle rettet neun Geißlein vor dem KochtopfTierrettung ist ja irgendwie unser Steckenpferd (eins von vielen). Schon über viele Tierrettungen haben wir berichtet, doch diesmal hat es unsere tierischen Freunde vor dem Kochtopf gerettet.

Die Polizei in Völklingen (Saarland) erhielt die Information, dass in Heusweiler ein Fahrzeug stehe, in dem sich mehrere junge Ziegen befänden. Eine artgerechte Haltung war das nicht und so sah sich die Streife die Sache mal an.

Wegen Disziplinarverfahren? Polizist stirbt bei Alleinunfall

6. Mai 2019 um 18:34 Uhr

Wegen Disziplinarverfahren? Polizist stirbt bei AlleinunfallIhr habt sicher mitbekommen, dass in Hessen gegen mehrere Polizisten ermittelt wird, die angeblich rechtem Gedankengut anhängen, einer türkischen Anwältin sogar Drohbriefe geschrieben haben sollen.

Wir haben uns bislang, auch wenn wir die Sache aufmerksam verfolgen, bewusst heraus gehalten und nicht darüber berichtet. Einerseits, weil die Lage ständig in Bewegung und vieles noch unbewiesen ist. Andererseits, weil nicht nur Mitwisser mit den eigentlichen (möglichen) Tätern in einen Sack gesteckt werden, sondern gleich die ganze Polizei.

Informationssicherheit: Kein WhatsApp mehr auf Diensthandys

6. Mai 2019 um 11:50 Uhr

Informationssicherheit: Kein WhatsApp mehr auf DiensthandysWhatsApp ist der bekannteste Messenger weltweit, der wohl auf den meisten Handys installiert sein dürfte. Zwar gibt es Alternativen, kostenpflichtige wie kostenlose, doch die haben sich nicht durchsetzen können, Und das, obwohl WhatsApp zum von Datenschutzskandalen geschüttelten Facebook-Konzern gehört.

In Nordrhein-Westfalen war es daher bereits 2014 per Erlass verboten worden, diesen Messenger für dienstliche Belange zu nutzen. Zu groß waren die Bedenken, was mit den Daten geschieht, die darüber versendet werden. Doch daran gehalten haben sich wenige, denn es war einfach zu praktisch damit Bilder oder Informationen zu versenden.

Anders als geplant: Nächtlicher Streit endet für Paar im Gefängnis

5. Mai 2019 um 12:17 Uhr

Anders als geplant: Nächtlicher Streit endet für Paar im Gefängnis“Unverhofft kommt oft”, spricht der Volksmund und diese Binsenweisheit bestätigt sich immer wieder. Dabei dürfte es im folgenden Fall für das sich streitende Paar, wie auch für die Polizisten, ein kurioses Ende gegeben haben, geht es bei einem Streit doch eher darum zu schlichten. Nun, das dürfte für einige Tage sogar geglückt sein.

Die Polizeiwache Rheinbach (Nordrhein-Westfalen) wurde in der Nacht zum gestrigen Samstag gegen 03:25 Uhr über den Streit eines Paares informiert. Den übrigen Hausbewohnern war es nicht möglich das lautstarke Gezänk zu überhören. Also rückte eine Streife an um nach dem Rechten zu sehen.

Vorzeitiges Ende einer Dienstfahrt: Polizeifahrzeuge fahren sich im Gleisbett fest

3. Mai 2019 um 18:15 Uhr

“Nanu, wo kommt denn der Rasen her?” “Keine Ahnung, der war gestern noch nicht da.” So oder so ähnlich könnte die Unterhaltung der Kollegen in Erfurt (Thüringen) verlaufen sein, aber da war es auch schon zu spät.

In der dortigen Windthorststraße fuhren sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zwei Polizeifahrzeuge im Gleisbett fest (Link mit Bildern). Was die Polizisten nicht wussten: Der Rollrasen war frisch verlegt worden und wegen des weichen Untergrundes nicht befahrbar.

Wo zuvor Fahrzeuge der Polizei, des Rettungsdienst und der Stadtreinigung problemlos fahren konnten, ging nun nichts mehr. Das stellten dann auch die Polizisten überrascht fest. Die Polizeifahrzeuge mussten aus dem Gleisbett befreit werden.

Massiver Widerstand: Messerangreifer verletzt Polizistin im Gesicht und muss später reanimiert werden

3. Mai 2019 um 12:09 Uhr

Massiver Widerstand: Messerangreifer verletzt Polizistin im Gesicht und muss später reanimiert werdenBereits am späten Montagnachmittag wurden mehrere Polizisten in Hamburgs Stadtteil Rotherbaum verletzt, als sie es mit einem psychisch auffälligen Mann zu tun hatten. Es kam zu massiven Widerstandshandlungen, wonach der Angreifer später reanimiert werden musste. Ein schwieriger Einsatz.

Wie berichtet wird, wurde das Polizeikommissariat 17 vom Onkel des Angreifers alarmiert. Der 27-jährige Neffe sei in seiner Werkstatt aufgetaucht und habe einen Mitarbeiter mit Fäusten traktiert. Der Onkel verbrachte seinen Neffen dann in ein Büro, von wo aus er die Polizei verständigte.

“Revolutionäre 1. Mai Demo”: Polizisten des Antikonfliktteams angegriffen

2. Mai 2019 um 19:05 Uhr

"Revolutionäre 1. Mai Demo": Polizisten des Antikonfliktteams angegriffen

Bild Mit freundlicher Genehmigung von Marc Max Gruber

Gestern fanden bundesweit und auch in anderen europäischen Ländern Kundgebungen und Aufzüge zum Tag der Arbeit statt. Überwiegend verliefen diese Veranstaltungen friedlich. Wie friedlich sie waren zeigt das Beispiel Berlin, wo gestern 39 Polizisten verletzt wurden und 3 Beamte vom Dienst abtreten mussten, offiziell aber resümiert wird: “Polizei zieht überwiegend positive Bilanz”.

Beispielhaft möchten wir von der “Revolutionären 1. Mai Demo” in Stuttgart (Baden-Württemberg) berichten, wo es ebenfalls Angriffe auf Polizisten und auch Verletzte gab. Zur Mittagszeit wurden dort die den Aufzug begleitenden Einsatzkräfte aus der Menge heraus mit Pyrotechnik beworfen.

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