Kurioses aus dem Polizeibericht im Original: Einer kommt, einer geht

12. März 2019 um 11:47 Uhr

Kurioses aus dem Polizeibericht im Original: Einer kommt, einer gehtAuch wenn sich der folgende Vorfall in der vergangenen Woche in Kamp-Lintfort (Nordrhein-Westfalen) genauso zutrug, möchten wir ihn euch nicht vorenthalten. Und weil das Leben die interessantesten Geschichten schreibt, könnt ihr nun lesen, wie es nach einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss und der anschließenden Auslösung zu einem Ringtausch kam. Unser Polizeibericht im Original:

“Es gibt nichts, was es nicht gibt.” Niemand weiß das besser als die Polizei. Und so entwickelte sich ein scheinbar alltäglicher Sachverhalt vom gestrigen Mittwoch zum Schmunzelstückchen.

Der Amoklauf – Winnenden 10 Jahre danach

11. März 2019 um 15:26 Uhr

Gegen 09:33 Uhr ging der erste Notruf aus der Albertville-Realschule in Winnenden bei der Polizei ein. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits die ersten Todesopfer. Alleine im ersten Klassenraum fordert der Amoklauf des ehemaligen Schülers Tim K. fünf Tote.

Am Ende wird Tim K. 15 Menschen erschossen haben, Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren und Lehrerinnen und Lehrer. Nur fünf Minuten nach dem ersten Notruf war das erste Team der Polizei vor Ort und betrat die Schule. Den Amokläufer zwang dies nach einer anfänglichen Schießerei auf die Beamten zur Flucht. In einem Autohaus in Wendlingen tötete er zwei weitere Menschen.

Eintreffende Polizisten werden in Wendlingen in eine Schießerei verwickelt, der Amokläufer tötet sich schließlich selbst. Die Bilder dieser grauenhaften Tat lassen nicht mehr los. Nicht die Überlebenden, nicht die Einsatzkräfte.

In stillem Gedenken an die Opfer des Amoklaufs von Winnenden

11. März 2019 um 09:30 Uhr

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Wir gedenken heute der 15 Opfer des Amoklaufs an der Schule in Winnenden und in Wendlingen, die in diesen Minuten, heute vor zehn Jahren, sterben mussten.

Wir sind in Gedanken bei den Überlebenden, deren Angehörigen und auch den Einsatzkräften, die die Bilder und Eindrücke bis heute mit sich herum tragen.

Gedanken am Sonntag: Als Gott den Polizisten erschuf

10. März 2019 um 19:38 Uhr

Gedanken am Sonntag: Als Gott den Polizisten erschufAm sechsten Tag ohne Rast machte Gott sich daran, Polizisten zu kreieren. Ein Engel kam vorbei und sagte: „Du beschäftigst dich aber ungewöhnlich lange mit diesem Modell”.

Und Gott fragte: „Hast du die Kriterien gesehen, die das Modell erfüllen muss?” „Ein Polizist muss in der Lage sein, fünf Kilometer durch dunkle Gassen zu rennen, Mauern und Wände heraufzuklettern, Häuser zu betreten, die der Gesundheitsminister nicht mal ansehen würde, und das alles möglichst ohne seine Uniform zu zerknittern oder zu verschmutzen. Er muss den ganzen Tag in einem zivilen Auto vor dem Haus eines Verdächtigen ausharren, gleichzeitig die Nachbarschaft nach Zeugen auskundschaften, in derselben Nacht eine Verbrechensszene untersuchen und früh am nächsten Morgen vor Gericht erscheinen und seine Aussage machen. Er muss jederzeit in Top-Kondition sein, und das nur mit schwarzem Kaffee und halb gegessenen Mahlzeiten. Und er braucht sechs Paar Hände.”

Traumatisierende Einsätze: Was stellen Attacken mit Polizisten an?

10. März 2019 um 13:00 Uhr

Einen interessanten Einblick in das, was traumatisierende Einsätze mit Polizisten anstellen, gibt Sven Steffes-Holländer, Arzt für Psychosomatik und Chefarzt in der Heiligenfeld Klinik in Berlin. Er behandelte in 15 Jahren etwa 500 Einsatzkräfte, die Opfer von verbaler und/oder körperlicher Gewalt wurden.

Zur Sprache kommen nicht nur alltägliche Einsätze im Streifendienst, sondern auch Großeinsätze wie der G20-Gipfel in Hamburg oder im Hambacher Forst. Ein interessanter Einblick, der aufzeigt, dass wir Menschen in Uniform sind und es einfach Dinge gibt, die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen können.

