Wahl zum Bild der Woche: Freude pur beim Karnevalistenumzug

13. November 2018 um 09:28 Uhr

Unser Kollege Falk aus Oranienburg (Brandenburg) war am 11. November beim dortigen Karnevalistenumzug eingesetzt. Fotograf Robert Roeske gelang ein Schnappschuss von Falk, als er mit purer Freude im Gesicht aus dem Seitenfenster des Streifenwagens schaut.

Dieses Foto steht mit vier Mitbewerbern zum Foto der Woche bei der Märkischen Allgemeinen zur Abstimmung. Abgestimmt werden kann bis kommenden Freitag. Wir haben unsere Stimme bereits abgegeben 😉

Danke für das tolle Foto an Fotograf und Kollege Falk!

Auf Polizisten zugefahren und Streifenwagen gerammt: Schüsse beenden Flucht vor Polizei

12. November 2018 um 20:53 Uhr

Auf Polizisten zugefahren und Streifenwagen gerammt: Schüsse beenden Flucht vor PolizeiDer folgende Polizeibericht liest sich wie ein Drehbuch zu einem Krimi. Doch es ist keine erfundene Geschichte, es ist die Realität und man kann froh sein, dass niemand verletzt wurde – oder gar schlimmeres! Der Täter konnte festgenommen werden und ging in Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes.

Ein 23-Jähriger fuhr in der Nacht zum Sonntag bei Göttingen (Niedersachsen) gezielt auf einen Polizisten zu und touchierte ein Einsatzfahrzeug. Der Beamte gab daraufhin Schüsse auf das Fahrzeug ab.

Am frühen Sonntagmorgen sollte ein 23-Jähriger kontrolliert werden, da die angebrachten Kennzeichen laut Überprüfung nicht ausgegeben waren. Als die Beamten dem Mann eindeutige Zeichen zum Anhalten gegeben hatten entzog sich dieser der bevorstehenden Maßnahme durch Flucht.

Eine Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifenwagen folgte. In Lengern fuhr, nach bislang vorliegenden Erkenntnissen, der 23-Jährige gezielt und mit hoher Geschwindigkeit auf einen dort stehenden Polizisten zu. Der 53-jährige Beamte konnte sich mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Der Flüchtende touchierte bei der gefährlichen Aktion den Streifenwagen der Polizisten.

Der Polizeihauptkommissar gab, nach ersten Ermittlungen, mehrere Schüsse auf das flüchtende Fahrzeug ab und traf den Vorderreifen. Trotzdem setzte der 23-Jährige seine Flucht unbeirrt über die L554 nach Harste und Asche in Richtung Hardegsen (Landkreis Northeim) fort. Im Bereich Ellierode umfuhr er dabei eine von der Polizei eingerichtete Straßensperre.

Schließlich musste der Flüchtende sein Fahrzeug, aufgrund eines Reifenschadens, dann doch in Hardegsen anhalten und flüchtete zu Fuß weiter. Beamte konnten den Gesuchten nach kurzer Verfolgung in einem Gebüsch festnehmen.

Bei Überprüfung des 23-Jährigen stellte sich heraus, dass er unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis am Steuer saß. Ein Atemalkoholtest ergab 1,48 Promille.

Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes zum Nachteil eines Polizeibeamten, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkoholbeeinflussung sowie Kennzeichenmissbrauchs ein. Das von dem 23-Jährigen genutzte Auto wurde beschlagnahmt.

Wie die Polizei Göttingen heute mitteilt, wurde der 23-Jährige dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes zum Nachteil des Polizisten an. Der Täter schweigt bislang zu den Vorwürfen.

Wir wünschen den beteiligten Kollegen eine gute Verarbeitung des Vorfalles!

Polizist=Mensch: Vermisster Senior erhielt von Polizisten Brotzeit, bevor sie ihn zurück brachten

12. November 2018 um 10:13 Uhr

Polizist=Mensch: Vermisster Senior erhielt von Polizisten Brotzeit, bevor sie ihn zurück brachtenAm vergangenen Samstagabend trafen Passanten in Markt Schwaben (Bayern) einen offenbar orientierungslosen Senior an. Die Passanten versuchten noch dem Senior zu helfen, doch er wusste nicht mehr wo er wohnt und machte auch sonst einen verwirrten Eindruck.

So entschlossen sich die Passanten den Mann zur Polizei zu bringen. Bei der Polizei Poing stellte sich dann heraus, dass der 77-Jährige bereits seit dem Morgen von einem Münchner Pflegeheim als vermisst gemeldet wurde.

Da der Senior einen erschöpften Eindruck machte bekam er von den Polizisten erst einmal eine zünftige Brotzeit, bevor sie ihn mit dem Streifenwagen zurück ins Pflegeheim brachten.

Das Menschliche kommt zuerst, dann kommt die Pflicht. Polizist=Mensch at it’s best!

Recht konsequent: Amtsbekannter Täter muss für Beleidigung eines Polizisten ins Gefängnis

11. November 2018 um 08:50 Uhr

Recht konsequent: Amtsbekannter Täter muss für Beleidigung eines Polizisten ins GefängnisGewalt gegen Polizisten hat viele Formen und Beleidigung ist eine davon. Täglich werden Polizisten im Einsatz beleidigt, doch selten hat das solche Konsequenzen wie im folgenden Fall.

Im Juli 2017 wurden Polizisten zu einer Ruhestörung gerufen. Auf einer Geburtstagsfeier ging es wohl zu laut zu und so schauten die Beamten nach dem Rechten. Sie kontrollierten die Anwesenden und forderten auch den später angeklagten 64-Jährigen auf sich auszuweisen, worauf dieser zum Polizisten sagte: “Den habe ich schon abgegeben, du Spinner!”

Schrecklicher Einsatzverlauf: Schulschwänzerin stirbt bei Flucht vor Polizisten

10. November 2018 um 15:05 Uhr

Schrecklicher Einsatzverlauf: Schulschwänzerin stirbt bei Flucht vor PolizistenIn Halle (Sachsen-Anhalt) ist es am vergangenen Donnerstag zu einem schrecklichen Vorfall gekommen, der für alle Beteiligten traumatisch gewesen sein dürfte.

Demnach hatten Polizisten den Auftrag eine Schulschwänzerin dem Jugendarrest zuzuführen. Das Amtsgericht Halle hatte dazu mehrere Beschlüsse erlassen, da alle anderen Mittel nicht gewirkt hätten.

Wie mitgeteilt wird, werde bei notorischen Schulschwänzern zunächst ein Bußgeld erlassen. Wenn das nicht bezahlt oder widersprochen wird, werde der Bußgeldbescheid rechtskräftig und es folge eine Anhörung vor dem Jugendrichter. Anstatt das Bußgeld zu bezahlen bestehe auch die Möglichkeit diese in Arbeitsstunden abzuleisten. Erst wenn alle Maßnahmen ignoriert werden, drohe dem Schüler der Jugendarrest.

Forschung zu Körperverletzung im Amt: Fragwürdige Methode mit fraglichem Ziel

9. November 2018 um 19:28 Uhr

Forschung zu Körperverletzung im Amt: Fragwürdige Methode mit fraglichem ZielUnsere regelmäßigen Leser wissen, dass wir die Forschung zu Polizeithemen begrüßen und auch gerne unterstützen. Schon mehrfach haben wir Onlineumfragen von Kollegen geteilt, die für ihre Bachelor- oder Masterarbeit eine breite Datengrundlage benötigten. Doch bei der folgenden Umfrage müssen wir die Sache kritisch betrachten.

Die Ruhr-Universität Bochum hat eine Studie gestartet, bei dem es um das Thema Körperverletzung im Amt durch Polizisten geht. Das KviAPol abgekürzte Projekt wird von Tobias Singelnstein, Professor für Kriminologie, wissenschaftlich geleitet. Am selben Lehrstuhl forscht übrigens auch Thomas Feltes, der durch seine gern kritischen Bemerkungen zur Polizeiarbeit aus dem Fernsehen bekannt ist.