Zwei Polizisten verletzt: Betrunkener möchte Polizisten kontrollieren und leistet Widerstand

9. März 2019 um 15:52 Uhr

Zwei Polizisten verletzt: Betrunkener möchte Polizisten kontrollieren und leistet WiderstandZum Kopfschütteln, was sich ein Betrunkener in Göttingen (Niedersachsen) leistete. Erst wollte er Polizisten kontrollieren und als die den Spieß umdrehten leistete der Mann Widerstand und verletzte mit einem Bekannten zusammen zwei Polizisten.

Morgens gegen 06:30 Uhr standen die Streife mit ihrem Polizeifahrzeug in der Weender Straße. Eine Personengruppe ging an dem Streifenwagen entlang und ein 25-Jähriger trat aus der Gruppe heraus und klopfte an die Scheibe der Fahrertür.

Weltfrauentag – Danke, dass ihr da seid!

8. März 2019 um 15:28 Uhr

Am heutigen Weltfrauentag nutzen wir einfach mal die Gelegenheit, um uns bei den Kolleginnen dafür zu bedanken, dass sie so tough an der Seite ihrer männlichen Kollegen stehen!

Oder wie es unsere drei Kolleginnen auf dem Bild ausdrücken:

“Zum Weltfrauentag liebe Grüße von den drei bewaffneten Blonden aus dem Frühdienst in Stuttgart.”

Weltfrauentag - Danke, dass ihr da seid!

Allen Frauen wünschen wir einen wundervollen Tag!

32. August: Wie das Datum eine Führerscheinfälschung offensichtlicher als offensichtlich machte

8. März 2019 um 11:40 Uhr

32. August: Wie das Datum eine Führerscheinfälschung offensichtlicher als offensichtlich machte

Bild: Polizei Dortmund

Besonders clever war ein Autofahrer in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) nicht, oder er war der Meinung, dass die Beamten, die ihn kontrollieren würden, die Fälschung nicht erkennen würden. Für uns der Polizeibericht im Original, der dem Autofahrer neben Führerschein (-fälschung) auch das Auto kostete:

Haben Sie schon einmal von diesem Monat mit 32 Tagen gehört? Dem August? Nicht? Wir auch nicht. Und deshalb wurden Beamte der Polizei Dortmund auch etwas misstrauisch, als ihnen bei einer Verkehrskontrolle ein Führerschein unter die Nase kam, auf dem ein ungewöhnliches Datum zu lesen war…

Personal-, Bewerber- und Geldmangel: Bremen weicht Auswahlverfahren auf

7. März 2019 um 18:59 Uhr

Personal-, Bewerber- und Geldmangel: Bremen weicht Auswahlverfahren aufDas Auswahlverfahren 2019 ist im vollen Gange und alle Polizeien suchen Hände ringend neue Polizisten. In den vergangenen Wochen wurde bei der ein oder anderen Polizei auch die Bewerbungsfrist verlängert, weil es nicht genügend geeignete Bewerber gibt. Oder man kann sich gleich, wie in Nordrhein-Westfalen, ganzjährig bewerben.

In Bremen hat man gleich mehrere Probleme und eines möchte man nun lösen. Doch die Lösung stößt auch auf Kritik. Abitur? Körperliche Fitness? Perfekte Deutschkenntnisse? Das sollte ein Bewerber bislang mitbringen, wenn er sich bei der Polizei in Bremen bewirbt.

Von Zeugen gefilmt: Polizeihasser uriniert gegen Streifenwagen

6. März 2019 um 18:46 Uhr

Von Zeugen gefilmt: Polizeihasser uriniert gegen StreifenwagenGenau richtig verhalten haben sich Zeugen, die einen Mann dabei beobachteten, wie er seinen Hass gegen die Polizei in aller Öffentlichkeit zum Ausdruck brachte. Dadurch konnte der Mann ermittelt werden und ihn erwarten neben einer Anzeige auch die Reinigungskosten für das Polizeifahrzeug.

Nachts gegen 03:30 Uhr wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund von einem Zeugen darüber informiert, dass offenbar ein Mann gegen das dort abgestellte Polizeifahrzeug uriniert habe. Dabei soll es dem Täter nicht genügt haben, sich einfach irgendwo gegen den Streifenwagen zu erleichtern.

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