Der Polizeibericht im Original: Notrufmissbrauch nervt

9. November 2018 um 08:36 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Notrufmissbrauch nervtDie Polizei Schwerin hat hat vor wenigen Tagen auf das Thema Notrufmissbrauch aufmerksam gemacht. Natürlich sind wir Polizisten auf Hinweise und Mitteilungen angewiesen und es ist besser jemand ruft den Notruf an, als dass uns wichtige Informationen zur Verfolgung einer Straftat oder zu Verhinderung einer solchen entgehen.

Doch Fantasieanrufe oder Fragen zu Telefonnummern sind definitiv keine Notrufe, doch diese Anrufe gibt es täglich. Besonders, wenn ein solcher Notruf einen Polizeieinsatz nach sich zieht und Einsatzkräfte für nichts und wieder nichts gebunden sind, dann ist das ärgerlich und kann unter Umständen eine Straftat sein.

Nach halsbrecherischer Flucht: Polizisten geben mehrere Warnschüsse ab

8. November 2018 um 18:31 Uhr

Nach halsbrecherischer Flucht: Polizisten geben mehrere Warnschüsse abEin rücksichtsloser und unter Drogen stehender Fahrer konnte am späten Montagnachmittag nur durch die Abgabe von zwei Warnschüssen und dem Einsatz des Schlagstockes gestoppt und schließlich auch festgenommen werden. Vorangegangen war eine halsbrecherische Flucht vor den ihn verfolgenden Polizisten.

Gegen 17 Uhr wollten eine Zivilstreife der Autobahnpolizei Köln (Nordrhein-Westfalen) einen Golf-Fahrer stoppen und kontrollieren, der auf der A61 Richtung Koblenz unterwegs war. Die Beamten gaben dem Fahrer eindeutige Zeichen und versuchten ihn auf den Parkplatz der Raststätte zu lenken.

Eingeständnis: Fehlende Widerstände in der (Erfolgs-) Statistik war “Versehen”

7. November 2018 um 18:52 Uhr

Eingeständnis: Fehlende Widerstände in der (Erfolgs-) Statistik war "Versehen"Vor knapp einer Woche berichteten wir über eine Statistik über die Arbeit der Kollegen von der Wache am Alexanderplatz in Berlin. Durch den Innensenator wurde die Wache, die vor einem Jahr dort eingerichtet wurde, als Erfolgsgeschichte dargestellt und der Sprecher des Innensenators hatte auf Twitter eine etwas fragwürdige Statistik dazu veröffentlicht.

Nach unserer Berichterstattung nahmen sich auch die Medien dieser statistischen Zahlen an und stellten Fragen. Unangenehme Fragen dürfte es gewesen sein, denn Sprecher Martin Pallgen, von dem die Zahlen ursprünglich kamen, musste kleinlaut zugeben, dass es sich bei den fehlenden Widerständen in der Statistik um ein “Versehen” gehandelt habe. “Sollte es hier zu Missverständnissen gekommen sein, bitte ich das zu entschuldigen”, so Pallgen.

Für die Erinnerung und wider das Vergessen: Polizei Rheinland-Pfalz weiht Gedenkstätte für im Dienst verstorbene Polizisten ein

7. November 2018 um 13:22 Uhr

Für die Erinnerung und wider das Vergessen: Polizei Rheinland-Pfalz weiht Gedenkstätte für im Dienst verstorbene Polizisten ein

Bild: Polizeipräsidium Mainz via Twitter

45 Polizisten der Polizei Rheinland-Pfalz sind seit 1945 im Dienst ums Leben gekommen, weitere 14 Beamte wurde Opfer von tödlichen Angriffen. Unvergessen sind sie alle, aber nun gibt es einen Ort, dem Gedenken, dem Innehalten und Trauern Raum bieten soll.

Auf dem Campus der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, vor dem Tagungszentrum, wurde eine drei Meter hohe Basaltstele errichtet, der von Basaltblöcken umringt ist. An der Stele sind 45 Bronzetäfelchen angebracht, für jeden verstorbenen Polizisten eine, auf denen Namen, Geburts- und Todestag eingetragen sind. Die Blöcke dienen dem Betrachter als Sitzgelegenheit.

Google+